Totes Meer Blick vom Hilton

Wir waren am tiefsten Punkt der Welt! Aber was macht man am Toten Meer? Schwimmen geht nicht bei einem Salzgehalt von über 30%. Also haben wir uns ein tolles Hotel* gesucht, unsere Haut mit Schlamm vom Toten Meer verjüngt und ein bisschen Luxus genossen.

Totes Meer: Unser Schlammbad

Das Tote Meer liegt 400 Meter unterhalb des Meeresspiegels und ist damit der tiefste Punkt der Erde. Das Wasser hat einen Salzgehalt von 31% und ist voller Mineralien. Deswegen ist der Schlamm so gut für die Haut. Wir wollten uns dieses natürliche Peeling nicht entgehen lassen und haben – streng nach Anweisung – ein Peeling im Toten Meer durchgeführt.

Zuerst schwebt man ca. 10 Minuten im Toten Meer umher. Und das ist schon ein echt verrücktes Erlebnis! Durch den hohen Salzgehalt bleibst du automatisch immer an der Wasseroberfläche. Wegen des Salzes solltest du auch auf keinen Fall Wasser in die Augen bekommen, das brennt wie Hölle! Matthias hat es unfreiwillig ausprobiert…

Nach dem Bad haben wir unseren Körper mit dem Schlamm eingerieben und ihn dann ungefähr 10 Minuten trocknen lassen. Das war natürlich das Highlight, weil wir Blassschnäbel auf einmal eine sehr dunkle Hautfarbe hatten.

Danach haben wir uns den ganzen Schlamm im Toten Meer wieder abgewaschen und sind zum letzten Abspülen unter die Dusche gehüpft. Und ja, es macht tatsächlich eine Babypopo-Haut. Neben dem abgefahrenen Erlebnis des Schwebens im Toten Meer hatte die ganze Aktion einen tollen Effekt für unsere Haut.

Totes Meer: Unser Hotel

Von den ganzen SPAs und Hotelburgen am Toten Meer haben wir uns verleiten lassen und uns mal so richtig was gegönnt. Für eine Nacht sind wir ins Hilton Dead Sea Resort & Spa* gezogen und haben für 119€ am nächsten Morgen auch noch das sensationelle Frühstück mitgenommen.

Das Hotel wurde vor einem Jahr erbaut, hat mehrere Pools und mit zwei Fahrstühlen kannst du direkt an den Strand des Toten Meeres fahren. Uns wurde beim Check-in ein kostenloses Upgrade auf ein Zimmer mit Blick auf das Tote Meer angeboten und wir konnten am Abreisetag noch bis 14 Uhr im Zimmer bleiben. Wir waren extrem begeistert von so viel Service und können das Hilton* für einen Aufenthalt am Toten Meer absolut weiterempfehlen!

Unser Tipp: Die älteren Hotels sind inzwischen ein ganzes Stück vom Toten Meer entfernt. Das liegt daran, dass der Wasserspiegel des Toten Meeres wegen der Verdunstung jedes Jahr einen Meter sinkt und das Ufer sich damit immer weiter von den Hotelburgen entfernt. Wir hatten direkten Zugang zum Meer, weil das Hilton eben erst 2017 gebaut wurde.

Luxus am Pool

Nach inzwischen sechs heißen Tagen in Jordanien, fromm in langen Klamotten und ohne Abkühlungsmöglichkeit, genossen wir es total, in Badesachen in den Pool hüpfen zu können. Die 40°C im Schatten hätten wir anders auch gar nicht ausgehalten. Am Toten Meer ist es immer noch ein paar Grad wärmer als im Rest Jordaniens und wir waren dankbar für die Sonnenschirme, die unserer gerade so schön gepeelten Haut Schatten spendeten.

Dass es mitten im Pool nun auch noch eine Bar gab, die sehr leckere und natürlich sehr teure Cocktails servierte, wollen wir hier auch nicht verschweigen. Da wir unseren Rechercheauftrag sehr ernst nehmen, haben wir die Cocktails natürlich probiert und für sehr gut befunden!

Opulentes Frühstücksbuffet

Nach einem ausgiebigen Workout am Morgen belohnten wir uns danach mit dem grandiosen Frühstück. Hier gab es alles, was das Herz begehrt und dann noch mal mehr. Wir hatten die Tage zuvor viel Pitabrot mit Joghurtdip und Marmelade zum Frühstück bekommen und fühlten uns wie im Himmel. Da musste alles mal probiert werden, auch der Pancake mit Nutella und Sahne!

Auch wenn solche Luxusresorts sonst ja nicht unsere typischen Unterkünfte sind, hat es für uns am Toten Meer einfach gepasst. Hier geht es um das Schlammpeeling und den Anblick, zum Baden fährt hier keiner her. Wir haben uns rundum wohl gefühlt und lassen uns jetzt gerne auch wieder auf einfachere Unterkünfte ein. Wobei wir noch ein paar besondere Übernachtungen für Jordanien geplant haben!

1 Antwort
  1. Ericos sagte:

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