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Das Dana Biosphere Reserve ist das größte Naturschutzgebiet Jordaniens und bietet Wanderern viele Möglichkeiten zum Erkunden der tollen Landschaft. Wir haben zwei Tage in und um das Naturschutzgebiet verbracht, eine tolle Wanderung gemacht und dabei auch einiges über Beduinen gelernt. Hier teilen wir unsere Erlebnisse mit dir.

Karak Castle: Kurzer Abstecher auf dem Weg

Wir sind vom Toten Meer und dem Canyoning Abenteuer im Wadi Mujib nach Dana gefahren. Und weil es auf dem Weg lag, haben wir in Karak angehalten, das berühmt ist für seine Burg. Über eine Brücke sind wir auf das große Burggelände gelangt und haben zunächst die umgebende Landschaft bestaunt. Da das Karak Castle etwas erhöht liegt, hast du hier einen wirklich tollen Blick.

Danach sind wir in die dunklen Gänge abgestiegen und zwischen den Mauern umhergewandert. Hier fanden wir unterhalb der Erde viel mehr als wir zunächst erwartet haben.

Als Abstecher fanden wir die Burg wirklich gut, länger als ein bis zwei Stunden musst du dafür aber nicht einplanen. Nach den römischen Gebäuden in Amman und Jerash konnte uns die Burg in Karak nicht mehr völlig umhauen.

Unser weiterer Weg führte uns durch große Weiten, entlang der wenig befahrenen Straßen und wir hielten immer mal wieder an, um die Landschaft auf Bildern festzuhalten. Neben den vielen touristischen Sehenswürdigkeiten war für uns die Landschaft Jordaniens ein Highlight für sich.

Dana: Ist hier noch jemand?!

Nachdem wir die steile, kurvige Straße hinunter nach Dana gefahren waren, kamen wir in ein kleines Dorf, das wie ausgestorben wirkte. Unsere Unterkunft* war schnell gefunden und am Abend trafen wir dann auch weitere Reisende, mit denen wir eine schöne Zeit hatten.

Unser Hotel (das Dana Moon Hotel*) war herrlich günstig mit 18€ pro Nacht, dafür aber auch sehr einfach. Wer eine besondere Unterkunft mit toller Aussicht sucht, dem können wir das Dana Guesthouse* wärmstens empfehlen. Direkt an den Klippen gelegen hast du hier den besten Blick auf das Tal und schöne Zimmer dazu.

Der Dana Trail

Wie auch in anderen Naturschutzgebieten Jordaniens gibt es viele Trails, von denen die meisten aber mit Guide begangen werden müssen. Der Dana Trail ist einer der wenigen im Dana Biosphere Reserve, den man ohne Guide gehen kann. Für uns also die perfekte Wahl! Eine gute Übersicht zu allen Trails findest du unter Wild Jordan.

Mit dem Sonnenaufgang schulterten wir unsere Rucksäcke und machten uns auf den Weg ins Tal. Dazu gingen wir die erste halbe Stunde in Serpentinen bergab. Immer mit dem grandiosen Blick ins Tal und in Begleitung eines Hundes, der uns die ersten Stunden nicht von der Seite gewichen ist. Wir haben ihn Mohammed genannt ;)

Einmal im Tal angekommen, führt der Weg einen durch das Tal hindurch. Es gibt keine Beschilderung, aber der Weg ist auch wirklich schwer zu verfehlen. Zudem ist der Trail auf maps.me eingezeichnet und kann dort gut nachvollzogen werden. Wir wanderten in der aufgehenden Sonne durch die Landschaft und sogen die Naturschönheit in uns auf.

Picknick im Wadi Dana

Nach gut zwei Stunden Wanderung entschieden wir, dass es nun Zeit für unser Frühstück ist. Wir fanden ein schattiges Plätzchen und kramten das eingepackte Frühstück unserer Unterkunft hervor. Gekochte Eier, Fladenbrot und Humus schmeckten viel besser als sonst, weil wir sie in der freien Natur essen konnten.

Danach ging es stetig auf und ab durchs Tal, unter Palmen und der sengenden Hitze. Schatten gibt es kaum auf dem Weg, sodass sich ein früher Start am Morgen definitiv lohnt. Zwischendurch begegnete uns ein Hirte mit seiner Ziegenherde und wir kamen an einer Beduinenfamilie vorbei. Fotografiert haben wir sie nicht, weil wir uns unsicher waren, ob das für die Beduinen in Ordnung ist.

Ankunft in der Feynan Ecolodge

Am späten Vormittag erreichten wir schließlich die Feynan Ecolodge, das Ende des Dana Trails. Diese Lodge befindet sich mitten im Naturschutzgebiet und ist die einzige Unterkunft darin. Wir hatten uns entschieden, hier eine Übernachtung zu buchen, weil die Lodge extrem gut bewertet war und wir gern noch mehr Zeit in der Dana Biosphere verbringen wollten. Alternativ kann man aber auch einen Jeep Transport zurück nach Dana organisieren.

Wir konnten direkt in unser Zimmer einchecken und uns den Sand vom Körper duschen. Tagsüber gibt es in der Lodge keinen Strom, abends werden dann überall Kerzen angezündet. Das sorgt für eine ganz besondere und romantische Atmosphäre. Buchst du hier ein Zimmer, ist das Essen automatisch inklusive. Die Preise liegen mit 190 JD (224€) für 2 Personen deutlich über dem, was wir sonst bezahlt haben. Dafür gibt es neben der Vollverpflegung viele kostenlose Aktivitäten, die angeboten werden. Es gibt geführte Wanderungen, Kochkurse, Besuche bei den lokalen Beduinenfamilien und Sternegucken in der Nacht. Weil wir während Ramadan gereist sind, haben einige Aktivitäten nicht stattgefunden.

Wir haben am Abend noch eine kleine Wanderung mit einem Mitarbeiter der Lodge gemacht, der uns einiges über das Naturschutzgebiet und die darin lebenden Beduinenfamilien erzählt hat. Wir kamen an der Schule vorbei und lernten, dass die Beduinen gen Sommer in höhere Lagen ziehen, weil es dann im Tal zu heiß wird.

Sonnenuntergang im Dana Biosphere Reserve

Unser Guide zeigte uns den besten Platz, um den Sonnenuntergang zu beobachten und bereitete in der Zwischenzeit Tee für uns zu. Wir genossen das Farbschauspiel in dieser einzigartigen Landschaft und waren in dem Moment unendlich dankbar, dass wir solche besonderen Orte entdecken dürfen.

Im Dunkeln ging es dann zurück zur Ecolodge, wo schon das Essen auf uns wartete. Im Kerzenschein fanden wir ein  Buffet mit großer Auswahl an vegetarischem Essen vor. Alles wird frisch vor Ort zubereitet und schmeckt hervorragend.

Wanderung zu den hängenden Garten

Für unseren zweiten Tag im Dana Biosphere Reserve hatten wir einen Rücktransport für den späten Vormittag organisiert, wollten aber vorher noch mehr von der Natur sehen. Die Mitarbeiter hatten uns eine Wanderung zu den hängenden Gärten empfohlen, die sich im Wadi Ghuwayr befinden.

Nachdem wir eine lange Zeit durch ein Flussbett gelaufen waren, gelangten wir nach ca. 2 Stunden zum Anfang des Siq, einer riesigen Schlucht. Hier hängen Bäume herunter und es sieht aus wie in einer Fantasiewelt. Die Wanderung durch den Siq soll traumhaft aber super anstrengend sein. Aber Vorsicht: bei Regen kommt es in den engen Wadis schnell mal zu Springfluten und wird dann sehr gefährlich! Wir haben deswegen nur den Eingang erkundet und sind zurück in die Ecolodge gelaufen.

Dana Biosphere Reserve: Naturhighlight in Jordanien

Wenn du auch nur ein kleines bisschen auf Abenteuer, Natur oder Wandern stehst, dann solltest du diese Wanderung auf jeden Fall machen. Wir sind aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen und haben es total genossen. Wie schon so oft auf unserem Roadtrip durch Jordanien waren wir fast komplett allein unterwegs, Touristenströme triffst du hier also eher nicht an. Eine wunderschöne Oase inmitten der wüsteligen Felsenlandschaft.

Dana Biosphere Reserve im Video

Bist du neugierig, wie das Ganze in bewegten Bildern aussieht? Dann haben wir hier unser Video für dich. Viel Spaß beim Schauen!

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Dana Sonnenuntergang
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Reisen während Ramadan: Unsere Erfahrungen in Jordanien

Bei Reisen in muslimische Länder, kann es dir passieren, dass du während des Ramadan reist. Wir verraten dir, was du beachten solltest und was anders ist.
Wadi Mujib Selfie
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Wadi Mujib: Canyoning Abenteuer in Jordanien

Wir stürzen uns in die Fluten des Wadi Mujib Canyons und chillen am Toten Meer in einem Chalet. Alle wichtigen Informationen für dein Jordanien Abenteuer!

Das Dana Biosphere Reserve ist das größte Naturschutzgebiet Jordaniens und bietet Wanderern viele Möglichkeiten zum Erkunden der tollen Landschaft. Wir haben zwei Tage in und um das Naturschutzgebiet verbracht, eine tolle Wanderung gemacht und dabei auch einiges über Beduinen gelernt. Hier teilen wir unsere Erlebnisse mit dir.



Karak Castle: Kurzer Abstecher auf dem Weg

Wir sind vom Toten Meer und dem Canyoning Abenteuer im Wadi Mujib nach Dana gefahren. Und weil es auf dem Weg lag, haben wir in Karak angehalten, das berühmt ist für seine Burg. Über eine Brücke sind wir auf das große Burggelände gelangt und haben zunächst die umgebende Landschaft bestaunt. Da das Karak Castle etwas erhöht liegt, hast du hier einen wirklich tollen Blick.



Danach sind wir in die dunklen Gänge abgestiegen und zwischen den Mauern umhergewandert. Hier fanden wir unterhalb der Erde viel mehr als wir zunächst erwartet haben.



Als Abstecher fanden wir die Burg wirklich gut, länger als ein bis zwei Stunden musst du dafür aber nicht einplanen. Nach den römischen Gebäuden in Amman und Jerash konnte uns die Burg in Karak nicht mehr völlig umhauen.


Unser weiterer Weg führte uns durch große Weiten, entlang der wenig befahrenen Straßen und wir hielten immer mal wieder an, um die Landschaft auf Bildern festzuhalten. Neben den vielen touristischen Sehenswürdigkeiten war für uns die Landschaft Jordaniens ein Highlight für sich.



Dana: Ist hier noch jemand?!

Nachdem wir die steile, kurvige Straße hinunter nach Dana gefahren waren, kamen wir in ein kleines Dorf, das wie ausgestorben wirkte. Unsere Unterkunft* war schnell gefunden und am Abend trafen wir dann auch weitere Reisende, mit denen wir eine schöne Zeit hatten.



Unser Hotel (das Dana Moon Hotel*) war herrlich günstig mit 18€ pro Nacht, dafür aber auch sehr einfach. Wer eine besondere Unterkunft mit toller Aussicht sucht, dem können wir das Dana Guesthouse* wärmstens empfehlen. Direkt an den Klippen gelegen hast du hier den besten Blick auf das Tal und schöne Zimmer dazu.


Der Dana Trail

Wie auch in anderen Naturschutzgebieten Jordaniens gibt es viele Trails, von denen die meisten aber mit Guide begangen werden müssen. Der Dana Trail ist einer der wenigen im Dana Biosphere Reserve, den man ohne Guide gehen kann. Für uns also die perfekte Wahl! Eine gute Übersicht zu allen Trails findest du unter Wild Jordan.



Mit dem Sonnenaufgang schulterten wir unsere Rucksäcke und machten uns auf den Weg ins Tal. Dazu gingen wir die erste halbe Stunde in Serpentinen bergab. Immer mit dem grandiosen Blick ins Tal und in Begleitung eines Hundes, der uns die ersten Stunden nicht von der Seite gewichen ist. Wir haben ihn Mohammed genannt ;)



Einmal im Tal angekommen, führt der Weg einen durch das Tal hindurch. Es gibt keine Beschilderung, aber der Weg ist auch wirklich schwer zu verfehlen. Zudem ist der Trail auf maps.me eingezeichnet und kann dort gut nachvollzogen werden. Wir wanderten in der aufgehenden Sonne durch die Landschaft und sogen die Naturschönheit in uns auf.



Picknick im Wadi Dana

Nach gut zwei Stunden Wanderung entschieden wir, dass es nun Zeit für unser Frühstück ist. Wir fanden ein schattiges Plätzchen und kramten das eingepackte Frühstück unserer Unterkunft hervor. Gekochte Eier, Fladenbrot und Humus schmeckten viel besser als sonst, weil wir sie in der freien Natur essen konnten.



Danach ging es stetig auf und ab durchs Tal, unter Palmen und der sengenden Hitze. Schatten gibt es kaum auf dem Weg, sodass sich ein früher Start am Morgen definitiv lohnt. Zwischendurch begegnete uns ein Hirte mit seiner Ziegenherde und wir kamen an einer Beduinenfamilie vorbei. Fotografiert haben wir sie nicht, weil wir uns unsicher waren, ob das für die Beduinen in Ordnung ist.



Ankunft in der Feynan Ecolodge

Am späten Vormittag erreichten wir schließlich die Feynan Ecolodge, das Ende des Dana Trails. Diese Lodge befindet sich mitten im Naturschutzgebiet und ist die einzige Unterkunft darin. Wir hatten uns entschieden, hier eine Übernachtung zu buchen, weil die Lodge extrem gut bewertet war und wir gern noch mehr Zeit in der Dana Biosphere verbringen wollten. Alternativ kann man aber auch einen Jeep Transport zurück nach Dana organisieren.


Wir konnten direkt in unser Zimmer einchecken und uns den Sand vom Körper duschen. Tagsüber gibt es in der Lodge keinen Strom, abends werden dann überall Kerzen angezündet. Das sorgt für eine ganz besondere und romantische Atmosphäre. Buchst du hier ein Zimmer, ist das Essen automatisch inklusive. Die Preise liegen mit 190 JD (224€) für 2 Personen deutlich über dem, was wir sonst bezahlt haben. Dafür gibt es neben der Vollverpflegung viele kostenlose Aktivitäten, die angeboten werden. Es gibt geführte Wanderungen, Kochkurse, Besuche bei den lokalen Beduinenfamilien und Sternegucken in der Nacht. Weil wir während Ramadan gereist sind, haben einige Aktivitäten nicht stattgefunden.



Wir haben am Abend noch eine kleine Wanderung mit einem Mitarbeiter der Lodge gemacht, der uns einiges über das Naturschutzgebiet und die darin lebenden Beduinenfamilien erzählt hat. Wir kamen an der Schule vorbei und lernten, dass die Beduinen gen Sommer in höhere Lagen ziehen, weil es dann im Tal zu heiß wird.


Sonnenuntergang im Dana Biosphere Reserve

Unser Guide zeigte uns den besten Platz, um den Sonnenuntergang zu beobachten und bereitete in der Zwischenzeit Tee für uns zu. Wir genossen das Farbschauspiel in dieser einzigartigen Landschaft und waren in dem Moment unendlich dankbar, dass wir solche besonderen Orte entdecken dürfen.



Im Dunkeln ging es dann zurück zur Ecolodge, wo schon das Essen auf uns wartete. Im Kerzenschein fanden wir ein  Buffet mit großer Auswahl an vegetarischem Essen vor. Alles wird frisch vor Ort zubereitet und schmeckt hervorragend.


Wanderung zu den hängenden Garten

Für unseren zweiten Tag im Dana Biosphere Reserve hatten wir einen Rücktransport für den späten Vormittag organisiert, wollten aber vorher noch mehr von der Natur sehen. Die Mitarbeiter hatten uns eine Wanderung zu den hängenden Gärten empfohlen, die sich im Wadi Ghuwayr befinden.



Nachdem wir eine lange Zeit durch ein Flussbett gelaufen waren, gelangten wir nach ca. 2 Stunden zum Anfang des Siq, einer riesigen Schlucht. Hier hängen Bäume herunter und es sieht aus wie in einer Fantasiewelt. Die Wanderung durch den Siq soll traumhaft aber super anstrengend sein. Aber Vorsicht: bei Regen kommt es in den engen Wadis schnell mal zu Springfluten und wird dann sehr gefährlich! Wir haben deswegen nur den Eingang erkundet und sind zurück in die Ecolodge gelaufen.



Dana Biosphere Reserve: Naturhighlight in Jordanien

Wenn du auch nur ein kleines bisschen auf Abenteuer, Natur oder Wandern stehst, dann solltest du diese Wanderung auf jeden Fall machen. Wir sind aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen und haben es total genossen. Wie schon so oft auf unserem Roadtrip durch Jordanien waren wir fast komplett allein unterwegs, Touristenströme triffst du hier also eher nicht an. Eine wunderschöne Oase inmitten der wüsteligen Felsenlandschaft.


Dana Biosphere Reserve im Video

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Bei Reisen in muslimische Länder, kann es dir passieren, dass du während des Ramadan reist. Wir verraten dir, was du beachten solltest und was anders ist.
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Wadi Mujib: Canyoning Abenteuer in Jordanien

Wir stürzen uns in die Fluten des Wadi Mujib Canyons und chillen am Toten Meer in einem Chalet. Alle wichtigen Informationen für dein Jordanien Abenteuer!

Wir waren am tiefsten Punkt der Welt! Aber was macht man am Toten Meer? Schwimmen geht nicht bei einem Salzgehalt von über 30%. Also haben wir uns ein tolles Hotel* gesucht, unsere Haut mit Schlamm vom Toten Meer verjüngt und ein bisschen Luxus genossen.

Totes Meer: Unser Schlammbad

Das Tote Meer liegt 400 Meter unterhalb des Meeresspiegels und ist damit der tiefste Punkt der Erde. Das Wasser hat einen Salzgehalt von 31% und ist voller Mineralien. Deswegen ist der Schlamm so gut für die Haut. Wir wollten uns dieses natürliche Peeling nicht entgehen lassen und haben – streng nach Anweisung – ein Peeling im Toten Meer durchgeführt.

Zuerst schwebt man ca. 10 Minuten im Toten Meer umher. Und das ist schon ein echt verrücktes Erlebnis! Durch den hohen Salzgehalt bleibst du automatisch immer an der Wasseroberfläche. Wegen des Salzes solltest du auch auf keinen Fall Wasser in die Augen bekommen, das brennt wie Hölle! Matthias hat es unfreiwillig ausprobiert…



Nach dem Bad haben wir unseren Körper mit dem Schlamm eingerieben und ihn dann ungefähr 10 Minuten trocknen lassen. Das war natürlich das Highlight, weil wir Blassschnäbel auf einmal eine sehr dunkle Hautfarbe hatten.



Danach haben wir uns den ganzen Schlamm im Toten Meer wieder abgewaschen und sind zum letzten Abspülen unter die Dusche gehüpft. Und ja, es macht tatsächlich eine Babypopo-Haut. Neben dem abgefahrenen Erlebnis des Schwebens im Toten Meer hatte die ganze Aktion einen tollen Effekt für unsere Haut.

Totes Meer: Unser Hotel

Von den ganzen SPAs und Hotelburgen am Toten Meer haben wir uns verleiten lassen und uns mal so richtig was gegönnt. Für eine Nacht sind wir ins Hilton Dead Sea Resort & Spa* gezogen und haben für 119€ am nächsten Morgen auch noch das sensationelle Frühstück mitgenommen.



Das Hotel wurde vor einem Jahr erbaut, hat mehrere Pools und mit zwei Fahrstühlen kannst du direkt an den Strand des Toten Meeres fahren. Uns wurde beim Check-in ein kostenloses Upgrade auf ein Zimmer mit Blick auf das Tote Meer angeboten und wir konnten am Abreisetag noch bis 14 Uhr im Zimmer bleiben. Wir waren extrem begeistert von so viel Service und können das Hilton* für einen Aufenthalt am Toten Meer absolut weiterempfehlen!



Unser Tipp: Die älteren Hotels sind inzwischen ein ganzes Stück vom Toten Meer entfernt. Das liegt daran, dass der Wasserspiegel des Toten Meeres wegen der Verdunstung jedes Jahr einen Meter sinkt und das Ufer sich damit immer weiter von den Hotelburgen entfernt. Wir hatten direkten Zugang zum Meer, weil das Hilton eben erst 2017 gebaut wurde.

Luxus am Pool

Nach inzwischen sechs heißen Tagen in Jordanien, fromm in langen Klamotten und ohne Abkühlungsmöglichkeit, genossen wir es total, in Badesachen in den Pool hüpfen zu können. Die 40°C im Schatten hätten wir anders auch gar nicht ausgehalten. Am Toten Meer ist es immer noch ein paar Grad wärmer als im Rest Jordaniens und wir waren dankbar für die Sonnenschirme, die unserer gerade so schön gepeelten Haut Schatten spendeten.



Dass es mitten im Pool nun auch noch eine Bar gab, die sehr leckere und natürlich sehr teure Cocktails servierte, wollen wir hier auch nicht verschweigen. Da wir unseren Rechercheauftrag sehr ernst nehmen, haben wir die Cocktails natürlich probiert und für sehr gut befunden!

Opulentes Frühstücksbuffet

Nach einem ausgiebigen Workout am Morgen belohnten wir uns danach mit dem grandiosen Frühstück. Hier gab es alles, was das Herz begehrt und dann noch mal mehr. Wir hatten die Tage zuvor viel Pitabrot mit Joghurtdip und Marmelade zum Frühstück bekommen und fühlten uns wie im Himmel. Da musste alles mal probiert werden, auch der Pancake mit Nutella und Sahne!



Auch wenn solche Luxusresorts sonst ja nicht unsere typischen Unterkünfte sind, hat es für uns am Toten Meer einfach gepasst. Hier geht es um das Schlammpeeling und den Anblick, zum Baden fährt hier keiner her. Wir haben uns rundum wohl gefühlt und lassen uns jetzt gerne auch wieder auf einfachere Unterkünfte ein. Wobei wir noch ein paar besondere Übernachtungen für Jordanien geplant haben!

Totes Meer: Unser Video

Wie immer gibts auch von diesem Erlebnis ein schönes Video. Wenn dir das Video gefällt abonniere unseren Kanal für noch mehr Reisevideos!




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Bei Reisen in muslimische Länder, kann es dir passieren, dass du während des Ramadan reist. Wir verraten dir, was du beachten solltest und was anders ist.
Wadi Mujib Selfie
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Wadi Mujib: Canyoning Abenteuer in Jordanien

Wir stürzen uns in die Fluten des Wadi Mujib Canyons und chillen am Toten Meer in einem Chalet. Alle wichtigen Informationen für dein Jordanien Abenteuer!

Nach Jerash führte uns unser Roadtrip weiter in den Norden nach Ajloun. Ajloun ist bekannt für seine Burg und liegt unweit eines Waldgebietes, in dem du Spaziergänge und Wanderungen unternehmen kannst. Wir haben die Stille im Norden genossen und hatten die Sehenswürdigkeiten für uns allein.

Die Burg von Ajloun

Mit dem Auto von Jerash kommend haben wir die Burg von Ajloun schon aus der Ferne auf einem Berg thronen sehen. Die Stadt liegt eher im Tal, zur Burg führt eine steile Straße hinauf. Hast du ein Mietauto, dann fahr die Straße hoch denn kurz vor der Burg kannst du parken und dir die anstrengenden Kilometer bergauf sparen.

Besitzt du den Jordan Pass, so ist der Eintritt für dich enthalten. Sonst zahlst du 3 JD (4€) pro Person. Bis auf zwei weitere Besucher haben wir in der Burg niemanden angetroffen und konnten sie ganz in Ruhe erkunden. Und da kamen immer mehr Räume, versteckte Kerker und Aussichtsplattformen mit tollen Blicken in die Umgebung.



Die Geschichte der Burg von Ajloun

Die Burg, deren offizieller Name eigentlich Qala’at Ar-Rabad lautet, ist eine der wenigen muslimischen Burgen, die gebaut wurde, um die Gegend vor den Kreuzfahrern zu schützen. Im 12. Jahrhundert wurde sie auf das Gelände eines alten Klosters gebaut. Die Lage ist besonders günstig, weil die Burg auf der Handelsroute zwischen Jordanien und Syrien liegt. Wir haben gelesen, dass damals auch Brieftauben eingesetzt wurden, um lange Kommunikationswege abzudecken. Irgendwie eine romantische Vorstellung oder?



Unsere Unterkunft in Ajloun

Da die Auswahl in Ajloun ist sehr begrenzt ist, haben wir uns für das Ajloun Hotel* entschieden. Hier haben wir 31€ für ein Doppelzimmer mit Frühstück bezahlt. Das Zimmer war schon sehr in die Jahre gekommen und bei dem Badezimmer haben wir kurz überlegt, ob wir es ohne Schuhe überhaupt betreten wollen. Das Hotel liegt auf halbem Weg zwischen Stadt und Burg und hat somit eine ganz gute Lage. Bestes Feature ist der tolle Blick auf die Burg.



Das Ajloun Forest Reserve

In diesem geschützten Park im Norden Jordaniens gibt es viele Bäume und Sträucher. Ja, das ist erwähnenswert, weil der Rest des Landes hauptsächlich aus karger Wüstenlandschaft besteht und so etwas nicht zu bieten hat. Deswegen wollten wir uns auch von dieser Landschaft einen Eindruck machen und haben einen Tag im Ajloun Forest Reserve verbracht.

Roe Deer Trail – ein Spaziergang im Ajloun Forest Reserve

Der zwei Kilometer lange Roe Deer Trail ist der einzige Wanderweg, den man ohne Guide gehen kann. Der Rundweg führte uns vorbei an Olivenbäumen, Feldern und Sträuchern und ließ immer mal wieder weite Blicke in die Ferne zu.



Wir wären auch gerne einen der längeren Trails gewandert, hätten dafür aber einen Guide und noch mind. zwei weitere Personen gebraucht. Die angebotenen Wanderungen variieren zwischen 3 und 7 Stunden und preislich zwischen 17 und 32 JD. Der eher kürzer Soap House Trail führt beispielsweise zu einem Haus, in dem die tolle Seife vor Ort hergestellt wird. Wir wollten gern den Rockrose Trail gehen, der Blicke bis nach Syrien und eine alte Weinpresse auf dem Weg durch die Dörfer der Gegend verspricht. Stattdessen haben wir uns einen gemütlichen Nachmittag inmitten der Felder gemacht.



Unsere Unterkunft im Ajloun Forest Reserve

Über Wild Jordan haben wir eine Hütte inmitten des Naturreservats gebucht. Spontan kannst du hier nicht so gut aufschlagen, daher solltest du einige Tage vorher entweder im Büro in Amman eine Reservierung vornehmen oder das so wie wir online machen. Die Hütte ist mit 94 JD (110€) ziemlich teuer, dafür schläfst du aber auch in wunderschöner Umgebung. Wir hatten hier genügend Platz mit zwei Betten, zwei Sofas und ein großes Badezimmer. Kostenlose Pflegeprodukte, die aus der Gegend stammen, bekamen wir auch.



Auf unserer kleinen Terrasse haben wir tagsüber ein bisschen Sonne getankt, den Grillplatz haben wir nicht genutzt. Wir hatten schon vorher online ein Abendessen in Buffetform dazugebucht (14JD pro Person). Da wir aber auch hier die einzigen Gäste waren, bekamen wir eine nicht enden wollende Flut an Tellern vor uns aufgetischt mit den tollsten Leckereien. Das war natürlich viel zu viel, hat aber super geschmeckt.



Nachdem die ersten Stopps unserer Rundreise durch Jordanien Städte waren und wir uns viele Ruinen angesehen hatten, passte eine ordentliche Portion Natur zur Abwechslung gut in unsere Route hinein. Du kannst Ajloun auch bequem als Tagesausflug von Amman ansteuern oder es mit dem Besuch der Ruinen von Jerash verbinden. Solltest du wie wir weiter in Richtung Totes Meer fahren, können wir dir den Abstecher nach Salt nur empfehlen. Wir haben uns die Stadt gar nicht angesehen, aber die Straße dorthin führt dich durch wirklich tolle Landschaften. Der Umweg lohnt sich sehr!



Ajloun: unser Video

Wie immer gibts auch von diesem Erlebnis ein schönes Video. Wenn dir das Video gefällt abonniere unseren Kanal für noch mehr Reisevideos!




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