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Als wir uns auf unsere Reise durch Japan vorbereiteten, stießen wir auf fast allen Websites und Blogs immer auf den einen Tipp: Kauf dir einen Japan Railpass. Warum das nicht immer die beste und günstigste Alternative ist, wollen wir dir hier erzählen. Ganz praktisch, anhand unserer Route durch Japan.

Was ist der Japan Railpass?

Der Japan Railpass ist ein Ticket, mit dem du als Nicht-Japaner in einem begrenzten Zeitraum sehr viele Züge nutzen kannst. Dieses Ticket kann nur von Touristen erworben werden und bis vor einiger Zeit konnte es auch nur außerhalb Japans gekauft werden. Aktuell (und noch bis April 2018) kannst du den Pass an einigen Verkaufsstellen auch in Japan bekommen (z.B. Narita Flughafen Tokio, Tokio Station), musst dafür jedoch 10% mehr zahlen.

Den Railpass kannst du online oder in bestimmten Reisebüros in Deutschland (und vielen anderen Ländern) für einen Zeitraum von 7, 14 oder 21 Tagen kaufen. Du erhältst dann einen Coupon, den du in Japan gegen den richtigen Railpass einlösen kannst. Beim Kauf solltest du beachten, dass du diesen Coupon innerhalb der nächsten drei Monate einlösen musst. Er ist dann für den gewählten Zeitraum gültig, die Tage können nicht aufgeteilt werden.

Was sind die Vorteile des Japan Railpass?

Du kannst mit diesem Ticket sehr viele Züge, einige lokale Busse, Metros und Fähren nutzen. Dadurch musst du dir keine Gedanken über den Kauf einzelner Zugtickets vor Ort machen. Zudem kannst du viel Geld sparen wenn du viele weite Strecken im Zug zurücklegst. Allerdings ist der Railpass eben nicht pauschal für alle Reisenden immer die beste Lösung für den Transport vor Ort.

Japan Tokio Metro

Wann solltest du den Japan Railpass nicht kaufen?

Wenn du vorher schon weißt, welche Städte und Landschaften du in Japan bereisen willst, kannst du dir gut einen Überblick darüber verschaffen, welche Strecken du im Land überwinden musst. Wenn einer der folgenden Punkte zutrifft, lohnt sich der Japan Railpass für dich vielleicht eher nicht.

  • Du wirst dich hauptsächlich in einer (Groß-)Stadt aufhalten und von dort Tagesausflüge unternehmen.
    Der Japan Railpass lohnt sich vor allem dann, wenn du viele lange Zugstrecken fährst, weil diese eben auch am meisten ins Geld gehen. Für einzelne Regionen gibt es in Japan oft sogar noch einmal spezielle Zugpässe.
  • Du hast einen Gabelflug gebucht und nur wenige lange Zugstrecken dazwischen.
    Musst du nicht zu deinem Ausgangsort zurückkehren, ersparst du dir häufig viel Hin- und Hergefahre im Land. Liegen Ankunft- und Abflughafen nicht ewig weit auseinander und fährst du zwischendrin nicht kreuz und quer durchs Land, kann der Kauf von Einzeltickets günstiger sein als der Railpass.

Japan Railpass Bahnhof

Wie kann ich errechnen ob sich der Japan Railpass für mich lohnt?

Wir haben mit Hilfe der Website HyperDia und der dazugehörigen App eine genaue Aufstellung der von uns geplanten Zugstrecken erstellen können. Für unsere Route Tokio – Mount Fuji – Kyoto – Nara – Kinosakionsen – Himeji – Osaka haben wir uns die Preise für die Teilstrecken herausgesucht und sind dabei in der Planung deutlich unter dem Preis für den Railpass geblieben. Die App kannst du 30 Tage lang als Testversion nutzen und danach für einen Monat (3$) oder ein Jahr (26$) kaufen. Sie hat gegenüber der Website den Vorteil, dass du dir explizit anzeigen lassen kannst, wie du eine Strecke mit dem Railpass zurücklegen kannst. Wir haben die Testversion für die Planung genutzt und für unsere Reise vor Ort dann die 3$ investiert und die App einen Monat genutzt.

Unsere Kosten vs. Railpass

Wir hatten uns das also alles vorher angesehen, waren der Meinung, dass es für uns günstiger ist, Einzeltickets zu kaufen und haben uns den Railpass geklemmt. Im Folgenden siehst du, welche Strecken wir in Japan gefahren sind und welche Kosten dafür angefallen sind.

VONNACHDAUERPREISFAHRZEUG
TokyoKawaguchiko (Mount Fuji)2 Stunden1800 ¥Bus
Kawaguchiko (Mount Fuji)Kyoto4 Stunden13.360 ¥Bus bis Mishima, danach Shinkansen
KyotoNara45 Minuten710 ¥Zug
NaraKyoto45 Minuten710 ¥Zug
KyotoKobe55 Minuten1080 ¥Zug
KobeHimeji38 Minuten970 ¥Zug
HimejiKinosakionsen2 Stunden 13 Minuten1940 ¥3 Züge
KinosakionsenOsaka3 Stunden 20 Minuten3700 €Bus
GESAMT 24270 ¥

Wie du siehst, haben wir für die Zug- und Bustickets insgesamt 24.270 ¥ (183€) pro Person ausgegeben. Der Japan Railpass für 14 Tage hätte uns 46.000¥ (343€)  gekostet. Wir konnten also durch den Kauf der Einzeltickets 21.730¥ (160€) pro Person sparen. Und das heißt nicht, dass wir deswegen länger unterwegs waren oder schlechtere Verbindungen hatten – im Gegenteil! Wir haben auf der Strecke vom Mount Fuji nach Kyoto sogar die schnellste Verbindung gehabt, weil wir für die erste Teilstrecke den Bus genommen haben. Mit Railpass hätte man hier entweder die langsamere Zugverbindung nehmen müssen oder doppelt gezahlt, denn der Bus ist nicht enthalten.

Busfahren als günstige Alternative zu Zugfahrten in Japan

Natürlich kannst du dich in Japan nicht nur in Zügen fortbewegen, sondern auch Inlandsflüge nutzen oder mit dem Bus fahren. Für viele Verbindungen gibt es alternativ zu den relativ teuren Zugfahrten auch Busse. Diese kosten oft nur die Hälfte!

Japan Busfahren

Wir fanden die Busreisen nicht nur gemütlich, für die Strecke vom Mount Fuji nach Kyoto war es sogar die schnellste Variante, einen Teil mit dem Bus zu fahren. Das Kaufen der Tickets im Internet (z.B. über Highway Buses) war einfach und die Busbahnhöfe sind wie eigentlich alles in Japan super organisiert.

Japan Transport Highwaybus

Fazit: Japan ohne den Railpass war für uns die günstigere Variante

Für unseren gesamten Transport innerhalb Japans haben wir pro Person 32.526 Yen (270€) ausgegeben. Zusätzlich zu den oben genannten Fahrten zählen da die Fahrten zum Flughafen und die Metrotickets innerhalb der Großstädte (Tokio, Kyoto, Osaka) dazu. Damit sind wir immer noch deutlich unter den Kosten für einen Japan Railpass geblieben! Und auch mit dem hätten wir viele Metrotickets noch zusätzlich kaufen müssen.

Wir können dir also den Kauf von Einzeltickets absolut empfehlen, wenn du eine ähnliche Route fährst und keine langen Strecken zurücklegen musst. Die Zugtickets haben wir in der Regel kurz vor Abfahrt gekauft und die Bustickets wenige Tage vor der Fahrt. Das kannst du also alles spontan vor Ort erledigen. Für uns perfekt, um Japan zu bereisen.

Zugfahren in Indien ist eine Sache für sich! Immer wieder liest man, dass es zu einer Indienreise dazugehört und so wollten auch wir uns den Spaß nicht nehmen lassen. Hier findest du die wichtigsten Informationen zum Zugfahren in Indien: welche Zugklassen es gibt und vor allem, wie du die Tickets buchen kannst. Es soll nur ein Überblick sein, einen Anspruch auf Vollständigkeit gibt es nicht ;)

Indien Reisetipps

Noch mehr Indien Reisetipps? Alle Informationen rund um Visum, Reisezeit, Kosten, Unterkünften sowie alle unsere Blogbeiträge kompakt in einem Beitrag.

Allgemeine Informationen zum Zugfahren in Indien

Der Zug ist ein sehr beliebtes Verkehrsmittel der Inder. Das indische Schienennetz ist das drittgrößte der Welt und mit 1,5 Millionen Angestellten der größte Arbeitgeber weltweit. Es gibt über 7000 Bahnhöfe und jährlich werden in indischen Zügen 8,1 Milliarden Menschen transportiert – das sind 22 Millionen am Tag! Du siehst schon, Zugfahren ist in Indien DIE Art der Fortbewegung.

Indien Zugfahren Blick auf Bahnhof

Die verschiedenen indischen Zugklassen

In den indischen Zügen gibt es 8 Zugklassen, hier sollen nur die üblichen genannt werden, die es in fast allen Zügen auch zu buchen gibt. Im Gegensatz zu Deutschland bucht man in Indien im Zug immer einen festen Sitzplatz (bis auf General Admission), muss also keine Sorge haben, keinen mehr abzubekommen. Die Abteile sind zudem gut mit Steckdosen ausgestattet, sodass du während der Fahrt problemlos deine elektronischen Geräte laden kannst.

General Admission (Second Seating)

Oft konnten wir an den Bahnhöfen beobachten, wie die Inder noch vor Halt des Zuges im Bahnhof schon mitsprinteten, um sich einen Platz in den Wagen der Klasse General Admission zu sichern. Das ist die mit Abstand günstigste Variante, in Indien von A nach B zu kommen. In dieser Klasse gibt es keine festen Sitzplätze, keine Klimaanlage und die Waggons sind häufig restlos überfüllt. Wir sind in dieser Klasse nicht mitgefahren, uns reichten die Eindrücke von außen ;)

Sleeper Class (SL)

Indien Zugfahren Sleeper Class

In der Sleeper Class befinden sich drei Betten übereinander, von denen das mittlere tagsüber umgeklappt wird und so nimmt man zu dritt auf dem unteren Bett Platz. Wir wollten uns auch von dieser Zugklasse einen Eindruck verschaffen und sind eine kurze Strecke darin gefahren. Es war nicht so sauber und roch nach Urin, war aber für zwei Stunden Zugfahrt vollkommen okay. In dieser Zugklasse gibt es keine Klimaanlage, dafür Ventilatoren. Für längere Strecken oder Nachtfahrten würden wir die Sleeper Class nicht unbedingt empfehlen. Für kurze Strecken ist das eine gute Möglichkeit, Geld zu sparen.

3 AC Tier

Indien Zugfahren 3AC

Auch in dieser Zugklasse sind die drei Betten übereinander angebracht (sh. Sleeper Class). Wir sind in der 3. Klasse nur tagsüber gefahren und können daher zum Schlafen nichts berichten. Die Sitzplätze waren ausreichend groß und unser Handgepäck (mehr haben wir ja nicht) konnten wir entweder auf dem obersten Bett ablegen oder unter dem unteren verstauen. Auch in der 3. Klasse gibt es eine Klimaanlage. Die Abteile sind nicht ganz so sauber wie die der 2. Klasse, aber wir fanden es völlig ausreichend. Wir hätten in einem solchen Abteil auch eine Nachtfahrt gemacht (das war auch so geplant, bis wir unseren Zug leider verpasst haben).

2 AC Tier

Indien Zugfahren 2AC

In der 2 A/C Klasse haben wir unsere Nachtfahrt im Zug von Jodhpur nach Delhi verbracht. Es gibt zwei Betten übereinander und eine Klimaanlage zur Belüftung. Abends wird Bettwäsche ausgeteilt: man bekommt Kissen, Laken und Decke gestellt. Mit Hilfe von Vorhängen, die um die Betten gezogen werden können, herrscht einigermaßen Privatsphäre. Die Abteile waren ordentlich und sauber, die Toiletten für Zugklos auch völlig ausreichend. Für Touristen wahrscheinlich das beste Preis-Leistungsverhältnis.

1 AC Tier (First Class)

Die erste Klasse der indischen Züge bietet Abteile mit zwei bis vier Betten und Tür im Zug. So hat man also viel Platz für sich und kann sich vom Rest des Zuges abschotten. Wir haben diese Zugklasse nicht gebucht und können daher keine eigenen Erfahrungen berichten… außer dass die Tickets oft noch mal doppelt so teuer sind wie die der 2. Klasse. Kannst du hier Infos beisteuern? Dann lass uns und den anderen Lesern doch einen Kommentar da!

A/C Chair Class

Indien Zugfahren AC Chair Class Abteil

In diesem Abteil gibt es normale Sitze in 2er und 3er Reihen. Die Sitze sind bequem, können nach hinten verstellt werden und bieten genügend Beinfreiheit. Es gibt eine Klimaanlage, die für angenehme Temperaturen sorgt und Gepäckablagen mit ausreichend Platz über den Sitzen. Die A/C Chair Class erinnerte uns an den IC in Deutschland und war sehr gemütlich. Da konnte man während der Fahrt glatt auch mal ein bisschen Schlaf nachholen oder Videos schneiden ;)

Indien Zugfahren AC Chair Class Matthias

Zugtickets buchen

1. Zuglinie finden

Egal, wie man seine Tickets bucht, zunächst ist es hilfreich, herauszufinden, welche Züge überhaupt fahren. Auf der offiziellen Website der indischen Bahn gibt es eine Übersichtskarte über alle Zugstrecken in Indien, die wir sehr hilfreich fanden. Hier bekommt man schon mal einen Eindruck davon, welche Städte wie miteinander verbunden sind über die Schienen.

2. Zugnummer heraussuchen

Hat man seinen Start- und Zielbahnhof ausfindig gemacht, steht als nächstes die Suche nach dem richtigen Zug bzw. der Zugnummer an. Das kann man auch über die Website der Indian Railway machen oder über Cleartrip. Wir haben unsere Züge meistens über Cleartrip gesucht, weil wir die Seite übersichtlicher fanden. Hat man einmal eingegeben, wohin man fahren möchte, so kann man danach die gewünschte Zugklasse auswählen und bekommt angezeigt, wie viele Tickets für diesen Zug noch erhältlich sind.

Hat man seine Zugnummer und seine gewünschte Zugklasse herausgefunden, so gibt es nun zwei Möglichkeiten die Tickets zu buchen:

3a.Tickets vor Ort kaufen

An jedem Bahnhof in Indien gibt es Ticketschalter und an den meisten gibt es auch extra welche für Touristen. Hier muss man als erstes ein Formular ausfüllen, in dem man seine Zugnummer, das Reisedatum, Start- und Zielbahnhof sowie Wagenklasse einträgt. Ohne vorherige Recherche ist das mit der Zugnummer dann so eine Sache ;) Geht aber auch! Wir haben beim ersten Ticketkauf keine Ahnung gehabt und die Frau am Schalter hat freie Tickets für uns gesucht. Dauert alles einfach länger und man muss bei jeder Verbindung erneut schauen, ob es noch freie Tickets gibt.

Indien Zugfahren Formular für Zugbuchung

3b.Tickets online kaufen

Ist man im Besitz einer indischen Handynummer, so kann man die Tickets auch bequem online kaufen. Die Handynummer benötigt man, um sich auf der Website von Indian Railway zu registrieren. Ohne diese Registrierung ist der Kauf von Zugtickets online nicht möglich. Auch über Cleartrip kann man Zugtickets kaufen, aber auch dort wird die Registrierung bei Indian Railway benötigt.

Da wir es jetzt schon öfter von aufmerksamen Lesern rückgemeldet bekommen haben: die Registrierung bei Indian Railway ist nicht ausschließlich mit einer indischen Handynummer möglich. Alternativ könnt ihr eine E-Mail mit euren Passdaten (eingescannt) schicken und mit der Registrierung dann auch über Cleartrip Zugtickets kaufen. Danke für eure Ergänzungen!

3c.Und wenn es keine Tickets mehr für meinen Zug gibt?

Dann heißt das noch lange nicht, dass du diesen Zug nicht nehmen kannst! Sind die Tickets für eine Klasse ausverkauft, gibt es in der Regel die Warteliste. Hier werden die Leute draufgesetzt und haben – je nach Wartelistenplatz – eine gute Chance, noch an Tickets zu kommen. Hat bei uns auch funktioniert. Über den aktuellen Platz auf der Warteliste kann man sich online informieren, indem man seine Ticketnummer eingibt.

Sollte die Warteliste schon zu lang oder sogar geschlossen sein, gibt es noch die Möglichkeit, an Taktal-Tickets zu gelangen. Das ist ein begrenzter Vorrat an Tickets, der einen Tag vor Abfahrt freigegeben und mit einem Preisaufschlag versehen wird. Wir dachten zunächst, dass man diese nur am Bahnhof erwerben kann und haben diese Option deswegen nicht genutzt. Von anderen Reisenden haben wir später aber erfahren, dass Taktal-Tickets auch online gekauft werden können. Der Preis ist etwas höher als für die eigentlichen Tickets und man muss schnell zuschlagen. Das ist aber sicher eine sehr gute Option für Spontanreisende!

Gleis und Zug finden

Um das richtige Gleis und den Zug zu finden, sollte man in Indien vorsichtshalber immer 30 Minuten Zeit einplanen. Die Beschriftung der Gleise ist nämlich mal mehr und mal weniger eindeutig. Auf den endlosen Gleisen stehen manchmal zwei Züge voreinander und man sieht es einfach nicht, weil die so lang sind. Das Fragen von anderen Zugreisenden hat bei uns auch nicht immer geholfen, da Inder selten sagen, dass sie etwas nicht wissen und lieber irgendeine Antwort geben. Das half uns natürlich wenig ;) In der Regel steht die Zugnummer am Zug dran und in der großen Bahnhofshalle sind elektronische Tafeln, auf denen die Gleise der abfahrenden und ankommenden Züge angezeigt werden.

Indien Zugfahren Bahnhof Franzi

Zug verpasst! Die Alternative Bus

Wir haben es tatsächlich geschafft, eine Stunde früher am Bahnhof zu sein und trotzdem unseren Zug nicht zu finden! Weil wir so kurzfristig keinen anderen Zug mehr nehmen konnten, sind wir (spontan) mit einem Nachtbus (um die Welt) nach Jaisalmer gefahren. Das war überraschend bequem. Die Aktion haben wir auch auf Video, inklusive Ärger und Erleichterung!

Zielbahnhof finden

Vielleicht fragst du dich jetzt, was da so schwer dran ist ;) Die Inder haben in den Zügen keine Anzeigen oder Durchsagen. Somit muss man sich draußen entweder an den Schildern auf dem Bahnhof orientieren, sich nach der Zeit richten, oder (so wie wir) immer mal wieder die App maps.me öffnen und seinen aktuellen Standpunkt nachsehen. Sonst kann es schnell passieren, dass man seinen Bahnhof verpasst.

Fazit Zugfahren in Indien

Auch wenn es nicht immer ganz leicht ist, in Indien an Zugtickets zu kommen, die Züge gerne mal Verspätung haben oder die Beschilderung an den Gleisen nicht so eindeutig ist: wir fanden das Zugfahren super! Die Fahrt selbst war immer entspannt, wir haben uns nett mit anderen Reisenden unterhalten können und sind so sehr bequem durchs Land gereist.

Ein letzter Tipp zum Schluss: Über die App von Cleartrip konnten wir unterwegs den aktuellen Aufenthalt des Zuges, Verspätung und Ähnliches abfragen. Die fanden wir sehr praktisch!

Unser Video vom Zugfahren

Kommt mit auf unsere Nachtfahrt nach Delhi! Vom überfüllten Bahnhof, auf der Suche nach dem richtigen Wagen bis zu unserer Schlafkoje. Und dann gehts ab ins Boot.