Beiträge

Dass Jordanien nicht nur Wüste kann, hatten wir spätestens am Toten Meer entdeckt. Und am südlichen Teil des Toten Meeres warteten dann auch noch Action und Abenteuer auf uns! Im Wadi Mujib haben wir uns im Canyoning versucht und uns gegen Strömungen inmitten meterhoher Felsenmauern durchgekämpft.

Wadi Mujib: Safety first

Eigentlich kannst du im Wadi Mujib mehrere Canyoning Routen machen und nur den Siq Trail ohne Guide gehen. Da es aber Anfang des Jahres durch heftige Regenfälle zu Steinverschiebungen kam, ist in der Saison 2018 nur der Siq Trail geöffnet. Die anderen können nicht begangen werden, weil es einfach zu gefährlich wäre. Auf der Seite von Wild Jordan kannst du aktuelle Informationen zu allen Trails finden.

Egal ob du dein Abenteuer mit oder ohne Guide angehst, Eintritt musst du immer zahlen und der ist nicht günstig. Wir haben 21 JD (25€) pro Person bezahlt und wurden dafür mit einer Schwimmweste ausgestattet, die man tragen muss. Du kannst übrigens im Eingangsbereich deine Wertsachen (Autoschlüssel, Rucksack und was du sonst so dabei hast) in Schließfächer deponieren. Du wirst bei diesem Abenteuer von Kopf bis Fuß nass werden, nimm also Technik nur wasserdicht verpackt mit.

Der Siq Trail

Hinter dem Eingangsbereich führt eine Brücke hinunter ins Wadi. Anfangs kreuzt der Weg das Wasser noch mehrmals und wir haben versucht, trockene Füße zu behalten. Das Spiel ist nach ein paar Minuten ausgespielt, da du komplett durch das Wasser waten musst. Wir waren schnell bis zur Hüfte im Wasser und mussten gegen kleinere Strömungen ankämpfen.

Irgendwann wird das Wasser tiefer, die Strömungen stärker und die Hindernisse im Wasser größer. Wir sind an kleinen Wasserfällen hochgeklettert und haben uns an gespannten Seilen mit voller Kraft gegen die Strömung gestemmt. Mehr als einmal standen wir etwas ratlos da, weil wir uns einfach nicht sicher waren, ob wir hier wirklich weitergehen bzw. -schwimmen sollten.

Es war ein grandioses Abenteuer mit Nervenkitzel, Abkühlung und Anstrengung. Die letzte Strömung hat dann nur noch Matthias überwunden, Franzis Muskeln haben nicht ausgereicht, um sich dagegen vorzukämpfen. Da muss wohl jemand noch ein bisschen trainieren ;)

Unsere Unterkunft beim Wadi Mujib: Die Mujib Chalets

Die Häuser direkt am Toten Meer* kannst du am einfachsten über Booking.com* buchen. Wenn sie da nicht mehr verfügbar sind, solltest du es aber auch über die Seite von Wild Jordan probieren. Mit 76JD (90€) sind sie nicht günstig, dafür ist die Lage aber auch unschlagbar! Wir haben es uns in der Hängematte auf der Terrasse gemütlich gemacht und den Blick auf das Tote Meer genossen. Gegenüber den Hotelburgen weiter im Norden versperrt dir hier nichts die Sicht. Wir hatten selbst in unserer Dusche einen Blick auf das Tote Meer.

Im Übernachtungspreis ist ein Frühstück enthalten. Wir haben zusätzlich für 14JD (16,50€) pro Person ein Abendessen dazugebucht, weil es hier weit und breit keine anderen Essensmöglichkeiten gibt. Das Abendessen bestand aus einem reichhaltigen Buffet und ist definitiv empfehlenswert.

Wadi Mujib: Ein Muss!

Auch wenn dieses Abenteuer nicht günstig ist, fanden wir es total lohnenswert und würden es dir für deine Reise durch Jordanien unbedingt empfehlen. Möchtest du den Siq Trail für dich alleine haben, solltest du morgens gleich 8 Uhr in den Canyon gehen. Uns sind auf dem Rückweg einige Gruppen entgegen gekommen, die an Hindernissen immer warten mussten, bis die vordere Gruppe durch war. Bist du etwas ängstlich, solltest du eher später gehen. Wir haben an kniffligen Stellen dann nämlich auch Guides getroffen, die weiterhelfen können.

Du kannst den Canyon natürlich auch auf der Durchreise oder als Tagestour erkunden und musst nicht in den Hütten des Bioreservats übernachten. Wir fanden die Kombination perfekt und hatten einen wunderschönen Tag am südlichen Ende des Toten Meeres.

Wadi Mujib: Unser Video

Das Ganze kommt im Video natürlich viel besser rüber. Also lass dich mitreißen und lass uns gerne einen Daumen oder Kommentar bei YouTube da.


Deine Karma Tankstelle



Wenn dir die Infos auf dieser Seite weitergeholfen, dich unterhalten oder motiviert haben, dann hilf uns doch einfach kurz zurück :) Indem du unseren Blog oder YouTube Kanal mit Freunden und Reise-Enthusiasten teilst, hast du ruckzuck dein Karma-Konto wieder prall gefüllt. Ein kleiner Klick für dich, aber eine große Hilfe für uns. Danke!

Und hier kommen die passenden Knöpfe dafür…





Du willst eine Weltreise planen?

In unserer Übersicht zur Weltreiseplanung findest du Informationen zu allen notwendigen Erledigungen. Wir geben dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Planung deiner Reise. Wann musst du was bedenken, wie lange vorher dich um Dinge wie Impfungen oder die Kosten deiner Reise kümmern?



Lust auf mehr? Lies unsere neuesten Berichte!


Dana Sonnenuntergang
, ,

Reisen während Ramadan: Unsere Erfahrungen in Jordanien

Bei Reisen in muslimische Länder, kann es dir passieren, dass du während des Ramadan reist. Wir verraten dir, was du beachten solltest und was anders ist.
Wadi Mujib Selfie
, ,

Wadi Mujib: Canyoning Abenteuer in Jordanien

Wir stürzen uns in die Fluten des Wadi Mujib Canyons und chillen am Toten Meer in einem Chalet. Alle wichtigen Informationen für dein Jordanien Abenteuer!

Dass Jordanien nicht nur Wüste kann, hatten wir spätestens am Toten Meer entdeckt. Und am südlichen Teil des Toten Meeres warteten dann auch noch Action und Abenteuer auf uns! Im Wadi Mujib haben wir uns im Canyoning versucht und uns gegen Strömungen inmitten meterhoher Felsenmauern durchgekämpft.

Wadi Mujib: Safety first

Eigentlich kannst du im Wadi Mujib mehrere Canyoning Routen machen und nur den Siq Trail ohne Guide gehen. Da es aber Anfang des Jahres durch heftige Regenfälle zu Steinverschiebungen kam, ist in der Saison 2018 nur der Siq Trail geöffnet. Die anderen können nicht begangen werden, weil es einfach zu gefährlich wäre. Auf der Seite von Wild Jordan kannst du aktuelle Informationen zu allen Trails finden.

Egal ob du dein Abenteuer mit oder ohne Guide angehst, Eintritt musst du immer zahlen und der ist nicht günstig. Wir haben 21 JD (25€) pro Person bezahlt und wurden dafür mit einer Schwimmweste ausgestattet, die man tragen muss. Du kannst übrigens im Eingangsbereich deine Wertsachen (Autoschlüssel, Rucksack und was du sonst so dabei hast) in Schließfächer deponieren. Du wirst bei diesem Abenteuer von Kopf bis Fuß nass werden, nimm also Technik nur wasserdicht verpackt mit.

Der Siq Trail

Hinter dem Eingangsbereich führt eine Brücke hinunter ins Wadi. Anfangs kreuzt der Weg das Wasser noch mehrmals und wir haben versucht, trockene Füße zu behalten. Das Spiel ist nach ein paar Minuten ausgespielt, da du komplett durch das Wasser waten musst. Wir waren schnell bis zur Hüfte im Wasser und mussten gegen kleinere Strömungen ankämpfen.

Irgendwann wird das Wasser tiefer, die Strömungen stärker und die Hindernisse im Wasser größer. Wir sind an kleinen Wasserfällen hochgeklettert und haben uns an gespannten Seilen mit voller Kraft gegen die Strömung gestemmt. Mehr als einmal standen wir etwas ratlos da, weil wir uns einfach nicht sicher waren, ob wir hier wirklich weitergehen bzw. -schwimmen sollten.

Es war ein grandioses Abenteuer mit Nervenkitzel, Abkühlung und Anstrengung. Die letzte Strömung hat dann nur noch Matthias überwunden, Franzis Muskeln haben nicht ausgereicht, um sich dagegen vorzukämpfen. Da muss wohl jemand noch ein bisschen trainieren ;)

Unsere Unterkunft beim Wadi Mujib: Die Mujib Chalets

Die Häuser direkt am Toten Meer* kannst du am einfachsten über Booking.com* buchen. Wenn sie da nicht mehr verfügbar sind, solltest du es aber auch über die Seite von Wild Jordan probieren. Mit 76JD (90€) sind sie nicht günstig, dafür ist die Lage aber auch unschlagbar! Wir haben es uns in der Hängematte auf der Terrasse gemütlich gemacht und den Blick auf das Tote Meer genossen. Gegenüber den Hotelburgen weiter im Norden versperrt dir hier nichts die Sicht. Wir hatten selbst in unserer Dusche einen Blick auf das Tote Meer.

Im Übernachtungspreis ist ein Frühstück enthalten. Wir haben zusätzlich für 14JD (16,50€) pro Person ein Abendessen dazugebucht, weil es hier weit und breit keine anderen Essensmöglichkeiten gibt. Das Abendessen bestand aus einem reichhaltigen Buffet und ist definitiv empfehlenswert.

Wadi Mujib: Ein Muss!

Auch wenn dieses Abenteuer nicht günstig ist, fanden wir es total lohnenswert und würden es dir für deine Reise durch Jordanien unbedingt empfehlen. Möchtest du den Siq Trail für dich alleine haben, solltest du morgens gleich 8 Uhr in den Canyon gehen. Uns sind auf dem Rückweg einige Gruppen entgegen gekommen, die an Hindernissen immer warten mussten, bis die vordere Gruppe durch war. Bist du etwas ängstlich, solltest du eher später gehen. Wir haben an kniffligen Stellen dann nämlich auch Guides getroffen, die weiterhelfen können.

Du kannst den Canyon natürlich auch auf der Durchreise oder als Tagestour erkunden und musst nicht in den Hütten des Bioreservats übernachten. Wir fanden die Kombination perfekt und hatten einen wunderschönen Tag am südlichen Ende des Toten Meeres.

Wadi Mujib: Unser Video

Das Ganze kommt im Video natürlich viel besser rüber. Also lass dich mitreißen und lass uns gerne einen Daumen oder Kommentar bei YouTube da.


Deine Karma Tankstelle



Wenn dir die Infos auf dieser Seite weitergeholfen, dich unterhalten oder motiviert haben, dann hilf uns doch einfach kurz zurück :) Indem du unseren Blog oder YouTube Kanal mit Freunden und Reise-Enthusiasten teilst, hast du ruckzuck dein Karma-Konto wieder prall gefüllt. Ein kleiner Klick für dich, aber eine große Hilfe für uns. Danke!

Und hier kommen die passenden Knöpfe dafür…





Du willst eine Weltreise planen?

In unserer Übersicht zur Weltreiseplanung findest du Informationen zu allen notwendigen Erledigungen. Wir geben dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Planung deiner Reise. Wann musst du was bedenken, wie lange vorher dich um Dinge wie Impfungen oder die Kosten deiner Reise kümmern?



Lust auf mehr? Lies unsere neuesten Berichte!


Dana Sonnenuntergang
, ,

Reisen während Ramadan: Unsere Erfahrungen in Jordanien

Bei Reisen in muslimische Länder, kann es dir passieren, dass du während des Ramadan reist. Wir verraten dir, was du beachten solltest und was anders ist.
Wadi Mujib Selfie
, ,

Wadi Mujib: Canyoning Abenteuer in Jordanien

Wir stürzen uns in die Fluten des Wadi Mujib Canyons und chillen am Toten Meer in einem Chalet. Alle wichtigen Informationen für dein Jordanien Abenteuer!

Wir waren am tiefsten Punkt der Welt! Aber was macht man am Toten Meer? Schwimmen geht nicht bei einem Salzgehalt von über 30%. Also haben wir uns ein tolles Hotel* gesucht, unsere Haut mit Schlamm vom Toten Meer verjüngt und ein bisschen Luxus genossen.

Totes Meer: Unser Schlammbad

Das Tote Meer liegt 400 Meter unterhalb des Meeresspiegels und ist damit der tiefste Punkt der Erde. Das Wasser hat einen Salzgehalt von 31% und ist voller Mineralien. Deswegen ist der Schlamm so gut für die Haut. Wir wollten uns dieses natürliche Peeling nicht entgehen lassen und haben – streng nach Anweisung – ein Peeling im Toten Meer durchgeführt.

Zuerst schwebt man ca. 10 Minuten im Toten Meer umher. Und das ist schon ein echt verrücktes Erlebnis! Durch den hohen Salzgehalt bleibst du automatisch immer an der Wasseroberfläche. Wegen des Salzes solltest du auch auf keinen Fall Wasser in die Augen bekommen, das brennt wie Hölle! Matthias hat es unfreiwillig ausprobiert…

Nach dem Bad haben wir unseren Körper mit dem Schlamm eingerieben und ihn dann ungefähr 10 Minuten trocknen lassen. Das war natürlich das Highlight, weil wir Blassschnäbel auf einmal eine sehr dunkle Hautfarbe hatten.

Danach haben wir uns den ganzen Schlamm im Toten Meer wieder abgewaschen und sind zum letzten Abspülen unter die Dusche gehüpft. Und ja, es macht tatsächlich eine Babypopo-Haut. Neben dem abgefahrenen Erlebnis des Schwebens im Toten Meer hatte die ganze Aktion einen tollen Effekt für unsere Haut.

Totes Meer: Unser Hotel

Von den ganzen SPAs und Hotelburgen am Toten Meer haben wir uns verleiten lassen und uns mal so richtig was gegönnt. Für eine Nacht sind wir ins Hilton Dead Sea Resort & Spa* gezogen und haben für 119€ am nächsten Morgen auch noch das sensationelle Frühstück mitgenommen.

Das Hotel wurde vor einem Jahr erbaut, hat mehrere Pools und mit zwei Fahrstühlen kannst du direkt an den Strand des Toten Meeres fahren. Uns wurde beim Check-in ein kostenloses Upgrade auf ein Zimmer mit Blick auf das Tote Meer angeboten und wir konnten am Abreisetag noch bis 14 Uhr im Zimmer bleiben. Wir waren extrem begeistert von so viel Service und können das Hilton* für einen Aufenthalt am Toten Meer absolut weiterempfehlen!

Unser Tipp: Die älteren Hotels sind inzwischen ein ganzes Stück vom Toten Meer entfernt. Das liegt daran, dass der Wasserspiegel des Toten Meeres wegen der Verdunstung jedes Jahr einen Meter sinkt und das Ufer sich damit immer weiter von den Hotelburgen entfernt. Wir hatten direkten Zugang zum Meer, weil das Hilton eben erst 2017 gebaut wurde.

Luxus am Pool

Nach inzwischen sechs heißen Tagen in Jordanien, fromm in langen Klamotten und ohne Abkühlungsmöglichkeit, genossen wir es total, in Badesachen in den Pool hüpfen zu können. Die 40°C im Schatten hätten wir anders auch gar nicht ausgehalten. Am Toten Meer ist es immer noch ein paar Grad wärmer als im Rest Jordaniens und wir waren dankbar für die Sonnenschirme, die unserer gerade so schön gepeelten Haut Schatten spendeten.

Dass es mitten im Pool nun auch noch eine Bar gab, die sehr leckere und natürlich sehr teure Cocktails servierte, wollen wir hier auch nicht verschweigen. Da wir unseren Rechercheauftrag sehr ernst nehmen, haben wir die Cocktails natürlich probiert und für sehr gut befunden!

Opulentes Frühstücksbuffet

Nach einem ausgiebigen Workout am Morgen belohnten wir uns danach mit dem grandiosen Frühstück. Hier gab es alles, was das Herz begehrt und dann noch mal mehr. Wir hatten die Tage zuvor viel Pitabrot mit Joghurtdip und Marmelade zum Frühstück bekommen und fühlten uns wie im Himmel. Da musste alles mal probiert werden, auch der Pancake mit Nutella und Sahne!

Auch wenn solche Luxusresorts sonst ja nicht unsere typischen Unterkünfte sind, hat es für uns am Toten Meer einfach gepasst. Hier geht es um das Schlammpeeling und den Anblick, zum Baden fährt hier keiner her. Wir haben uns rundum wohl gefühlt und lassen uns jetzt gerne auch wieder auf einfachere Unterkünfte ein. Wobei wir noch ein paar besondere Übernachtungen für Jordanien geplant haben!

Totes Meer: Unser Video

Wie immer gibts auch von diesem Erlebnis ein schönes Video. Wenn dir das Video gefällt abonniere unseren Kanal für noch mehr Reisevideos!


Deine Karma Tankstelle



Wenn dir die Infos auf dieser Seite weitergeholfen, dich unterhalten oder motiviert haben, dann hilf uns doch einfach kurz zurück :) Indem du unseren Blog oder YouTube Kanal mit Freunden und Reise-Enthusiasten teilst, hast du ruckzuck dein Karma-Konto wieder prall gefüllt. Ein kleiner Klick für dich, aber eine große Hilfe für uns. Danke!

Und hier kommen die passenden Knöpfe dafür…





Du willst eine Weltreise planen?

In unserer Übersicht zur Weltreiseplanung findest du Informationen zu allen notwendigen Erledigungen. Wir geben dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Planung deiner Reise. Wann musst du was bedenken, wie lange vorher dich um Dinge wie Impfungen oder die Kosten deiner Reise kümmern?



Lust auf mehr? Lies unsere neuesten Berichte!


Dana Sonnenuntergang
, ,

Reisen während Ramadan: Unsere Erfahrungen in Jordanien

Bei Reisen in muslimische Länder, kann es dir passieren, dass du während des Ramadan reist. Wir verraten dir, was du beachten solltest und was anders ist.
Wadi Mujib Selfie
, ,

Wadi Mujib: Canyoning Abenteuer in Jordanien

Wir stürzen uns in die Fluten des Wadi Mujib Canyons und chillen am Toten Meer in einem Chalet. Alle wichtigen Informationen für dein Jordanien Abenteuer!

Ein klares Highlight unserer Zeit in Nicaragua war die Karibikinsel Little Corn Island mit ihren wunderschönen Stränden, dem türkisblauen Meer und der Entspannt- und Abgeschiedenheit. Viele verbinden mit der Karibik oft teure Hotelresorts und meinen, dass dafür ganz viel Geld bei drauf geht. Muss es aber nicht! Wir zeigen dir, wie du den karibischen Inseltraum schon für 25€ am Tag erleben kannst.

Unterkunft

Für unsere schöne Holzhütte direkt am Meer haben wir pro Nacht 28€ bezahlt, also 14€ pro Person. Den Preis konnten wir aushandeln, weil wir länger geblieben sind. Es gibt aber auch Hütten, die noch mal günstiger sind. Die sind dann in der Ausstattung noch einfacher oder eben nicht direkt am Strand. Wir haben uns in Carlitos Hütte pudelwohl gefühlt.

Karibik Hütte am Meer

Hütte am Strand: 14€

Frühstück

Für ein günstiges und sehr reichhaltiges Frühstück sind wir morgens immer in die Mitte der Insel gelaufen. Dort gibt es zwei Comedores, die zum Preis von 3,20€ ein geniales Frühstücksangebot haben. Das beinhaltet einen frischen Saft, einen Obstsalat und Gallo Pinto (Kokosreis mit Bohnen) mit Ei und Kokosbrot. Das war nicht nur super lecker, es hielt auch lange vor, weil es so reichhaltig war.

Little Corn Island Frühstück

Frühstück im Comedor: 3,20€

Chillen am Strand/ Schnorcheln/ Strandspaziergang

Du kannst die ganze Insel an einem Tag erlaufen, so klein ist sie. Von der Ostseite bis in den Norden kannst du die ganze Zeit am Strand entlang laufen und immer mal wieder hineinspringen. Wenn du eine Taucherbrille besitzt, kannst du auch einfach vom Strand aus losschwimmen und wirst einer Vielzahl an Fischen begegnen.

Karibik Nicaragua verlassener Strand

Sonnen/ Schnorcheln/ am Strand spazieren: 0€

Mittagssnack

Am Nachmittag haben wir uns oft in einer kleinen Bäckerei ein Kokosbrot gekauft. Das schmeckt richtig gut, ist günstig und kann man auch mal mit anderen teilen. Wenn uns das nicht gereicht hat, sind wir zu einer Amerikanerin gegangen, die im Bagel House selbst gebackene Bagels mit Frischkäse, Basilikum und Tomaten verkauft hat. Die Bagel und Muffins sind zwar nicht günstig, schmecken aber einfach megagut! Aber Achtung, hier darfst du nicht zu spät auftauchen, sonst kann es dir passieren, dass schon alles weg ist.

Kokosbrot: 0,40€    und    Bagel (1/2): 1,30€

Panoramaaussicht auf die Insel

In der Nähe des Lighthouse Hostel steht ein hoher Turm, auf den du gut klettern kannst wenn du keine Höhenangst hast. Mit Höhenangst wird das eine ausgewachsene Mutprobe für dich! Aber das Erklimmen der langen, langen Leiter wird belohnt denn von oben kannst du über die ganze Insel schauen. Und wenn die Sicht gut ist, kannst du sogar Big Corn Island sehen. Wir haben hier unser Kokosbrot ausgepackt und ein kleines Picknick auf dem Turm veranstaltet.

Panorama Ausblick Little Corn Island

Panoramasicht: 0€

Kaltes Bier im Meer

Um das ganze Karibikfeeling noch ein bisschen mehr auszukosten, haben wir uns am Abend ein kaltes Bier im nächsten kleinen Laden gekauft und sind damit ins Meer gegangen. Denn wo lässt sich das kühle Bier besser genießen als im badewannenwasserwarmen karibischen Meer?! Eben!

Bier: 1,60€

Abendessen

Abends sind wir oft wieder in unserem Standard-Comedor El Bosque gelandet, der eine gute Auswahl an verschiedensten Gerichten auf der Karte stehen hat. Mal gab es Reis, mal Nudeln und immer irgendein Gemüse in Verbindung mit einer leckeren kreolischen Sauce und Fleisch oder Fisch. Die Essen kosten um die 4,50€ und variieren wenig im Preis.

Abendessen Little Corn Island

Abendessen: 4,50€

Karibik Palmen Meer Nicaragua

Und wenn du jetzt fleißig im Kopf mitgerechnet hast, dann kommst du auf unschlagbare Gesamtkosten von 25€ pro Person für einen tollen Karibiktag auf Little Corn Island. Und es gibt noch mehr kostenlose Aktivitäten wie Tiere beobachten, in der Hängematte chillen, die Strandschaukeln nutzen und und und … Haben wir dich überzeugt? Falls du noch Zweifel hast, schau doch in unser passendes Video und lass dich von unseren bewegten Aufnahmen mitreißen.

Nachdem wir unsere ersten 10 Tage im Norden von Mauritius verbracht hatten, erkundeten wir im Anschluss den Süden. Hier befinden sich viele Highlights und es lohnt sich, etwas mehr Zeit einzuplanen. Wir geben dir einen Überblick über unsere Favoriten und die Touren, die du dir eher sparen kannst.

Mit dem Bus von Pereybere nach Flic en Flac

Um möglichst günstig über die Insel zu reisen, nahmen wir die lokalen Busse. An den Hauptstraßen brausen in regelmäßigen Abständen Busse in halsbrecherischem Tempo entlang. Die Bushaltestellen bestehen oft nur aus einem winzigen schwarzen Schild, auf dem Bus Stop steht, dafür gibt es viele davon.

Mauritius Busfahrt

Wir fuhren zunächst von Pereybere nach Grand Baie und konnten dort direkt in den Expressbus nach Port Louis steigen. Expressbusse sind meistens klimatisiert und halten unterwegs kaum. Daher kamen wir bereits nach einer Stunde am wuseligen Busbahnhof von Port Louis an. Hier fragten wir uns durch und stiegen schließlich in den Bus nach Flic en Flac. Wiederum dauerte unsere Fahrt eine knappe Stunde. Für die komplette Tour von Pereybere nach Flic en Flac zahlten wir nur 90 Rupie (2,30€) pro Person.

Unsere Unterkünfte in Flic en Flac

Am südlichen Ende des wunderschönen Strandes von Flic en Flac wohnten wir 10 Tage in den Sun Plaza Studios*. Hier zahlten wir für unsere kleine Wohnung mit Küche und Bad 45€ pro Nacht. Das Apartment liegt ca. 2 Kilometer von den meisten Restaurants und dem Supermarkt entfernt, hat aber eine Bushaltestelle direkt vor der Tür. Und am Strand waren wir in einer Minute.

Weil wir noch einmal einen Tapetenwechsel und zum Abschluss der Reise ein bisschen Luxus wollten, wechselten wir für die letzten 5 Nächte die Unterkunft. Dabei hatten wir ziemliches Pech, da zwei bereits gebuchte Unterkünfte kurzfristig absagten und die Auswahl dann sehr begrenzt war. So landeten wir im Le Palmier Apartment* mit 3 Schlafzimmern, zwei Bädern und 75€ Kosten pro Nacht. Viel zu groß und zu teuer, dafür mit Pool vor der Nase und privater Joggingstrecke im Apartment ;)

Aufstieg auf Le Morne

Von Flic en Flac kann man an der Küste einen großen Felsen erkennen, der ca. 30 Kilometer weiter südlich auf einer Halbinsel in die Luft ragt. Le Morne hat für Mauritius eine wichtige kulturelle Bedeutung. Hier sind früher die Sklaven hingeflohen, um sich vor ihren Besitzern in Sicherheit zu bringen. Als diese sie dort gefunden hatten, sollen die Sklaven sich vom Berg ins Meer gestürzt haben, weil sie lieber sterben als in Gefangenschaft leben wollten.Wir waren vor allem wegen des Ausblicks und der Wanderstrecke nach Le Morne gekommen. Dennoch berührte uns diese Geschichte.

Der Weg auf den Felsen geht immer gut bergauf, führt aber meist durch Wälder, sodass wir vor der Sonne geschützt waren. Und sobald wir die ersten Höhenmeter erklommen hatten, ließen auch die genialen Blicke auf die Bucht nicht auf sich warten.

Mauritius Le Morne Wanderung Aussicht

Klettertour zur Bergspitze

Nach ungefähr der Hälfte der Strecke warnt ein Schild davor, dass es nun steil wird, man die richtige Ausrüstung dabei haben sollte und Kinder nicht weitergehen dürfen. Wir verstanden schnell, weshalb diese Warnung aufgestellt wurde. Einen Großteil der verbleibenden Strecke kletterten wir auf allen Vieren aufwärts. Vor allem Franzi bekam ein ganz flaues Gefühl bei dem Gedanken, den gleichen Weg später wieder herunterklettern zu müssen.

Mauritius Le Morne Matthias

Wir stemmten uns gegen den Wind, der uns ordentlich entgegen pustete und erreichten schließlich das Kreuz und damit den höchsten Punkt des Weges. Und hier vergaßen wir für einige Minuten den anstrengenden Aufstieg und beängstigenden Abstieg. Wir konnten die Halbinsel Le Morne sehen und die ganze Küste hoch. So schön Mauritius vom Strand aus ist, aus der Vogelperspektive setzt es noch mal einen drauf!

Mauritius Le Morne Bergspitze

Da wir bei dem starken Wind schnell auskühlten, ging es für uns nach nur kurzer Pause wieder bergab. Für Franzi stellte sich der Vierfüßlergang als die sicherste Methode heraus und wurde zu einem Ganzkörpertraining. Nach ungefähr vier Stunden Wanderung erreichten wir den Parkplatz wieder und legten uns zur Erholung an den schönen Strand von Le Morne.

Mauritius Le Morne Strand

Wir können die Wanderung bis ganz nach oben sehr empfehlen! Du solltest aber möglichst schwindelfrei sein und mindestens Turnschuhe tragen. Wir kamen mit unseren Nike Free gut klar. Außerdem musst du unbedingt genügend Wasser einpacken. Wenn dir der Aufstieg bis ganz nach oben zu heikel ist, bekommst du auch auf dem Weg bis zur Hälfte wirklich schöne Ausblicke geboten.

Wandern im Black River Gorges Nationalpark

Der Black River Gorges ist der einzige Nationalpark auf Mauritius und erstreckt sich über den Südwesten der Insel. Am besten lässt er sich per Auto erkunden, da es keine regelmäßigen Buslinien durch den Park gibt. Unsere erste Wanderung machten wir vom Visitor Center im Norden aus, bei dem es viele Parkplätze gibt.

Wanderung zum Mare aux Joncs Wasserfall

Wir entschieden uns für die Wanderung zum Wasserfall Mare aux Joncs, die nach Angaben des Mitarbeiters in der Touristeninformationen ungefähr drei Stunden dauern sollte. Vom gemütlichen breiten Wanderweg wurde es immer steiniger und steiler. Immer wieder überquerten wir einen Fluss, duckten uns unter niedrig hängenden Ästen hinweg und kletterten über größere Steine. Der Weg machte uns viel Spaß, auch wenn wir bei den warmen Temperaturen gut ins Schwitzen kamen.

Mauritius Black River Gorges Steinweg

Der Mare aux Joncs Wasserfall selbst ist nicht spektakulär. Er ist ziemlich hoch und wir genossen es, diesen Ort allein erkunden zu können. Vielleicht sind wir nach einem Jahr auf Weltreise aber auch einfach nicht mehr so leicht zu beeindrucken ;)

Mauritius Mare aux Joncs Wasserfall

Die Mücken zapften uns hier ordentlich Blut ab, sodass wir früher als gewollt wieder den Rückweg in Angriff nahmen. Insgesamt ist der Wanderweg wirklich schön, bietet aber keine spektakulären Ausblicke in die Natur.

Wanderung zum Macchabee Viewpoint

Dafür fuhren wir am nächsten Tag zum Pétrin Touristenzentrum. Auch hier starten mehrere Wanderwege und wir suchten uns den zum Macchabee Viewpoint aus. Auf dem überwiegend flachen Weg dorthin konnten wir in die grünen Weiten des Black River Gorges sehen und im Hintergrund noch das Meer erspähen. Schon das waren tolle Aussichten!

Mauritius Black River Gorges Franzi vor Grün

Unterwegs liefen wir über die rote Erde und wunderschöne Bäume säumten den Weg. Wir erzählten uns, dass wir uns so auch die Landschaft in Afrika vorstellen, bis uns einfiel, dass wir ja in Afrika sind :D

Mauritius Black River Gorges roter Weg mit Bäumen

Am Viewpoint angekommen, aßen wir unser Baguette und beschlossen nach kurzer Rast: nur Zurückgehen ist uns zu langweilig. Wir liefen den Colophane Trail zurück, bei dem wir zunächst 500 Höhenmeter steil hinabstiegen und sie später wieder bergauf gingen. Als wir nach ca. drei Stunden wieder beim Auto ankamen, hatten wir eine tolle Wanderung hinter uns, geniale Blicke erhalten und die Wolken zogen sich wieder zu. Gutes Timing!

Aussichtspunkte im Black River Gorges

Wer nicht so gerne läuft, gerade verletzt oder zu faul ist, der kann mit dem Auto verschiedene Aussichtspunkte im Nationalpark anfahren. Auf dem Weg nach Chamarel liegt ein Aussichtspunkt, von dem du einen tollen Blick auf Le Morne und die Küste hast.

Mauritius Chamarel Viewpoint

Fährst du die Straße weiter in Richtung Pétrin Visitor Center, kommst du zum Black River Gorges Aussichtspunkt. Nachdem dir Kashmirschals und Holzfiguren angeboten wurden, erreichst du einen sensationellen Aussichtspunkt. Hier kannst du die grüne Weite des Nationalparks, einen Wasserfall und das Meer sehen. Als wir das erste Mal hier waren, hatte es gerade begonnen zu regnen und wir konnten im Nebel gar nichts sehen. Als wir bei schönem Wetter noch einmal hier hielten, beglückwünschten wir uns zu dieser Entscheidung. Das war echt richtig sehenswert!

Mauritius Black River Gorges Viewpoint

Stürmische See bei Gris Gris

Nachdem wir im Norden der Insel nur sonniges Wetter kennengelernt hatten, hielt unsere zweite Woche viel Wolken und Wind für uns bereit. Und für solches Wetter haben wir den besten Ort gefunden. Wir hatten uns Gris Gris auf maps.me markiert, ohne so richtig zu wissen, was es dort zu sehen gibt.

Umso überraschter waren wir, als wir an der Felsküste vom stürmischen Meer begrüßt wurden. Wow! Bisher hatten wir ja nur die schönen Sandstrände auf Mauritius gesehen und hier hatten wir nun die raue Seite der Insel entdeckt. Die Wellen peitschten gegen die Felsen und der Wind blies uns tüchtig um die Ohren.

Mauritius Gris Gris Franzi

Oberhalb des Strandes liefen wir einen Waldweg entlang und erreichten den sogenannten La Roche qui pleure. Dieser Felsen ragt ins Wasser hinein und an ihm spritzen die Wellen nur so in die Höhe. Wir waren einmal mehr beeindruckt von der unheimlichen Kraft des Wassers und der Schönheit der Natur.

Mauritius La Roche qui Pleure

Übersetzt heißt La Roche qui pleure übrigens sowas wie der Stein, der weint. Wir wussten davon nichts als wir dort waren und haben es dementsprechend nicht gesehen. Der Ausflug lohnt sich auch so!

Rumverkostung in der Rhumerie Chamarel

Da wir bei unserem ersten Wanderversuch böse vom Regen überrascht wurden, kehrten wir spontan in die Rhumerie Chamarel ein. Hier wird Zuckerrohr zu Rum verarbeitet und auf einer Tour kann man sich den Prozess ansehen. Die Tour kostet stolze 375 Rupie (10€) pro Person und beinhaltet zum Ende eine Rumverkostung.

Mauritius Rhumerie

Leider hatten wir ein Mädel mit einem starken Akzent erwischt, sodass wir die Hälfte oft gar nicht verstanden. Sie führte uns zackig durch die Anlage hindurch, sodass wir nach max. 15 Minuten auch schon den Rum eingeschenkt bekamen. Insgesamt testeten wir uns durch 9 Sorten und stellten fest: Rum trinken wir am liebsten mit Minze, Limette und jeder Menge Eiswürfeln statt pur ;)

Mauritius Rhumerie Rumflaschen

Da wir uns beide nach dem ganzen Rum nicht fahrtauglich fühlten und es gegen Mittag war, probierten wir das Restaurant vor Ort aus. Wir bekamen einen Brotkorb mit genügend Brot, um 20 Leute satt zu machen und danach unser Schweine- und Entengericht. Beides schmeckte wirklich hervorragend!

Mauritius Rhumerie Essen

Die Tour konnte uns aufgrund der nicht so guten Verständlichkeit, der Kürze und des relativ hohen Preises nicht so richtig überzeugen. Dafür hat uns das Essen im Restaurant umso besser gefallen.

Wasserfall und bunte Erde in Chamarel

Ein bei Touristen unheimlich beliebter Ausflug ist der zum Wasserfall und der bunten Erde in Chamarel. Beide Attraktionen kosten zusammen 225 Rupie (6€) Eintritt pro Person und können bequem mit dem Auto angefahren werden. Der Wasserfall eingebettet in den grünen Dschungel drum herum bietet einen wirklich spektakulären Anblick und es gibt verschiedene Aussichtspunkte, zu denen wir spazierten.

Mauritius Chamarel Wasserfall

Die bunte Erde leuchtet tatsächlich in den schönsten Rot-, Orange- und Lilatönen und bietet vor allem zum Grün im Hintergrund einen tollen Kontrast. Hier kannst du auch Riesenschildkröten sehen.

Mauritius Chamarel bunte Erde

Bootstour zur Île Benitier mit Delfinen

Weil uns der Ausflug mit dem Katamaran so gut gefallen hatte, wollten wir im Süden der Insel eine weitere Bootstour machen. Die beliebteste ist die Delfintour zur Île Benitier und nach einigen Verhandlungen bekamen wir die Tour zum Preis von 1400 Rupie pro Person (35€).

Am Morgen wurden wir zum Boot gebracht und trafen dort auf die 14 anderen Gäste. Dieses Mal fuhren wir mit einem Speedboat an der Küste der Insel entlang. Der erste Punkt unserer Tour war das Schwimmen mit Delfinen. Wir waren gespannt wie das ablaufen würde und erlebten einen mittelgroßen bis großen Schock.

Delfin-Terror

Schon von Weitem sahen wir die ca. 20 Boote, die sich auf kleinstem Raum drängten und auch unser Boot steuerte darauf zu. Die wilden Delfine schwammen im Schwarm durch das Meer und die Boote immer daneben. Oder auch mal davor, damit sie ihre Touristen direkt vor den Delfinen ins Meer schubsen konnten.

Mauritius Delfin Tour

Wir haben insgesamt 40 (!!!) Boote gezählt, die alle um die Delfine herum gefahren sind. Wir fühlten uns dabei echt nicht gut und konnten diese ganze Aktion auch nicht gutheißen. Die Tiere müssen ja voll gestresst sein, wenn ihnen ständig der Weg durch so ein Boot abgeschnitten wird.

Crystal Rock

Nach einer weiteren Schnorchelpause hielten wir am berühmten Crystal Rock. Dieser Korallenstein ragt aus dem türkisfarbenen Wasser heraus und gibt ein wirklich schönes Fotomotiv ab. Wir konnten hier auch schwimmen, mussten dabei aber gekonnt den Seeigeln auf dem Meeresgrund ausweichen.

Mauritius Crystal Rock

Zum Mittag legten wir auf der unbewohnten Île Benitier an. Die Insel besitzt einen langen Sandstrand, von dem ein großer Teil durch die Veranstalter belegt ist. Hier wurden Getränke und Mittagessen serviert. Wir unterhielten uns angeregt mit den anderen Ausflüglern und lernten noch so einiges über Mauritius.

Mauritius Ile Benitier Bar im Meer

Am frühen Nachmittag brausten wir schließlich wieder zurück nach Flic en Flac. Auch wenn der Tag dank der anderen Reisenden nett gewesen war, können wir diesen Ausflug nicht empfehlen. Der Teil mit den Delfinen geht einfach gar nicht! Verglichen mit unserem Ausflug auf dem Katamaran war das Preis-Leistungsverhältnis zudem deutlich schlechter. Das Essen war okay, aber mehr auch nicht. Wir würden eher empfehlen, eine Tour ohne den Delfin-Kram zu buchen mit vielleicht einem Schnorchelspot mehr.

Entspannen und Sonnenuntergänge am Strand von Flic en Flac

Für unsere letzten Tage hatten wir bewusst keine Ausflüge mehr geplant, sondern wollten hauptsächlich Sonne und Strand genießen. Der kilometerlange Strand in Flic en Flac lädt zum Sonnenbaden ein, zum Baden nur ein bisschen. Hier gibt es viele Steine und Korallen, die das Baden zum Spießrutenlauf werden lassen. Abgehalten hat uns das natürlich trotzdem nicht!

Mauritius Flic en Flac Sonnenuntergang

Am Abend geht die Sonne genau über dem Meer unter und hier boten sich uns teilweise wirklich spektakuläre Sonnenuntergänge. Mit Le Morne und den Booten im Hintergrund war es einfach traumhaft!

Das Ende unserer Weltreise

Und so endet unsere Weltreise nun auf Mauritius. Die Insel hat alles erfüllt, was wir uns für unsere letzten Wochen gewünscht hatten: traumhafte Strände, Wanderwege, Bootsausflüge und Roadtripmöglichkeiten. Gut gebräunt und tiefenentspannt treten wir nun nach einem Jahr unsere Heimreise an. Immer noch nur mit Handgepäck, dafür mit so vielen schönen Erinnerungen an ein unglaubliches Jahr, die wir für immer in unseren Köpfen verstaut haben.

Wir sind im letzten Weltreiseland angekommen: Auf Mauritius werden wir noch einmal drei Wochen paradiesische Strände haben und genügend Zeit, um die Insel zu erkunden. Schon während unserer ersten Woche im Norden der Insel warteten viele Highlights auf uns.

Unsere Unterkunft in Pereybere

Über booking.com hatten wir die Harmonie Villa* dank ihrer super Bewertungen gefunden. Hier bewohnten wir ein super ausgestattetes Apartment mit kleiner Terrasse, Küche und viel Platz. Der Strand ist nur drei Minuten zu Fuß entfernt, der Supermarkt sogar nur zwei. Also auch noch eine optimale Lage. Für 39€ auf Mauritius ein extrem guter Deal!

Strandspaziergang von Pereybere nach Cap Malheureux

Von Pereybere aus kann man fast den gesamten Weg nach Cap Malheureux am Strand entlang spazieren. Mal geht es durch den weißen Sand, mal über die schwarzen Vulkansteine. Dabei immer im Blick: das Meer und die vorgelagerten kleinen Inseln.

Pereybere-Malheureux Ausblick Insel

Wir legten zwischendurch immer wieder Pausen zum Staunen, Fotografieren und Filmen ein. Diese Landschaft war einfach so wunderschön, dass es manchmal schon unwirklich war.

Pereybere-Malheureux Matthias Ausguck

Ungefähr auf halber Strecke liegt Bain Boeuf. Hier gibt es schattige Plätze am Strand. Kurz dahinter beobachteten wir die Wellen wie sie mit voller Wucht gegen die Steine klatschten. Franzi wurde eiskalt erwischt als sie dort für wenige Sekunden Platz genommen hatte ;)

Perybere-Malheureux Franzi wird nass

Die letzten Minuten des Weges führen entlang der Straße und direkt in den kleinen Ort Cap Malheureux. Dessen größte Sehenswürdigkeit ist die Kirche Notre Dame Auxiliatrice mit ihrem roten Dach und der Lage direkt am Wasser. Wir haben hier einige schöne Fotos vom Steg aus machen können.

Cap Malheureux Kirche

Für den Rückweg nahmen wir den Bus, da wir in der prallen Mittagssonne schon gut durchgebrutzelt worden sind. Der Spaziergang selbst ist ca. 4-5 Kilometer lang und dauert je nach Pausenlänge zwischen ein und zwei Stunden. Die Busse brausen regelmäßig die Hauptstraße entlang und nehmen dich mit zurück nach Pereybere oder auch Grand Baie.

Katamaran Ausflug zur Ile Gabriel

Für 1200 Rupie (30€) pro Person hatten wir am Vortag spontan einen Tagesausflug auf dem Katamaran gebucht. In Grand Baie kletterten wir mit 32 weiteren Personen am Morgen auf den Katamaran und steuerten aus der Bucht von Grand Baie. Wir sicherten uns direkt Plätze vorne auf dem Boot und genossen den frischen Wind.

Mauritius Pereybere Catamaran

Je weiter wir uns von Mauritius entfernten, umso stärker wurden die Wellen und so waren wir innerhalb kürzester Zeit klatschnass und schaukelten bei dem Wellengang ordentlich auf und ab. Gut, dass wir nicht seekrank werden!

Nach gut 1,5 Stunden erreichten wir die Insel Gabriel und wurden mit einem Motorboot dort abgesetzt. Wir erkundeten die Insel ein wenig und suchten uns ein schattiges Plätzchen, um der brennenden Mittagssonne zu entkommen. Im Blick hatten wir hier die Nachbarinsel Flat Island und die ankernden Katamarane.Catamaran Tour Franzi guckt auf Insel

Die Ile Gabriel ist unbewohnt und die Natur unberührt. Wenige der Touristen bewegen sich mehr als 10 Meter vom Anlegestrand weg, sodass wir viele schöne Plätze für uns hatten.

Gabriel Island Blick auf Gunners Island

Das Mittagessen bekamen wir in Form eines Buffets auf dem Katamaran serviert und dazu gab es Wein, Bier, Rum und Softgetränke. Alles war im Preis inbegriffen und wir machten gut Gebrauch von unserer Happy Hour auf dem Meer.

Catamaran Tour Matthias mit Bier

Der Rückweg gestaltete sich deutlich ruhiger, sodass wir gemütlich wieder Richtung Mauritius schipperten. Es war ein genialer Tag auf dem Meer und ein wirklich lohnenswerter Ausflug. Man kann den wohl auch schon für 1000 Rupie (25€) bekommen. Wir finden den Preis echt klasse für das Gebotene.

Mit dem Mietauto in die Berge

Nachdem wir unsere nähere Umgebung zu Fuß und auf dem Boot ausgekundschaftet hatten, wollten wir mit dem Auto noch mehr sehen. Für 1100 Rupie (27€) bekamen wir einen kleinen Mietwagen und brachen auf Richtung Pampelmousse. Hier liegt der Botanische Garten, der als eine der Hauptattraktionen der Insel gilt.

Road Trip Norden Auto

Botanischer Garten

Wir zahlten erwartungsvoll unseren Eintritt (200 Rupie p.P., 5€) und liefen durch die weitläufige Anlage. Hier gibt es vor allem eins: viele, viele Palmen! Wir spazierten durch die Palmenalleen, immer in der Hoffnung, auch noch mal blühende Pflanzen zu sehen. Die einzigen, die wir gefunden haben, hielten wir direkt auf einem Foto fest ;)

Botanischer Garten Blumen

Auch sehr schön fanden wir den Lilienteich mit den schönen weißen Blüten.

Botanischer Garten Lilienteich

Die meiste Begeisterung lösten bei uns eher die Tiere im Garten aus. An einer Stelle hingen hoch in den Bäumen über uns hunderte Flughunde. Das sind quasi große, tagaktive Fledermäuse. Hin und wieder flatterten sie durch die Lüfte und quietschten rum.

Danach liefen wir zu den Riesenschildkröten. Mindestens zehn leben in einem umzäunten Gehege im botanischen Garten. Während ein Großteil sich im Schatten vor der Sonne verkroch, konnten wir eine beim Trinken beobachten. Es wirkte wie Schwerstarbeit, diesen riesigen Panzer vorwärts zu bewegen.

Botanischer Garten Riesenschildkröten

Insgesamt haben uns die Tiere mehr überzeugt als die Pflanzen, das mag aber auch an unseren Interessen liegen. Wir sind einfach nicht so die Botaniker ;)

Die Berge

Schon auf der Fahrt nach Pamplemousse hatten wir immer wieder die Berge im Hintergrund gesehen. Da die gar nicht mehr so weit entfernt schienen, fuhren wir in deren Richtung. Kreuz und quer nahmen wir die kleinen Straßen voller Schlaglöcher und kamen dabei nicht nur den Bergen, sondern auch dem echten Leben auf Mauritius immer näher.

Roadtrip Norden Landschaft

Fernab von touristischen Attraktionen konnten wir die kleinen, bunten Häuser entlang der Straße betrachten. Ab und zu brauste ein weiteres Auto an uns vorbei, sonst hatten wir diese Momente für uns.

Roadtrip Norden Landschaft Matthias

Und wir wurden für unseren Abstecher ins Nirgendwo mit einem sensationellen Blick auf die Landschaft und die Berge belohnt! Zwar sind wir nicht mehr so richtig nah herangekommen, aber die schöne Aussicht genügte uns dann auch.

Strandhopping

Nach unserem kleinen Ausflug ins hügelige Inland fuhren wir zurück an die Küste und klapperten nun die Strände südlich von Grand Baie und Pereybere ab. Das Tolle auf Mauritius ist: die Strände dürfen nicht von den Resorts verbaut werden. Das heißt, man kann immer am Strand entlang laufen, auch vor den Resortanlagen. Und an den öffentlichen Stränden gibt es immer kostenlose Parkplätze. Das ist wirklich klasse!

Pointe aux Piments Meerblick

Nach unserem ersten Stopp am Strand von Pointe aux Piments fuhren wir vom Hunger getrieben nach Trou aux Biches. Hier standen jede Menge Foodtrucks herum, da der Strand gesäumt ist von Resorts und Sonnenanbetern. Nach einer kurzen Stärkung legten wir uns zu den anderen an den weißen Traumstrand und genossen die Kulisse. Die Palmen spenden Schatten und runden dazu das Bild eines Strandes aus dem Katalog ab.

Trou aux Biches Strand

Am nächsten Morgen fuhren wir zum Strand von Mont Choisy. Dieser liegt südlich von Grand Baie vor einem Nadelwald. So früh am Morgen hatten wir den Strand noch komplett für uns und unternahmen einen ausgedehnten Strandspaziergang.

Mont Choisy Strand Katamaran

Der Strand in Pereybere

Einer der schönsten Strände im Norden ist unserer Meinung nach der Strand in Pereybere. Der öffentliche Strand (mit Bojen im Wasser) ist immer gut besucht und besonders an den Wochenenden sehr voll. Wir liefen meisten nur fünf bis zehn Minuten in die nördliche Richtung und hatten dort den ganzen Traumstrand für uns. Was ein Paradies!

Pereybere Strand mit Steinen

Nur schwer konnten wir uns von der Traumkulisse lösen. Da es aber im Süden von Mauritius noch viel mehr zu erkunden gibt, zogen wir dorthin weiter. Was wir dort alles erlebt haben? Das könnt ihr bald nachlesen.

Wir hatten lange überlegt, ob wir auch zu den Corn Islands in Nicaragua reisen sollten. Sie liegen schließlich mitten im Karibischen Meer und sind nur über eine unbequeme Bus-Fähre-Route oder teurere Flüge zu erreichen. Und dann würden wir vor Ort auch höhere Kosten haben… Jetzt, wo wir da waren, können wir sagen: Bei einer Reise nach Nicaragua sollten diese Trauminseln in der Karibik auf gar keinen Fall fehlen! Selten haben wir etwas so Schönes gesehen!

Nicaragua Little Corn Island Paar Selfie Meer

Unsere Anreise auf die Corn Islands

Nach viel Hin- und Herüberlege entschieden wir uns schließlich, auf die Inseln zu fliegen. Täglich gehen drei bis vier Flüge von Managua auf die große Insel. Ein Flug kostet pro Person zwischen 80 und 100US$. Als wir in Managua eincheckten, bekamen wir die einfachsten „Boardingtickets“, die wir bisher hatten. Die Nummer darauf war auch egal, weil im Flugzeug dann sowieso freie Platzwahl war :D

Nicaragua Little Corn Island Anreise Ticket

Der Flug von Managua nach Big Corn Island dauert ungefähr eine Stunde und wird mal in einer Zweipropeller-Maschine mit ca. 50 Passagieren zurückgelegt, kann aber auch in so einem winzigen Flugzeug mit nur 10 Leuten sein. Angekommen am Flughafen warten schon die Taxifahrer und für nur 20 Cordoba (0,60€) wird man über die Insel gefahren.

Wir erreichten mit dem 14:30 Uhr Flug von Managua noch das Boot um 16:30 nach Little Corn und konnten direkt auf die kleine Insel überfahren. Die Bootsfahrt (ca. 5€) dauert eine halbe Stunde und kann schon mal ordentlich wackelig sein, da man eben über das offene Meer fährt.

Unsere Unterkunft auf den Corn Islands

Unsere neun Nächte auf der Insel haben wir in einer Cabaña direkt am Meer verbracht. Die Holzhütte hat uns 28€ am Tag gekostet, hatte ein eigenes Bad und eine kleine Terrasse mit Hängematte. Der Ausblick war unschlagbar, eingeschlafen und wieder aufgewacht sind wir zum Klang des karibischen Meeres. Wir fanden das Preis-Leistungsverhältnis hier wirklich gut, hatten aber auch einen guten Deal herausgeschlagen. Ursprünglich sollte die Hütte 10€ mehr kosten (pro Nacht!).

Nicaragua Little Corn Island Hütte mit Hängematte

Auf Little Corn Island gibt es wirklich viele Cabañas, Hostels und andere Unterkünfte, von denen der Großteil nicht über das Internet gebucht werden kann. Wir haben uns vor Ort um- und mehrere Hütten angesehen und dabei war es kein Problem, spontan etwas zu finden. Wir fanden die Ostseite der Insel zum Übernachten ideal. Das Meer und der Strand sind vor der Nase, sodass man jederzeit ins Wasser springen kann. Zudem weht ein bisschen Wind, was bei den Temperaturen sehr angenehm ist. Die günstigen Comedores sind um die Ecke, die Restaurants und Bars auch nur 10 Minuten Fußweg entfernt und die schönen Strände im Norden kann man nach einem Spaziergang am Meer erreichen. Optimal!

Einsame Traumstrände rundherum

Little Corn Island ist so klein, dass man die Insel problemlos an einem Tag ablaufen kann. Ganz herum kann man leider nicht laufen, weil zwischendurch hohe, steile Klippen und Felsen im Meer den Weg durch das Wasser verhindern. Aber die gesamte Ostseite der Insel lässt sich barfuß erkunden. Zur Abkühlung kann man immer wieder ins türkisblaue Meer springen oder sich unter den zahlreichen Palmen ein schattiges Plätzchen suchen.

Nicaragua Little Corn Island Palmenwald

Die schönsten Strände der Insel liegen im Norden. Der Otto Beach hat den meisten Sandstrand zum Hinlegen und bietet den vollen Karibiktraum. Morgens war am Strand noch wenig los, aber ab 11 Uhr füllte es sich deutlich. Dieser Strand ist somit auch der am meisten besuchte. Geht man aber nur einige Meter weiter, so ist man schon fast wieder nur für sich.

Nicaragua Little Corn Island Strand Schaukel

An der Westseite der Insel befindet sich der kleine Anlegesteg für die Boote und in der Bucht liegen auch einige Frachtschiffe. Dennoch ist das Wasser hier sehr klar und der Strand vor den vielen Cafés und Restaurants lockt einige ins Meer. Abends lässt sich der Sonnenuntergang wunderbar vom Strand aus beobachten.

Nicaragua Little Corn Island Sonnenuntergang

Tauchkurs auf Little Corn Island

Schon bevor wir überhaupt auf unsere Weltreise aufgebrochen waren, hatte Matthias den Wunsch, tauchen zu gehen und die Unterwasserwelt erforschen zu können. Auf Little Corn Island bot sich ihm nun die Gelegenheit. Wir waren hier für 9 Tage, sodass ausreichend Zeit war. Der Preis für einen PADI-Tauchkurs ist günstig (330 US$) und die Tauchspots rundum die Insel locken Taucher aus aller Welt hierher.

Nicaragua Little Corn Island Tauchen

Und so meldete sich Matthias bei Little Corn Dive für einen Openwater Kurs an. Zusammen mit Pascal machte er den Kurs bei Remo, einem Schweizer Tauchlehrer. An drei Tagen absolvierte er insgesamt zwei Tauchgänge in flachem Wasser und vier Tauchgänge im offenen Meer, lernte die Technik kennen und musste abends fleißig die Theorie lernen, die am nächsten Tag besprochen wurde. Tauchen ist ein abgefahrenes Erlebnis, da man den Auftrieb so einstellen kann, dass man frei im Wasser schwebt. So lässt sich die Unterwasserwelt noch näher erleben. Absolut empfehlenswert!

Die Unterwasserwelt schnorchelnd erkunden

Little Corn Island ist rundherum von Korallenriffen umgeben und bietet daher nicht nur für Taucher sondern auch für Schnorchelnde jede Menge tolle Ausblicke.

Nicaragua Little Corn Island Korallenriff

Auf eigene Faust durch die Karibik schnorcheln

Hat man so wie wir Taucherbrille und Schnorchel dabei, so kann man einfach direkt vom Strand losschwimmen und sich unter Wasser umsehen. Wir haben an unserem ersten Strandtag nur wenige Meter vom Strand entfernt einen knallroten Seestern entdeckt und diesen genauer erkundet. Schwimmt man einige hundert Meter hinaus ins Meer, so kann man an Korallenriffen viele bunte Fische sehen und mit Glück sogar die Eagle und Manta Rays.

Nicaragua Little Corn Island Seestern

Wir sind von unserer Cabaña aus einfach direkt raus ins Meer geschwommen und haben dort schon einiges sehen können. Auf der Insel kann man sich fast überall auch Schnorchelutensilien ausleihen und zahlt dafür ca. 5€uro pro Tag.

Schnorcheltour

Möchtest du etwas entferntere Korallenriffe erkunden und möglichst viel von der bunten Unterwasserwelt sehen, so können wir dir eine Schnorcheltour auf Little Corn Island sehr empfehlen! Wir wurden zu drei verschiedenen Spots gefahren und unter Wasser von einem Guide auf die Highlights hingewiesen. Und davon gab es unheimlich viele! Wir hätten nicht erwartet, dass wir beim Schnorcheln eine solche Vielfalt an Fischen sehen würden.

Nicaragua Little Corn Island Hai

Wir haben die (ungefährlichen) Ammenhaie gesehen, einen Mantarochen und einen Eagle Ray, sind durch bunte Fischschwärme geschwommen und konnten Langusten in ihren Höhlen hocken sehen. Dann gab es noch Barracudas, Pufferfische und viele viele mehr. Für die knapp dreistündige Tour zahlt man normalerweise 20 US$ pro Person. Da wir unsere Taucherbrille und Schnorchel dabei hatten, konnten wir den Preis auf 15 US$ drücken ;)

Die Karibik mit dem Kajak erobern

So schön es auf der Insel ist- von außen betrachtet sieht es fast noch schöner aus! Deswegen haben wir uns einen Nachmittag ein Kajak gemietet und sind mit Michael und Julia aus Münster um die südwestliche Seite der Insel gefahren. Dadurch hatten wir einen tollen Blick auf unberührte Strände und Palmenwälder und konnten im klaren Wasser unter uns die Korallen bestaunen. Es herrschte gar kein Wellengang, sodass wir sehr gemütlich um die Insel paddeln konnten. Da hatten wir im Lago de Nicaragua deutlich mehr zu kämpfen, als wir ein bisschen um die Isla de Ometepe gefahren sind!

Nicaragua Little Corn Island Kajak

Es ist auch möglich, die komplette Insel mit dem Kajak zu umrunden. Allerdings sollte man dafür genügend Zeit einplanen. Wir hatten unser Kajak für zwei Stunden gemietet und haben 15 US$ bezahlt. Kajak und Paddel waren in wirklich gutem Zustand, das haben wir schon ganz anders erlebt. Dafür können wir den kleinen Verleih an der Westseite (neben Desideri) empfehlen.

Traumhafte Zeit im Paradies

Wir haben uns auf Little Corn Island vom ersten Moment an superwohl gefühlt und die Zeit auf dieser Trauminsel total genossen. Wir hatten kein Internet (gibt es aber in einigen Cafés und Restaurants), Strom gab es nur zwischen 13 und 6 Uhr und es war einfach perfekt so! Täglich haben wir uns mit einem breiten Grinsen angesehen und gefragt: Kannst du fassen, dass wir in diesem Paradies gelandet sind?! Konnten wir kaum. So irreal schön war es! Wir können den Abstecher dorthin nur empfehlen.. stimmt nicht, eigentlich MUSS man da gewesen sein, wenn man in Nicaragua reist. Wer weiß, wie sich die Insel in den nächsten Jahren bei wachsendem Tourismus entwickeln wird. Also hin da… bevor alle anderen kommen ;)

Was du unbedingt mitbringen solltest

  • Ausreichend Bargeld. Es gibt auf Little Corn Island keinen Geldautomaten und als Zahlungsmittel wird eigentlich überall Bargeld verwendet. Ist die Zahlung mit der Kreditkarte möglich, musst du mit mindestens 5% Gebühren rechnen. Also auf Big Corn Island oder in Managua noch mal gut Bargeld abheben.
  • Mückenspray. Die kleinen Biester sind geräuschlos (oder zumindest leiser als das Meeresrauschen) und gesehen haben wir sie meistens auch nicht, die Folgen waren aber leider immer zu spüren. Daher ausreichend Moskitospray mitbringen und nach Sonnenuntergang großzügig verteilen.
  • Sonnencreme. Müssen wir vermutlich nicht weiter erläutern ;) Ist in Nicaragua insgesamt ziemlich teuer (8-9€ für kleine Tuben), kann man also gut aus Deutschland mitbringen.
  • Taschenlampe. Die Sand- und Steinwege sind nicht beleuchtet und im Inneren der Insel wird es so richtig dunkel, also stockduster! Stromausfall kann auch immer mal wieder vorkommen, daher abends absolut sinnvoll.
  • Du willst auch mit leichtem Gepäck reisen? Hier geht’s zu unserer Handgepäck-Packliste.

SaveSave

Nach unseren Tagen im nördlichen Nicaragua zog es uns wieder zum Wasser hin. Die Temperaturen kletterten beständig über die 30°C-Grenze und wir freuten uns darauf, uns im Meer abkühlen zu können. Wegen der relativ guten Erreichbarkeit und der tollen Surfbedingungen fiel unsere Wahl auf den Playa Maderas, einen Strand nördlich von San Juan del Sur (die Party-Surf-Touristenstadt im Süden Nicaraguas).

Unsere Anreise: von Estelí zum Playa Maderas

Ganz früh am Morgen startete unsere Anreise an einem Sonntag von Estelí aus. Wir hatten am Vortag schon Tickets für den Expressbus nach Managua erworben um uns einen Sitzplatz zu garantieren. Also liefen wir kurz nach 5 Uhr noch schlaftrunken Richtung Busbahnhof und versuchten auf der Fahrt nach Managua etwas Schlaf nachzuholen. Gegen 8 Uhr erreichten wir den Busbahnhof Rigoberto Cabezas in Managua. Die Busse Richtung Süden fahren allerdings vom Busbahnhof Roberto Huembes, sodass wir ein Taxi nehmen mussten.

Von Managua aus ging es weiter nach Rivas und dort stiegen wir schließlich in den Bus nach San Juan del Sur. 12 Uhr kamen wir dort an und konnten dann entspannt um 14:30 Uhr das Shuttle von der Casa Oro zum Playa Maderas nehmen. Vier mal täglich fahren diese Shuttles zum Strand und wieder zurück nach San Juan del Sur. Alternativ kann man auch ein Taxi nehmen, das dann aber stolze 20 US$ kostet (gegenüber 5 für das Shuttle).

Nicaragua Playa Maderas Surfstrand

Unsere Unterkunft am Playa Maderas: eine Holzhütte nur für uns

Da wir die ersten zwei Wochen in Nicaragua eher in sehr einfachen Zimmern verbracht hatten, wollten wir endlich mal wieder etwas mehr Komfort haben. Über AirBnB fanden wir eine tolle Wohnung, die wir für fünf Tage unser Heim nennen konnten. Ausgestattet mit riesigen Fenstern und verkleidet mit Holz erinnerte uns die Wohnung ein bisschen an Skihütten in Österreich. Nur, dass unsere Hütte 100 Meter vom Strand entfernt stand ;) Die Küche war super ausgestattet, sodass wir uns hier toll selbst versorgen konnten. Der Luxus kostete uns auch 60€ pro Nacht, war es aber definitiv wert!

Nicaragua Playa Maderas Unterkunft

Entspannte Tage am Strand

Unser Weckruf hier war etwas ganz Spezielles: regelmäßig wurden wir aus dem Bett gebrüllt! Und das fanden wir sogar toll! Warum? Die Brüllaffen zählten zu unseren Nachbarn und verstärkten das Gefühl, inmitten vom Dschungel zu schlafen. Und zum ersten Mal haben wir sie hier sogar zwischen den Bäumen beobachten können.

Matthias begann die Tage mit dem Surfboard in der Hand und hatte schon vor dem Frühstück die ersten Wellen erfolgreich erklommen. Aber auch Franzi schwang sich zwischendurch auf das Board und konnte kleine Wellen surfen. Die Bedingungen am Playa Maderas sind wirklich gut für Anfänger und es waren auch immer erfahrenere Surfer in den Wellen. Dabei wurde es aber nie so voll wie wir es teilweise in Mexiko erlebt hatten.

Nicaragua Playa Maderas Matthias mit Surfboard

Über die Mittagshitze verkrümelten wir uns in unsere schöne Cabaña, telefonierten mal wieder mit Familie und Freunden und lasen viel. Am Nachmittag ging es dann häufig wieder zum Strand, mal mit einem selbst gemixten Nica Libre in der Hand, mal mit dem Buch. Wenn wir selbst nicht im Wasser waren, konnten wir den Surfern in den großen Wellen zuschauen und staunten nicht schlecht über deren Surfkünste!

Nicaragua Playa Maderas Franzi am Meer

Endlich mal wieder Abwechslung im Essen

Nach dem Sonnenuntergang nutzten wir dann unsere Küche aus. Es gab mal wieder Nudeln und eine selbstgekochte Sauce, Hähnchenschenkel mit Reis und Gemüse oder morgens unser Lieblingsfrühstück bestehend aus Brot, Avocado, Ei und Tomate. Wir genossen es so sehr, uns bekochen zu können und etwas mehr Abwechslung zu haben! Zudem sind die Restaurants hier im touristischen Süden noch mal deutlich teurer und wir konnten gut Geld sparen durch unsere Kochkünste.

Nicaragua Playa Maderas Frühstück

Mit Lebensmitteln ausstatten muss man sich allerdings in San Juan del Sur, denn am Playa Maderas gibt es keine Pulperias (kleiner Kiosk) und erst recht keinen Supermarkt. Wir hatten also voll beladen mit unseren Rucksäcken noch in San Juan Hamsterkäufe getätigt. Allerdings kommt zwei Mal pro Woche ein Obst- und Gemüsetruck an den Playa Maderas. Wir haben ihn zufälligerweise abgepasst und konnten noch einmal frisches Huhn, Obst und Gemüse zu sehr günstigen Preisen erstehen.

Waren wir im Norden Nicaraguas etwas schneller gereist und hatten viel unternommen, so diente unser Stopp am Playa Maderas wieder mehr der Entspannung. Wir genossen den Komfort durch unsere wirklich schöne Unterkunft und fühlten uns hier pudelwohl! Jetzt sind wir wieder gewappnet für die einfachen Unterkünfte, die in der kommenden Zeit erneut unser Zuhause sein werden.

Bereits in Mexiko erhielten wir von Liesi aus Cornwall Tipps für unseren Aufenthalt in Nicaragua. Sie schwärmte von einem Strand im Norden und schickte uns später noch den Namen des Ortes hinterher: Jiquilillo (gesprochen Chi-ki-li-jo). Fast eine Woche verbrachten wir in dem kleinen Fischerort am Pazifik und nahmen hier eine Auszeit von unserer Auszeit.

Nicaragua Jiquilillo Strand

Anreise von León nach Jiquilillo

In León stiegen wir in einen Minibus, der uns zunächst nach Chinandega bringen sollte. Für nur 26 Cordoba pro Person (weniger als 1€) wurden wir in die 45 Kilometer entfernte Stadt gefahren. Dort kamen wir am südlichen Busbahnhof an. Die Busse nach Jiquilillo fahren jedoch vom Markt (Mercadito) im Norden und so nahmen wir das erste Mal ein Fahrradtaxi. Der Fahrer saß hinter uns und wir hatten eine tolle Sicht und entspannte Fahrt. Vier oder fünf Mal täglich fahren Busse von Chinandega nach Jiquilillo. Die Fahrt dauerte ungefähr 1,5 Stunden und kostete uns wieder weniger als einen €uro pro Person. Dafür kann es in dem alten amerikanischen Schulbus auch mal gut eng werden.

Rancho Esperanza: unsere Unterkunft in Jiquilillo

Zum ersten Mal auf unserer Weltreise übernachteten wir auf der Rancho Esperanza in einem Schlafsaal. Die für uns erschwinglichen Cabañas (Hütten) ohne eigenes Bad (25 US$) waren schon ausgebucht und die mit Bad (35 US$) einfach zu teuer. So schliefen wir in einer geräumigen Hütte mit 3 Etagenbetten und machten die Bekanntschaft von sehr sympathischen Reisenden. Für unsere Betten zahlten wir zusammen 21 US$ pro Übernachtung.

Nicaragua Jiquilillo Rancho Esperanza

Neben der Übernachtung ist eine Vollverpflegung durch die Rancho möglich. Es gibt sehr viele, sehr leckere Frühstücksangebote, Snacks und Smoothies, die den ganzen Tag über angeboten werden. Darüber hinaus kann man sich für das Mittag- und Abendessen eintragen, das täglich frisch zubereitet wird. Wir haben hier wirklich oft gegessen und alles war immer sehr lecker! Geheimtipp: immer Platz im Magen lassen für die unglaublich guten Brownies ;) Die Preise sind für Nicaragua sicher etwas höher aber es gibt auch die Möglichkeit in kleinen Comedores im Ort günstig zu essen.

Soziale Projekte der Rancho Esperanza

Die Rancho wird vom US-Amerikaner Nate geführt, der diese Unterkunft vor 15 Jahren aufgebaut hat. Das Besondere hierbei: ein Teil der Einnahmen wird verwendet, um soziale Projekte in Jiquilillo zu unterstützen. Nate und seine Familie haben schon richtig viel für das Dorf getan und bieten Freiwilligen aus aller Welt die Möglichkeit, den Menschen vor Ort unter die Arme zu greifen. So gibt es für die Kinder zum Beispiel kostenlosen Englischunterricht, die Möglichkeit auf der Rancho zu spielen und Schulprojekte. Als wir vor Ort waren, sind die Kinder im Rahmen eines Projektes gerade von Tür zu Tür gegangen, um die Bewohner über Müll und dessen Konsequenzen aufzuklären. Wir waren wirklich beeindruckt von so viel sozialem Engagement!

Auszeit von der Auszeit

Nach unserem Deutschlandstopp im Dezember sind wir inzwischen schon wieder zwei Monate unterwegs und haben in der Zeit viel erlebt und sind viel gereist. Fleißig haben wir unsere Abenteuer hier auf dem Blog aber auch in den Videos festgehalten. Und so viel Spaß uns das Schreiben, Filmen und Videoschneiden oft auch macht – wir freuten uns sehr auf eine Zeit fernab vom Laptop und den sozialen Medien. Wir hatten auf der Rancho kein W-Lan und genossen es, die meiste Zeit des Tages nichts zu tun.

Jetzt fragst du dich vielleicht, weshalb das so besonders ist – wir haben ja schließlich Unmengen an Zeit und sonst keine Verpflichtungen. Und das stimmt auch. Dennoch erfordert auch die Reise einige Arbeit. Wo fahren wir als Nächstes hin? Wo werden wir übernachten? Was kann man da machen? Wie kommen wir da überhaupt hin? Das sind nur einige Fragen, die wir uns regelmäßig stellen und  die immer wieder beantwortet werden wollen.

So kommt es, dass wir im Reisealltag eben doch häufig vor unseren Laptops sitzen, diskutieren wie wir weiterreisen wollen oder das Erlebte festhalten. Langeweile kommt dabei selten auf! Und deshalb war es für uns etwas Besonderes, in den Tagen in Jiquilillo absolut gar keine Pläne zu haben, die Laptops in den Rucksäcken verstaut zu lassen und nichts zu dokumentieren. Herrlich!

Seele baumeln lassen in der Hängematte

Auf der Rancho Esperanza hängen überall Hängematten, es sind insgesamt an die 20. Und wir können stolz behaupten: wir haben so ungefähr in jeder mal gelegen! Wir haben hier viel gelesen, uns mit den anderen Reisenden unterhalten und den Ausblick auf den Strand und das Meer genossen. Die Unterkunft war zwar sehr einfach, das Wasser kalt, die Essensauswahl begrenzt und die „Toilettenspülung“ bestand aus Reishüllen – und trotzdem haben wir uns pudelwohl gefühlt.  Manchmal braucht es so wenig, um zufrieden und glücklich zu sein. Wir hatten keinen Plan, was wir machen würden und so ging es vom Frühstück an den Strand, in die Hängematte, zum Abkühlen ins Wasser und dann wieder in die Hängematte usw. Es war einfach wundervoll und wir haben im wahrsten Sinne des Wortes unsere Seele baumeln lassen.

Nicaragua Jiquilillo Hängematten

Surfen und Yoga

Hauptsächlich war uns Jiquilillo zum Surfen empfohlen worden. Die Wellen kommen hier gleichmäßig, brechen am Strand und es gibt kaum andere Surfer. Klang für uns nach idealen Bedingungen. Matthias lieh sich mehrere Male ein Surfbrett (11 US$ pro Tag) und versuchte sich in den Wellen.

Nicaragua Jiquilillo Surfen Meer

Franzi nutzte die Wellen mehr als willkommene Abkühlung und absolvierte ein anderes Sportprogramm: Yoga. Zum ersten Mal machte sie Yoga am Strand, mit dem Wellenrauschen in den Ohren und dem Blick aufs Meer. Die Sonne strahlte ihr ins Gesicht und der Sonnengruß erschien selten so passend. Die Stunden (6 US$) wurden super angeleitet und waren für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Unser Highlight: Baby-Schildkröten

Nicaragua Jiquilillo Baby Schildkröten

Kurz vor unserer Abreise kam Nate auf uns zu und erzählte, dass es am Strand eine Turtle-Brutstation gibt und heute dort Schildkröten schlüpfen würden. Und so kam es, dass wir die kleinen Tiere bei ihren ersten Versuchen der Fortbewegung beobachten konnten. Am Strand wurden sie aus ihren Eimern (in denen sie in den knapp 50 Tagen zuvor in Eiern gewachsen waren) gelassen und es wurde geschaut, ob sie ausreichend Energie haben. Hatten sie die Ziellinie nach 10 Metern überquert, so durften sie später ins Meer hinausschwimmen.

Nicaragua Jiquilillo Matthias mit Schildkröte

Wir sind ja schon immer große Schildkröten-Fans und nach diesem Erlebnis noch verzauberter von diesen tollen Tieren! Wir konnten uns kaum losreißen von dem Anblick und hoffen inbrünstig, dass die kleinen Turtles den Gefahren im Meer trotzen und dann eines Tages selbst zum Eierablegen an den Strand von Jiquilillo zurückkehren werden.

Weitere Pläne für Nicaragua

Nach 6 Tagen Entspannung pur und den schönsten Sonnenuntergängen unserer bisherigen Reise hieß es dann wieder Abschied nehmen. Wir haben die Zeit am Strand von Jiquililllo, die netten Gespräche mit unseren Schweizer Freunden und Alessa sehr genossen und können dieses schöne Fleckchen Erde nur für einen Besuch empfehlen!

Und du?

Brauchst du immer Action oder hast du auch schon mal einen Urlaub komplett in der Hängematte verbracht? Teil deine Erfahrung gern mit uns in den Kommentaren!

Ganze sieben Wochen haben wir in Mexiko verbracht – ein Land, das bei uns hauptsächlich Assoziationen wie Kaktus, Wüste und Tequila hervorrief. Wir hätten noch weitere sieben Wochen hier verbringen können, weil Mexiko so viel zu bieten hat. Wir haben die wunderschönen Strände kennengelernt, uns das leckere Essen gegönnt, sind in die Mayageschichte eingetaucht und haben Ruinen besichtigt, die schon über 1000 Jahre alt sind. Das Land hat uns wirklich begeistert und kommt definitiv auf die Liste der Länder, die wir noch einmal besuchen wollen! Hier haben wir für dich die wichtigsten Informationen für deine Mexikoreise zusammengefasst.

Beste Reisezeit für eine Reise nach Mexiko

Die Reisezeit für Mexiko gibt es eigentlich nicht, denn man kann zu jeder Jahreszeit tolle Reiseziele in dem großen Land ansteuern. Hochsaison ist im ganzen Land über Weihnachten und Ostern, weil dann auch viele Mexikaner verreisen. An der Karibikküste Mexikos sind aber auch die Monate Januar und Februar sehr beliebt. Zwischen Mai und Oktober ist an den Meeresstreifen bedingt durch die Regenzeit oft mit Schauern zu rechnen. Allerdings hat man zu der Zeit die Möglichkeit, mit Walhaien zu schwimmen. Wir waren von Mitte Januar bis Anfang März in Mexiko und hatten in der gesamten Zeit an zwei Tagen Regenfälle und sonst eigentlich immer blauen Himmel mit Sonnenschein. Wir fanden es nicht besonders voll, haben problemlos Unterkünfte bekommen und können diese Zeit für eine Reise durch Mexiko sehr empfehlen.

Einreise nach Mexiko

Als Deutscher kann man in Mexiko visumfrei einreisen und bis zu 180 Tage im Land bleiben. Bei der Ankunft bekommt man eine Einreisekarte, die ausgefüllt werden muss. Einen Schnipsel davon muss man behalten, der wird bei der Ausreise wieder benötigt. Wir konnten bei Einreise nicht angeben, wie lange wir im Land sein werden, weil wir noch keine Pläne hatten. Wir haben daher ca. 90 Tage angegeben und der netten Mexikanerin bei Einreise auch gesagt, dass wir noch nicht wissen wie lange wir in Mexiko sein werden. Daraufhin wurden einfach 180 Tage eingetragen und schon waren wir in Mexiko eingereist. Ein Weiterreiseticket (wie es manchmal bei der Einreise in anderen Ländern verlangt wird) benötigten wir in Mexiko nicht.

Bei Ausreise aus Mexiko nach Guatemala, Honduras oder Belize werden auf dem Landweg wohl öfter mal 500 Pesos (ca. 25€) verlangt. Auch bei unserer Ausreise hingen im Büro an der Grenze große Schilder, die darauf hinwiesen. Wir mussten allerdings nichts zahlen, weil das wohl bei der Einreise auf unseren Einreisekarten vermerkt worden war. Diese Gebühr ist bei Einreise mit dem Flugzeug nämlich in der Regel enthalten. Vielleicht hatten wir aber auch einen netten Grenzbeamten erwischt ;)

Unser Tagesbudget in Mexiko

Während unserer Recherche zu Mexiko hatten wir von Tagesbudgets zwischen 30 und 40€uro pro Person gelesen und gingen daher von einem gemeinsamen Tagesbudget von 75€ aus. Bezahlt wird in Mexiko mit dem mexikanischen Peso (MEX$), den es in 500er, 200er, 100er, 50er und 20er Scheinen sowie Münzen im Wert von 10, 5, 2 und 1 Peso gibt. Zu unserer Reisezeit bekamen wir für einen €uro zwischen 20 und 22 mexikanische Pesos.

Mexiko Reisetipps Geldscheine

Wir haben in insgesamt 51 Tagen in Mexiko gemeinsam 3300€ ausgegeben, was einem Tagesbudget von 32,30€ pro Person entspricht. Darin enthalten ist der Surf- und Spanischkurs, weshalb die Kosten für Unternehmungen verhältnismäßig hoch sind. Dennoch sind wir deutlich unter unserem angepeilten Tagesbudget geblieben.

Mexiko Reisetipps Kosten Grafik

Die Kosten für unser Essen liegen mit durchschnittlich knapp 11€uro pro Tag relativ niedrig, da wir in den letzten Wochen viel selbst gekocht haben und uns auf dem Markt günstig mit Lebensmitteln versorgt haben. Unsere Unterkunft hat im Durchschnitt ebenfalls knapp 11€uro pro Person gekostet. Schläft man in den Hostels in Schlafsälen, ist es möglich, für 7 oder 8€uro pro Nacht ein Bett zu bekommen. Trotz unserer zahlreichen Busfahrten in den sehr bequemen Bussen, liegen unsere Transportkosten nur bei 2€uro pro Tag, weil wir häufig mehrere Tage an den unterschiedlichen Orten geblieben sind. Überraschend günstig war es in Mexiko, unsere Wäsche zu waschen. Das war in Indien und Nepal teurer!

Verkehrsmittel/ Transport vor Ort – so kann man sich in Mexiko fortbewegen

Mexiko Reisetipps Transport Grafik

Bus

Mit dem Bus durch Mexiko zu reisen, ist super entspannt! Die Busse sind klimatisiert, haben oft eine Toilette im Bus und die bequemsten Sitze, auf denen wir bisher gereist sind! Wir haben uns jedes Mal auf die Busfahrt gefreut, weil es so entspannt war :) Zusätzlich gibt es oft Steckdosen und USB-Ladebuchsen. Nur die spanischen Filme, die lautstark auf den Monitoren gezeigt wurden, haben etwas gestört. Die Tickets kannst du an den Busbahnhöfen kaufen, von denen jede Stadt einen hat. Die Busse sind nicht spottbillig, aber für das, was einem da an Komfort geboten wird, preislich echt in Ordnung. Für die Strecke von Tulum nach Bacalar (215 km) zum Beispiel haben wir pro Person 122 Pesos bezahlt (5,30€).

Mexiko Reisetipps Bus

Um längere Distanzen zu bewältigen, sind wir zwei Mal auch über Nacht gefahren. Die Nachtfahrten dauerten beide 13 Stunden und wurden durch häufige Stopps unterbrochen. Außerdem liefen die lauten spanischen Filme bis tief in die Nacht. Trotz gemütlicher Sitze haben wie daher nicht viel Schlaf bekommen.

Colectivo

Das sind kleinen Minibusse, die regelmäßig zwischen größeren Städten verkehren. Es gibt keinen Fahrplan und auch keine fixen Preise. Man stellt sich an eine der Haltestellen an der Straße und wartet, bis ein Colectivo anhält, das in die richtige Richtung fährt. Wir haben selten warten müssen, meistens kam direkt eins vorbei und hat uns mitgenommen. Ein sehr bequemes Transportmittel, das günstiger ist als ein Taxi.

Taxi

Überall in Mexiko kann man sich für die kurzen Strecken auch Taxen nehmen, davon gibt es immer genügend! Wir sind kurze Strecken oft gelaufen, haben aber am späten Abend für die Rückfahrt auch wenige Male ein Taxi genommen. Diese sind in der Regel günstig und wir haben uns sicher gefühlt. Kleiner Bonus: Wir konnten unser Spanisch trainieren, denn die meisten Taxifahrer waren nett und gesprächig.

Übernachten in Mexiko

Hauptsächlich schliefen wir in Doppelzimmern in Hostels oder günstigen Hotels. Außerdem haben wir Zimmer über AirBnB gebucht, in einem Palapa-Truck am Strand übernachtet und in einem kleinen Camper direkt an der Lagune. So viele tolle und unterschiedliche Schlafplätze! Tipp für deine erste AirBnb Buchung: Wir schenken dir 35€ Guthaben

Cancún

Hier hatten wir uns für eine Nacht über AirBnB ein Zimmer bei Gerardo gemietet. Für 21€ gab es ein geräumiges Zimmer mit Klimaanlage und eigenem Bad. Unser Gastgeber holte uns von der Bushaltestelle ab und gab uns Tipps, wo wir abends gut und günstig essen können. Die Lage war für uns optimal: 5 Gehminuten vom Busbahnhof, in der Stadt Cancún mit vielen Supermärkten und kleinen Restaurants um die Ecke. Zum Strand wäre ein Bus gefahren, dort waren wir aber gar nicht.

Tulum

Mexiko Reisetipps Übernachtung Tulum

Nach langer Suche haben wir über Hostelworld in Tulum im Pueblo Magico ein Doppelzimmer für 29€ gefunden. Das Hostel hatte erst drei Wochen vor unserer Ankunft eröffnet und die Küche war noch im Bau. Wir hatten ein sehr schönes Doppelzimmer mit gemütlichem Bett und eigenem Bad. Morgens gab es Toast zum Frühstück, das Angebot soll aber ausgebaut werden sobald die Küche fertig ist. Das Hostel ist ca. 5 Minuten vom Zentrum von Tulum entfernt und sehr ruhig. Noch günstiger kann man in dem großen Schlafsaal unterkommen. Wir können es empfehlen.

Sian Ka’an Nationalpark

Mexiko Reisetipps Unterkunft Sian Ka'an

Auf dem Campground Ultimo Maya steht der Pick-Up-Truck von Orlando, den er über AirBnB anbietet. In dem superschön gestalteten Schlaflager kann man zu zweit schlafen, große Menschen (> 1,65m) müssen die Füße über das Ende der Matratze hinaus in die warme karibische Luft halten. Zusätzlich zum Truck gab es für uns zwei Kühlboxen, einen Grill und diverse Küchenutensilien, sodass wir uns selbst verpflegen konnten. Mit 65€ ist dies sicherlich keine günstige Übernachtung, aber eine sehr besondere, weil der Truck sich unter Palmen befindet, nur wenige Meter von einem einsamen, traumhaften Strand entfernt. Wir fanden es grandios!

Bacalar

Mexiko Reisetipps Unterkunft Bacalar

Auf Planet Backpack hatten wir gelesen, dass die Casita Carolina eine großartige Unterkunft sein soll und auch auf TripAdvisor fanden wir Unmengen an positiven Kommentaren. Daher buchten wir dort vier Nächte im Camper! Mit 350 Pesos (16€) war das eine sehr günstige Unterkunft in traumhafter Lage direkt an der Lagune. Die Toiletten und Dusche im kleinen Badehäuschen waren sehr sauber und deutlich besser als auf Campingplätzen. Wir konnten Lebensmittel im Kühlschrank aufbewahren und es gab kostenloses Trinkwasser. Wir wären gerne länger geblieben, leider war alles schon ausgebucht. Also früh genug reservieren und lieber ein paar Tage länger!

Cobá

Für viele sind die Ruinen von Cobá nur ein Tagesausflug von Tulum oder Playa del Carmen. Wir haben eine Nacht im Hotel Sac-Be* geschlafen. Das gemütliche Doppelzimmer mit Klimaanlage hat uns 28€ gekostet und hatte eine sehr gute Dusche. Das Hotel war die günstigste Option in Cobá.

Valladolid

Im Tunich-Naj Hostel* haben wir für drei Nächte ein Doppelzimmer bezogen. Für 24€ pro Nacht hatten wir zwei Doppelbetten, ein großes Zimmer inklusive Sitzecke und eigenem Badezimmer. Im Zimmerpreis war auch ein Frühstück enthalten, das aus Toast, Marmelade, Cornflakes und Milch bestand. Wir fanden die Sitzmöglichkeiten im Garten sehr gemütlich, die Gemeinschaftsküche praktisch und die Lage in Valladolid auch super (3 Gehminuten vom Zocalo). Können wir weiterempfehlen!

Campeche

In unserem AirBnB Zimmer von Luis haben wir inmitten der historischen Altstadt gelebt. Das großzügige Zimmer hatte ein bequemes Bett und dazu gehörte eine wirklich gut ausgestattete Küche mit großem Kühlschrank. Das Zimmer befindet sich in einer Künstlergalerie, in der manchmal Ausstellungen stattfinden und an den Wochenenden Filme gezeigt werden. Da wir innerhalb der Woche hier geblieben sind, hatten wir die komplette Galerie für uns. Und das alles für sensationelle 18,50€ pro Tag. Genial!

Palenque

In der kleinen Stadt haben wir ein Doppelzimmer im Hotel Aguila Real* bezogen und für 21€ pro Nacht echt schön gewohnt! Das Hotel ist sehr schön gestaltet und jede der drei Etagen hat eine kleine Sitzgruppe oder Hängematte zum Entspannen. Unser Zimmer war sehr großzügig und das Bad sauber und mal richtig schön mit einem bunten Keramikwaschbecken. Gute Lage in der Stadt, ca. 10-15 Minuten bis zum ADO Busbahnhof. Viele Restaurants und Touranbieter in direkter Nachbarschaft.

San Cristobal de las Casas

Die Casa Monad* liegt nur zwei Blocks von der Fußgängerzone entfernt und 5 Gehminuten vom Zocalo, also perfekte Lage! Mit knapp 16€ war das Doppelzimmer unschlagbar günstig. Wir mussten uns zwar Toiletten und Dusche mit den anderen Hostelbewohnern teilen, dafür war aber ein gigantisches Frühstück inklusive. Rührei, frisches Obst, Toast, mehrere Cornflakes und Müslisorten, Marmeladen, Kaffee und Tee. Das beste Inklusiv-Frühstück in Mexiko. Unser Zimmer war zwar klein, hatte aber sogar ein Regal. Wi-Fi war okay, zum Hochladen von Beiträgen (an Videos haben wir gar nicht erst gedacht) eher langsam. Einziges Manko: die Wände sind wirklich sehr dünn, damit ist es ziemlich hellhörig. Trotzdem für den Preis sehr empfehlenswert.

Puerto Escondido

Nach 14 Tagen im Mango Surf House, in dem wir über die Oasis Surfschule untergebracht waren, zogen wir für 4 Tage in ein tolles AirBnB Zimmer. Für 15€ pro Nacht schliefen wir in einem sehr großen Zimmer mit eigenem Bad im großzügigen Haus einer netten mexikanischen Familie. Das Haus ist ca. 15 Gehminuten vom Playa Carrizalillo entfernt und zum Playa Zicatela fährt man mit dem Taxi 10 bis 15 Minuten.

Mexikanisches Essen

In Mexiko gibt es eine Hauptzutat, die einfach immer vertreten sein muss: Mais. Am häufigsten gibt es den in Tortillaform und dann in jeglicher Variation: als Tostada, Empanada oder Tacochip. Wir haben uns einmal quer durch die mexikanische Küche gefuttert und zeigen dir hier unsere Lieblingsgerichte.

In fast jedem Restaurant bekommt man vor seinem Essen Nachos (gebackene Tortillas) mit verschiedenen Saucen – ganz kostenlos und in verschiedener Qualität. Oft bekommt man eine rote und eine grüne Salsa. Die sind mal mehr und mal weniger scharf, das muss man ausprobieren.

Mexiko Reisetipps Essen Nachos

Gerne haben wir auch die Quesadillas gegessen, das sind Tortillas (häufig aus Weizenmehl), die gefüllt werden mit Käse und diversen weiteren Zutaten. Überraschend gut waren die Quesadillas mit Shrimps, aber auch al Pastor (Schweinefleisch vom Dönerspieß) und mit Rind hat uns überzeugt.

Mexiko Reisetipps Essen Quesadilla

Matthias hat die verschiedensten Burrito-Kombinationen ausprobiert. Am besten waren die Füllungen mit Reis, Bohnen und Rind oder Schweinefleisch. Es gab aber auch mal traurige Burritos, in die einfach nur lieblos Fleisch reingeklatscht worden war.

Überall in Mexiko begegnet man natürlich den Tacos. Das sind Mais- oder Weizentortillas mit unterschiedlichen Füllungen, meist Fleisch und Gemüse. In Puerto Escondido wimmelte es nur so von Fish Tacos. Am Anfang haben wir dieses schnelle und günstige Street Food noch gefeiert, nach einigen Wochen konnten wir aber keine Tortillas mehr sehen.

In Yucatan haben wir zudem einige regionale Spezialitäten probiert wie zum Beispiel Relleno negro. Das ist Huhn in einer pechschwarzen Sauce mit Ei und Chili. Es sah überhaupt nicht appetitlich aus und fiel Matthias nicht leicht, sich nur auf den Geschmack zu konzentrieren, der eigentlich recht gut war! Auch Cochinita Pibil (in Bananenblättern gekochtes Schweinefleisch) und Poc-Chuc (mariniertes Schweinefleisch mit Bohnenpaste und Reis) fanden wir gut.

Mexiko Reisetipps Essen Lokales

Zuletzt haben wir in Puerto Escondido eine Tlayuda gegessen – eine große Tortilla gefüllt mit Rindfleisch, Gemüse und Käse. Im Nachhinein erfuhren wir, dass es eine leckere Avocadosauce gegeben hätte, mit der das Ganze weniger trocken ist.

Unser ungeschlagener Favorit der mexikanischen Küche ist aber die Guacamole – eine Avocadocreme. Die hätten wir am liebsten täglich gegessen! Aber auch die anderen frischen Früchte, die vor Ort zu den tollsten Säften verarbeitet werden, haben es uns angetan. Noch nie haben wir so viele Säfte mit roter Bete, frischer Ananas, Mango oder Chaya („Super-Spinat der Maya“) getrunken. Traumhaft!

Mexiko Reisetipps Essen Guacamole

Maya-Kultur im Süden Mexikos

Während unserer drei Wochen auf der Halbinsel Yucatan im Süden Mexikos sahen wir uns viele Ruinen aus der Maya-Zeit an und lernten so einiges über die Hochkultur. Bereits tausende Jahre vor Christus soll es Anzeichen für eine Maya-Bevölkerung gegeben haben. Die Blütezeit wird zwischen 200 und 900 nach Christus eingeschätzt. Zu dieser Zeit hatten die Maya große Städte mit vielen Gebäuden in Yucatan errichtet.

Aufgrund ihrer Schrift, der ausgeklügelten Mathematik, dem tollen Kunsthandwerk und natürlich ihrer astrologischen Kenntnisse gelten die Maya als eine Hochkultur. Viel Aufmerksamkeit bekam der Kalender der Maya, welcher am 21.12.2012 endete und von vielen als das vorhergesehen Ende der Welt gedeutet wurde. Da haben sie sich entweder vertan oder einfach aufgehört zu zählen ;)

Mexiko Reisetipps Maya

Lange bevor die Spanier nach Mexiko kamen, hatten sich die Maya stark reduziert, von einer Hochkultur war im 14. Jahrhundert erst mal nicht mehr viel zu sehen. Die großartigen Städte und Bauten waren überwuchert vom Dschungel, die übrig gebliebenen Maya lebten sehr einfach. Es gibt unterschiedliche Hypothesen, wie es dazu kam. Eine Vorstellung ist die, dass die Maya nicht sorgfältig genug mit der Natur umgegangen seien und aufgrund von Dürren und ähnlichen Naturkatastrophen stark dezimiert wurden. Eine alternative Hypothese besagt, dass sich die Maya durch Kriege untereinander stark geschadet hätten.

Auf jeden Fall konnten sie kaum Widerstand leisten als die Spanier 1527 in Mexiko ankamen und das Land für sich beanspruchten. Zudem waren die Waffen der Spanier weiterentwickelt und sie hatten Pferde dabei. Damit waren sie den Maya im Kampf haushoch überlegen und konnten mit nur 400 Mann in wenigen Monaten das Land für sich gewinnen.

Reisetipps für Mexiko

Unsere Route

Ausgehend von Cancún haben wir zunächst die Yucatan-Halbinsel erkundet, um dann über Palenque und San Cristobal bis zur Pazifikküste zu reisen. Diese Route wäre auch umgekehrt mit Start in Mexiko City gut machbar. Bereist man nur die Yucatan-Halbinsel und Palenque, reichen sicher auch drei Wochen aus.

Mexiko Reisetipps Route

Tulum 

Mexiko Reisetipps Tulum

Hier startete unsere Reise durchs schöne Mexiko. Den Strand fanden wir traumhaft, die Maya-Ruinen an der Küste haben uns echt umgehauen! Im Pueblo haben wir gut gegessen und sind auf unseren Fahrrädern zum Strand gefahren. Einen Mini-Ausflug haben wir zur Gran Cenote gemacht, um dort schnorchelnd die Höhle zu erkunden. Weniger touristisch als Cancún oder Playa del Carmen, immer noch viele Menschen vor Ort.



Akumal

Mexiko Reisetipps Akumal

Von Tulum aus sind wir zum Strand von Akumal gefahren, um dort Schildkröten unter Wasser zu beobachten. Im Bericht beschreiben wir, wie ihr das kostenlos tun könnt.



Sian Ka’an Nationalpark

Mexiko Reisetipps Sian Ka'an

Hier haben wir einen einsamen Strand, Schatten unter Palmen, wilde Wellen und Meeresrauschen fernab der vielen Touristen gefunden. Rustikal ging es auf dem Campground zu. Wir haben die Zeit ohne Strom und Internet umso mehr genossen. Die Bootstour durch die Lagune hat das Erlebnis abgerundet.



Bacalar

Mexiko Reisetipps Bacalar

Ganz im Süden der Halbinsel Yucatan befindet sich Bacalar an der Lagune der sieben Farben. Hier haben wir vier sehr entspannte Tage verbracht, sind durch das kleine Städtchen gestreift und haben auf den Liegen gelegen. Zur Abkühlung ging es in der Lagune schwimmen. Solltest du in Yucatan unterwegs sein, gehört Bacalar auf jeden Fall zu den schönsten Zielen dazu!



Cobá

Mexiko Reisetipps Coba

Eine große Mayastadt mitten im Dschungel – wenn sich das nicht mal spannend anhört oder? Wir fanden die Ruinen wunderschön und besonders die Möglichkeit, auf die Gebäude draufklettern zu können.



Valladolid

Mexiko Reisetipps Valladolid

Die Stadt mit den bunten Häusern, dem schönen Zocalo mit Kirche und den Cenoten drum herum hat uns richtig gut gefallen. Kann mehr als nur der Ausgangspunkt für Reisen zu Chichén Itzá oder Ek Balam sein!



Chichén Itzá

Mexiko Reisetipps Chichén Itzá

Die Mayastätte schlechthin in Yucatan. Wir haben uns selbst davon überzeugt, wie schön die Gebäude restauriert sind und können verstehen, dass hier so viele Touristen herkommen. Froh waren wir trotzdem, dass wir früher waren als die Massen.



Campeche

Mexiko Reisetipps Campeche

Die Stadt wurde 1999 zum Weltkulturerbe erklärt und ist unserer Meinung nach die schönste Kolonialstadt der Halbinsel Yucatan. Die bunten Häuser strahlen, die Altstadt bietet zahlreiche Museen und einen sehr schönen Hauptplatz sowie diverse Restaurants und Bars. Wunderschön!



Palenque

Mexiko Reisetipps Palenque

Die Highlights liegen hier etwas außerhalb und weiter entfernt: zum Einen die wunderschönen Mayaruinen und zum Anderen die traumhaften Wasserfallkaskaden Agua Azul. Wir haben uns für beide einen ganzen Tag Zeit genommen, mit weniger Zeit kann man auch beides an einem Tag erleben.



San Cristobal de las Casas

Mexiko Reisetipps San Cristobal

Diese hübsche Kolonialstadt liegt auf 2100 Metern in den Bergen und begrüßt einen mit deutlich kühlerer Luft. Dafür gibt es eine tolle Fußgängerzone, sehr sehenswerte Kirchen und gutes internationales Essen. Um die Stadt herum locken zahlreiche Ausflüge, sodass es sich lohnt, einige Tage in San Cristobal zu verbringen.



Puerto Escondido

Mexiko Reisetipps Puerto Escondido

In dieser Kleinstadt am Pazifik stand vor allem eins im Vordergrund: Surfen! An mehreren Surfstränden kommen Anfänger und Profis auf ihre Kosten. Wir haben hier morgens Surfen und nachmittags Spanisch gelernt. Ein Besuch auf dem Markt Benito Juarez lohnt sich auch sehr.

Nützliche Tipps für deine Mexikoreise

  • In Mexiko benötigst du einen Reiseadapter für die Nutzung des Stroms. Wir können den SKROSS-Adapter* mit USB-Anschlüssen empfehlen. Vor Ort bekommst du aber auch für weniger als einen €uro einfache Adapter.
  • In Mexiko sind 10% Trinkgeld (Propina) üblich in Restaurants. In Touristenorten und teureren Restaurants wird es oft schon der Rechnung hinzugefügt, daher gut hinschauen beim Bezahlen.
  • Die Bürgersteige sind eine echte Stolperfalle! Wir haben uns regelmäßig die Zehen aufgeschlagen, weil wir wieder nicht hingesehen hatten. Es geht stetig auf und ab und immer wieder stehen Steine vor, also gut aufpassen.
  • In den meisten Städten sind die Straßen rechteckig angelegt und mit Zahlen bezeichnet (wie in den USA), das erleichtert die Orientierung.
  • In Mexiko gibt es fünf verschiedene Zeitzonen. Am verwirrendsten ist der zeitliche Unterschied innerhalb der Halbinsel Yucatan. Im Bundestaat Quintana Roo ist man nämlich eine Stunde weiter (MEZ -6) und fährt man beispielsweise von Tulum nach Chichén Itzá, so hat meine eine Stunde dazugewonnen, weil man sich im Bundesstaat Yucatan befindet.
  • Wir würden empfehlen, die großen Sehenswürdigkeiten früh zu besichtigen und so die ein bis zwei Stunden vor Eintreffen der großen Touren zu nutzen.
  • An allen Geldautomaten fallen Automatengebühren an. Wir haben diverse Banken ausprobiert in den verschiedenen Bundesstaaten und mussten immer blechen. Die Gebühr ist unterschiedlich hoch und wird derzeit (unseres Wissens) nur von Santander erstattet.
  • Toilettenpapier wird hier nicht in die Toilette sondern in den Mülleimer daneben geworfen.
  • Das Leitungswasser sollte man nicht trinken.
  • Survival-Tipps für Mexiko: Einen Skorpionstich soll man nicht aussagen und auf eine Tarantel nicht drauftreten. Wenn das große Spinnentier nämlich schwanger ist, hat man danach tausende kleine Taranteln um sich herumkrabbeln.

Das fanden wir besonders toll

Die Strände und das dazu passende Wetter haben uns wirklich begeistert! Sowohl das warme, türkisfarbene Wasser in der Karibik als auch die Wellen im Pazifik luden dazu ein, baden, surfen und tauchen zu gehen. Dann standen immer noch passend Palmen am Strand und haben das paradiesische Bild abgerundet. Während unserer sieben Wochen in Mexiko hatten wir zwei bis drei Tage, an denen es mal geregnet hat. Sonst hat uns die Sonne vom blauen Himmel angestrahlt und selbst bei uns Blassschnäbeln für eine dezente Bräune gesorgt.

Mexiko Reisetipps Strand Karibik

Die Maya-Ruinen weckten bei uns riesiges Interesse für die Geschichte der damaligen Zeit. Das Erkunden der alten Tempel und Ruinen hat total Spaß gemacht und uns immer wieder dazu angeregt, uns vorzustellen, wie das Leben dieses faszinierenden Volkes wohl damals ausgesehen haben muss.

Das werden wir nicht vermissen

Mais…

Reiseplanung Mexiko: Unsere Tipps

Reiseführer Mexiko

Wenn wir unsere Reise in das nächste Weltreiseland planen, ist der Lonely Planet* immer unsere erste Anlaufstelle. Da wir in mehr als 15 Länder reisen und nur unser Handgepäck dabeihaben, können wir nicht die Buchversion mitschleppen. Deswegen empfehlen wir, den Kindle Paperwhite in Kombination mit eBooks. Genial!

Hilfreiche Blogs für deine Reiseplanung in Mexiko

  • Durch die Artikel auf Planet Backpack haben wir richtig Lust bekommen auf Mexiko!
  • Bei Travel on Toast gibt es viele hilfreiche Informationen für die Halbinsel Yucatan
  • Bei Marie und Chris von World on a Budget haben wir oft nachgelesen, da die zwei viele konkrete Informationen bieten und ihr Budget gleich dazu benennen. Sehr hilfreich.

Komm mit nach Mexiko – besuch unseren YouTube Kanal!



SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

Als Überraschung zu Franzis Geburstag hatte Matthias etwas ganz Besonderes abseits der Touristenpfade herausgesucht: den Sian Ka’an Nationalpark bei Tulum. Der Nationalpark besteht aus Küstengebieten, tropischem Regenwald, Meer und Feuchtgebieten und ist insgesamt über 5000km² groß. Der Name Sian Ka’an stammt von den Maya und bedeutet übersetzt ungefähr „Geschenk des Himmels“. Und so kam es uns auch vor :)

Anreise zum Sian Ka’an Nationalpark

Der Nationalpark ist ca. 30 Minuten von Tulum Pueblo entfernt und lässt sich am besten mit eigenem Auto erreichen. Öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht, eine Alternative wäre ein Taxi oder die Anreise per Fahrrad für die ganz Sportlichen. Fährt man von Tulum Pueblo aus zum Strand, so wird man irgendwann rechts abbiegen, um in die Hotelzone zu gelangen. Hier reihen sich Resort an Resort und vom Meer sieht man nichts mehr. Diese Zone lässt man irgendwann hinter sich. Den Eingang in den Nationalpark kann man gar nicht verpassen, weil dort ein Eintritt von 31 Pesos (1,50€) pro Person bezahlt werden muss.

Übernachten im Sian Ka’an Nationalpark

Die einzige (uns bekannte) Übernachtungsmöglichkeit besteht auf dem Campground Ultimo Maya, denn Hotels sind in dem Bioreservat nicht erlaubt. Der Campground bietet Campingplätze für 200 Pesos (9€) oder einfach ausgestattete Zelte für 1500 Pesos (65€} pro Nacht. Matthias hatte über AirBnB eine noch speziellere Unterkunft gefunden: einen umgebauten Pick-Up-Truck, auf dessen Ladefläche sich unsere kleine Unterkunft befand. Das gemütlich eingerichtete Nachtlager wurde von einem Dach aus Palmenblättern geschützt, hatte eine Matratze und war für uns extra mit Luftballons und Luftschlangen dekoriert worden.

Mexiko Sian Ka'an Hängematte

Der Campingplatz hat 3 Duschen und 3 Toiletten, die täglich gesäubert werden. Internet, Strom oder Handyempfang hatten wir nicht, eine willkommene Abwechslung! Wir haben uns selbst verpflegt, da unsere AirBnB Vermieter einen Grill für uns bereit gestellt hatten und die wichtigsten Kochutensilien vorhanden waren. So grillte Matthias am Abend über dem Feuer ein Steak und briet am nächsten Morgen Rühreier. Wem das zu rustikal ist, der kann sich aber auch im Restaurant des Campgrounds Essen bestellen und mit Blick auf das Meer genießen.

Mexiko Sian Ka'an Unterkunft

Traumstrand fast nur für uns

Zum Campingplatz gehört ein wunderschöner, kleiner Strand. Hier spenden Palmen Schatten und es ist kaum jemand da. Als Camper hat man immer Zugang zum Strand und kann die Liegen, Stühle und Tische nutzen. Fährt man nur für einen Tagesausflug in den Sian Ka’an Nationalpark, kann man diesen Strand als Besucher nutzen, muss dafür aber 100 Pesos (4,50€) zahlen. Wir sind morgens schon kurz nach Sonnenaufgang im Meer gewesen, hatten den Strand ganz für uns alleine und fanden dieses Erlebnis wunderbar! Auch tagsüber war deutlich weniger Betrieb als am öffentlichen Strand von Tulum. Ganz klar ein Geheimtipp!

Mexiko Sian Ka'an Strand mit Liegen

Bootstour durch die Lagune

Weil wir an Franzis Geburtstag im Sian Ka’an Nationalpark waren, hatte Matthias vorher eine Bootstour durch die Lagune organisiert. Der Veranstalter mit dem ulkigen Namen Bambi brachte uns zur Lagune, die direkt gegenüber des Campgrounds liegt. Dort begrüßte uns unser Kapitän (dessen Namen wir leider vergessen haben) und schon düsten wir in die unendlichen Weiten des helltürkisen Wassers.

Mexiko Sian Ka'an Bootstour Lagune

Vögel beobachten in der Lagune

Der erste Halt unserer Tour waren zwei kleine Inseln, die mit unterschiedlichen Arten von Mangrovenbäumen bewachsen sind. Mangroven sind diese witzigen Bäume, die Wurzeln von den Ästen ins Wasser wachsen lassen. In der gesamten Lagune gibt es nur diese beiden Inseln, die sowohl schwarze als auch grüne Mangrovenbäume beherbergen und damit der perfekte Nistplatz für die verschiedensten Vogelarten sind. Wir konnten Kormorane, Pelikane, Flamingos und so witzige Löffelvögel (das ist die wörtliche Übersetzung des spanischen Pajaro Cucharon) beobachten. Was wir dabei neu gelernt haben: Flamingos sind als Babyvögel weiß, die pinke Farbe bekommen sie erst durch das Essen der Shrimps! Wenn das bei Menschen so wäre, müsste Franzi schon knallpink durch Mexiko laufen ;)

Später zeigte unser mexikanischer Führer uns einen Vogel, der sein (riesiges) Nest unter anderem aus dem Müll baut, den er aus dem Meer fischt. Wenn das mal nicht als Upcycling durchgeht! Der Vogel sah für uns aus wie ein Adler, trug aber einen anderen Namen. Ja.. auch den haben wir vergessen.

Mexiko Sian Ka'an Lagune

Später fuhren wir an einer Stelle im Wasser vorbei, die pechschwarz war und etwas gruselig wirkte. Dort drunter befindet sich eine Cenote, die unterirdisch mit der Gran Cenote verbunden ist, in der wir in Tulum schon schnorcheln waren! Und dort schwammen plötzlich fünf oder sechs Seekühe herum. Die Tierchen sind ganze zwei bis drei Meter lang und wiegen gute 200 Kilogramm. Immer mal wieder sahen wir sie auftauchen zum Luftholen. Unser Bootsführer war wohl irritiert, dass wir das so toll fanden. Er fragte uns später, ob es denn bei uns zu Hause keine Seekühe gäbe :D

Nachdem wir uns von dem Anblick der Seekühe wieder losreißen konnten, steuerte unser Kapitän uns zum nächsten Highlight: der Stelle, an der die Lagune und das Meer aufeinander treffen. Man konnte also mit einem Bein im Süß- und mit einem im Salzwasser stehen! Der Strand dazwischen war auch sehr sehenswert und so schlenderten wir den einmal ab.

Treiben im Maya Kanal

Mexiko Sian Ka'an Maya Kanal

Highlight unseres Ausflugs war aber definitiv der Maya-Kanal. Dieser natürliche Kanal inmitten der Mangrovenbäume ist mit seinem klaren Wasser ideal zum Schwimmen. Und weil er auch noch eine leichte Strömung hat, konnten wir uns einen Kilometer einfach nur durchs Wasser treiben lassen. Das war weit weg von Action, weil die Geschwindigkeit eher mit dem Tempo einer Seekuh zu vergleichen ist. Aber es war wunderschön, die Landschaft vom Wasser aus in sich aufzusaugen.

Mexiko Sian Ka'an Palme mit Sternenhimmel

Wir haben die zwei Tage in dieser Idylle, fernab der Touristenresorts von Tulum, richtig genossen. Mit dem Meeresrauschen im Ohr einzuschlafen, die Palmen über uns und morgens zum Sonnenaufgang als einzige im Meer zu baden, fühlte sich nach Luxus an. Da brauchten wir keine Suite oder andere Annehmlichkeiten. Der nicht vorhandene Strom oder Internetempfang hat bei uns eher dazu geführt, dieses Erlebnis noch intensiver zu erleben und einfach nur den Moment zu genießen.

Den Moment noch näher genießen? Dann hier mal ins Video schauen!

https://www.youtube.com/watch?v=7uFuRujDxis

Und du?

Warst du auch schon mal in Yucatan unterwegs? Was waren deine Highlights? Hast du Tipps für uns? Haben wir dir bei der Planung deiner Reise helfen können? Fehlen dir Informationen? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen!

Wenn dir unser Beitrag gefallen hat oder wir dir damit weiterhelfen konnten, freuen wir uns, wenn du ihn mit deinen Freunden teilst oder uns einen Daumen bei Facebook schenkst :)