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Bei Reisen in ein muslimisches Land kann es dir so wie uns passieren, dass du während des Ramadan im Land bist. Wir wollen dir hier einen Überblick geben, was Ramadan überhaupt bedeutet, was du beachten solltest und welche Auswirkungen das für dich und deine Reise hat. Wir waren in Jordanien unterwegs, es kann natürlich sein, dass es in anderen Ländern während des Ramadan anders abläuft.

Ramadan – Was ist das eigentlich?

Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Mondkalenders und damit der Fastenmonat der Muslime. In dieser Zeit besteht für die muslimische Bevölkerung eine Fastenpflicht vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang. Ausgenommen davon sind Schwangere, Stillende, Kranke und Kinder.

Fastenpflicht

Die meisten verbinden mit Fasten die verminderte Nahrungsaufnahme. Für die Muslime bedeutet das Fasten aber darüber hinaus den Verzicht auf Speisen, Getränke, Rauchen und Geschlechtsverkehr. Sobald die Sonne untergegangen ist, können die Menschen essen und trinken. Das Fasten wird sehr ernst genommen und in einigen Ländern werden sogar Nichtmuslime bestraft, wenn sie während des Ramadan in der Öffentlichkeit essen oder trinken.

Wann ist Ramadan?

Der Beginn des Ramadan liegt immer zusammen mit der Sichtung der Mondsichel. Heutzutage kann das natürlich berechnet werden und daher gibt es für die nächsten Jahre bereits Angaben zu den Zeiten.

  • 2019: 6.05. bis 3.06.
  • 2020: 24.04. bis 23.05.
  • 2021: 12.04. bis 11.05.

Was passiert während des Ramadan?

Der Ramadan hat Auswirkungen auf viele Dinge. Zum Einen siehst du tagsüber deutlich weniger Menschen auf den Straßen. Besonders wenn der Ramadan in die heiße Jahreszeit fällt, meiden die Leute tagsüber schwere körperliche Arbeit und Anstrengung wenn es denn geht. Können wir nachvollziehen, bei Temperaturen gut über 30°C ist der Verzicht auf Getränke auch ohne körperliche Anstrengung schon hart.

Die Öffnungszeiten von Sehenswürdigkeiten können ebenfalls betroffen sein. In Jordanien haben die Sehenswürdigkeiten oft früher geschlossen. Da kannst du also nicht auf deinen Reiseführer oder Angaben im Internet vertrauen. Am besten ist es, wenn du vor Ort nachfragst.

Die größte Einschränkung (zumindest für uns) war es, in der Öffentlichkeit nichts zu essen oder zu trinken. Wir wollten die Muslime nicht vor den Kopf stoßen und haben uns daher daran gehalten. Wasser haben wir also heimlich getrunken in kleinen Gassen, wo gerade keiner war oder eben auf unserem Hotelzimmer.

Was solltest du als Tourist während des Ramadan beachten?

Wir finden es wichtig, die Kultur und Bräuche im jeweiligen Land zu respektieren. Deswegen würden wir dir raten, in der Öffentlichkeit nicht besonders auffällig zu essen oder zu trinken. Wir haben immer kleine Schlupflöcher gefunden, wo wir unbemerkt trinken und essen konnten.

Du findest tagsüber kaum geöffnete Restaurants. Nur an sehr touristischen Orten haben Restaurants auch tagsüber Essen angeboten. Sonst haben wir uns mit Obst von Märkten oder Keksen aus den kleinen Kiosken tagsüber über Wasser gehalten.

Wenn abends die Sonne untergegangen ist, ertönt über die vielen Lautsprecher das Gebet. Das ist dann das Zeichen für alle, dass das Fasten jetzt gebrochen werden kann. Wir saßen abends also im gut gefüllten Restaurant und auf unserem Tisch standen auch schon Datteln und Salat. Da aber niemand sonst gegessen hat, haben wir mit dem Essen abgewartet, bis wir das Gebet gehört haben.

Welche Auswirkungen hat der Ramadan auf deine Reise?

Die größten Auswirkungen haben wir beim Essen bemerkt. Es wäre schön gewesen, auch tagsüber unbeschwert das leckere jordanische Essen genießen zu können und unbekümmert ordentlich Wasser zu trinken.

Solltest du während des Ramadan reisen, dann buche dir eine Unterkunft, bei der ein Frühstück enthalten ist. Damit hast du eine Mahlzeit schon mal sicher und musst nicht schon morgens nach Essen suchen. Wir haben unsere Unterkünfte größtenteils über Booking* gebucht. Dort kannst du immer sehen, ob ein Frühstück enthalten ist und auch danach Hotels aussuchen.

Du triffst tagsüber deutlich weniger Menschen auf den Straßen und zur Essenszeit (bei uns im Mai ab 19.30 Uhr) ist es für eine Stunde draußen wie ausgestorben. Dann sind die Menschen zu Hause zum Fastenbrechen (breakfast – manchmal etwas verwirrend, dass damit das Abendessen gemeint ist!). Dafür ist danach umso mehr los auf den Straßen. Das Leben spielt sich nach dem Essen ab.

Reisen während Ramadan – unser Fazit

Es war für uns eine spannende Erfahrung, Jordanien für zwei Wochen zu bereisen und das inmitten der Fastenzeit. Die gastfreundlichen Jordanier laden dich auch gerne mal zum Fastenbrechen ein und tafeln dann ordentlich auf. Wir haben aber tagsüber oft mehr gehungert als uns lieb war ;)

Unsere Argumente für eine Reise nach Jordanien in der Nicht-Fastenzeit:

  • Du kannst jederzeit essen und trinken.
  • Alle Sehenswürdigkeiten sind zu den bekannten Zeiten geöffnet.
  • Auf den Straßen ist mehr los, du kommst eher mit den Jordaniern ins Gespräch.
  • Jordanier laden dich auch gerne mal zu Mahlzeiten ein. Das ist natürlich einfacher, wenn du nicht nur morgens um 4 Uhr und abends ab 19.30 Uhr offiziell essen darfst.

Möchtest du mal sehen, wie wir heimlich essen oder den leckeren Frucht-Shake ins Hotelzimmer tragen, weil Ramadan ist? Dann schau doch in unsere Videos zu Madaba oder Amman rein!


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Dana Sonnenuntergang
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Reisen während Ramadan: Unsere Erfahrungen in Jordanien

Bei Reisen in muslimische Länder, kann es dir passieren, dass du während des Ramadan reist. Wir verraten dir, was du beachten solltest und was anders ist.
Wadi Mujib Selfie
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Wadi Mujib: Canyoning Abenteuer in Jordanien

Wir stürzen uns in die Fluten des Wadi Mujib Canyons und chillen am Toten Meer in einem Chalet. Alle wichtigen Informationen für dein Jordanien Abenteuer!

Bei Reisen in ein muslimisches Land kann es dir so wie uns passieren, dass du während des Ramadan im Land bist. Wir wollen dir hier einen Überblick geben, was Ramadan überhaupt bedeutet, was du beachten solltest und welche Auswirkungen das für dich und deine Reise hat. Wir waren in Jordanien unterwegs, es kann natürlich sein, dass es in anderen Ländern während des Ramadan anders abläuft.

Ramadan – Was ist das eigentlich?

Ramadan ist der neunte Monat des islamischen Mondkalenders und damit der Fastenmonat der Muslime. In dieser Zeit besteht für die muslimische Bevölkerung eine Fastenpflicht vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang. Ausgenommen davon sind Schwangere, Stillende, Kranke und Kinder.

Fastenpflicht

Die meisten verbinden mit Fasten die verminderte Nahrungsaufnahme. Für die Muslime bedeutet das Fasten aber darüber hinaus den Verzicht auf Speisen, Getränke, Rauchen und Geschlechtsverkehr. Sobald die Sonne untergegangen ist, können die Menschen essen und trinken. Das Fasten wird sehr ernst genommen und in einigen Ländern werden sogar Nichtmuslime bestraft, wenn sie während des Ramadan in der Öffentlichkeit essen oder trinken.

Wann ist Ramadan?

Der Beginn des Ramadan liegt immer zusammen mit der Sichtung der Mondsichel. Heutzutage kann das natürlich berechnet werden und daher gibt es für die nächsten Jahre bereits Angaben zu den Zeiten.

  • 2019: 6.05. bis 3.06.
  • 2020: 24.04. bis 23.05.
  • 2021: 12.04. bis 11.05.

Was passiert während des Ramadan?

Der Ramadan hat Auswirkungen auf viele Dinge. Zum Einen siehst du tagsüber deutlich weniger Menschen auf den Straßen. Besonders wenn der Ramadan in die heiße Jahreszeit fällt, meiden die Leute tagsüber schwere körperliche Arbeit und Anstrengung wenn es denn geht. Können wir nachvollziehen, bei Temperaturen gut über 30°C ist der Verzicht auf Getränke auch ohne körperliche Anstrengung schon hart.

Die Öffnungszeiten von Sehenswürdigkeiten können ebenfalls betroffen sein. In Jordanien haben die Sehenswürdigkeiten oft früher geschlossen. Da kannst du also nicht auf deinen Reiseführer oder Angaben im Internet vertrauen. Am besten ist es, wenn du vor Ort nachfragst.

Die größte Einschränkung (zumindest für uns) war es, in der Öffentlichkeit nichts zu essen oder zu trinken. Wir wollten die Muslime nicht vor den Kopf stoßen und haben uns daher daran gehalten. Wasser haben wir also heimlich getrunken in kleinen Gassen, wo gerade keiner war oder eben auf unserem Hotelzimmer.

Was solltest du als Tourist während des Ramadan beachten?

Wir finden es wichtig, die Kultur und Bräuche im jeweiligen Land zu respektieren. Deswegen würden wir dir raten, in der Öffentlichkeit nicht besonders auffällig zu essen oder zu trinken. Wir haben immer kleine Schlupflöcher gefunden, wo wir unbemerkt trinken und essen konnten.

Du findest tagsüber kaum geöffnete Restaurants. Nur an sehr touristischen Orten haben Restaurants auch tagsüber Essen angeboten. Sonst haben wir uns mit Obst von Märkten oder Keksen aus den kleinen Kiosken tagsüber über Wasser gehalten.

Wenn abends die Sonne untergegangen ist, ertönt über die vielen Lautsprecher das Gebet. Das ist dann das Zeichen für alle, dass das Fasten jetzt gebrochen werden kann. Wir saßen abends also im gut gefüllten Restaurant und auf unserem Tisch standen auch schon Datteln und Salat. Da aber niemand sonst gegessen hat, haben wir mit dem Essen abgewartet, bis wir das Gebet gehört haben.

Welche Auswirkungen hat der Ramadan auf deine Reise?

Die größten Auswirkungen haben wir beim Essen bemerkt. Es wäre schön gewesen, auch tagsüber unbeschwert das leckere jordanische Essen genießen zu können und unbekümmert ordentlich Wasser zu trinken.

Solltest du während des Ramadan reisen, dann buche dir eine Unterkunft, bei der ein Frühstück enthalten ist. Damit hast du eine Mahlzeit schon mal sicher und musst nicht schon morgens nach Essen suchen. Wir haben unsere Unterkünfte größtenteils über Booking* gebucht. Dort kannst du immer sehen, ob ein Frühstück enthalten ist und auch danach Hotels aussuchen.

Du triffst tagsüber deutlich weniger Menschen auf den Straßen und zur Essenszeit (bei uns im Mai ab 19.30 Uhr) ist es für eine Stunde draußen wie ausgestorben. Dann sind die Menschen zu Hause zum Fastenbrechen (breakfast – manchmal etwas verwirrend, dass damit das Abendessen gemeint ist!). Dafür ist danach umso mehr los auf den Straßen. Das Leben spielt sich nach dem Essen ab.

Reisen während Ramadan – unser Fazit

Es war für uns eine spannende Erfahrung, Jordanien für zwei Wochen zu bereisen und das inmitten der Fastenzeit. Die gastfreundlichen Jordanier laden dich auch gerne mal zum Fastenbrechen ein und tafeln dann ordentlich auf. Wir haben aber tagsüber oft mehr gehungert als uns lieb war ;)

Unsere Argumente für eine Reise nach Jordanien in der Nicht-Fastenzeit:

  • Du kannst jederzeit essen und trinken.
  • Alle Sehenswürdigkeiten sind zu den bekannten Zeiten geöffnet.
  • Auf den Straßen ist mehr los, du kommst eher mit den Jordaniern ins Gespräch.
  • Jordanier laden dich auch gerne mal zu Mahlzeiten ein. Das ist natürlich einfacher, wenn du nicht nur morgens um 4 Uhr und abends ab 19.30 Uhr offiziell essen darfst.

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Dana Sonnenuntergang
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Reisen während Ramadan: Unsere Erfahrungen in Jordanien

Bei Reisen in muslimische Länder, kann es dir passieren, dass du während des Ramadan reist. Wir verraten dir, was du beachten solltest und was anders ist.
Wadi Mujib Selfie
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Wadi Mujib: Canyoning Abenteuer in Jordanien

Wir stürzen uns in die Fluten des Wadi Mujib Canyons und chillen am Toten Meer in einem Chalet. Alle wichtigen Informationen für dein Jordanien Abenteuer!

Das Dana Biosphere Reserve ist das größte Naturschutzgebiet Jordaniens und bietet Wanderern viele Möglichkeiten zum Erkunden der tollen Landschaft. Wir haben zwei Tage in und um das Naturschutzgebiet verbracht, eine tolle Wanderung gemacht und dabei auch einiges über Beduinen gelernt. Hier teilen wir unsere Erlebnisse mit dir.

Karak Castle: Kurzer Abstecher auf dem Weg

Wir sind vom Toten Meer und dem Canyoning Abenteuer im Wadi Mujib nach Dana gefahren. Und weil es auf dem Weg lag, haben wir in Karak angehalten, das berühmt ist für seine Burg. Über eine Brücke sind wir auf das große Burggelände gelangt und haben zunächst die umgebende Landschaft bestaunt. Da das Karak Castle etwas erhöht liegt, hast du hier einen wirklich tollen Blick.

Danach sind wir in die dunklen Gänge abgestiegen und zwischen den Mauern umhergewandert. Hier fanden wir unterhalb der Erde viel mehr als wir zunächst erwartet haben.

Als Abstecher fanden wir die Burg wirklich gut, länger als ein bis zwei Stunden musst du dafür aber nicht einplanen. Nach den römischen Gebäuden in Amman und Jerash konnte uns die Burg in Karak nicht mehr völlig umhauen.

Unser weiterer Weg führte uns durch große Weiten, entlang der wenig befahrenen Straßen und wir hielten immer mal wieder an, um die Landschaft auf Bildern festzuhalten. Neben den vielen touristischen Sehenswürdigkeiten war für uns die Landschaft Jordaniens ein Highlight für sich.

Dana: Ist hier noch jemand?!

Nachdem wir die steile, kurvige Straße hinunter nach Dana gefahren waren, kamen wir in ein kleines Dorf, das wie ausgestorben wirkte. Unsere Unterkunft* war schnell gefunden und am Abend trafen wir dann auch weitere Reisende, mit denen wir eine schöne Zeit hatten.

Unser Hotel (das Dana Moon Hotel*) war herrlich günstig mit 18€ pro Nacht, dafür aber auch sehr einfach. Wer eine besondere Unterkunft mit toller Aussicht sucht, dem können wir das Dana Guesthouse* wärmstens empfehlen. Direkt an den Klippen gelegen hast du hier den besten Blick auf das Tal und schöne Zimmer dazu.

Der Dana Trail

Wie auch in anderen Naturschutzgebieten Jordaniens gibt es viele Trails, von denen die meisten aber mit Guide begangen werden müssen. Der Dana Trail ist einer der wenigen im Dana Biosphere Reserve, den man ohne Guide gehen kann. Für uns also die perfekte Wahl! Eine gute Übersicht zu allen Trails findest du unter Wild Jordan.

Mit dem Sonnenaufgang schulterten wir unsere Rucksäcke und machten uns auf den Weg ins Tal. Dazu gingen wir die erste halbe Stunde in Serpentinen bergab. Immer mit dem grandiosen Blick ins Tal und in Begleitung eines Hundes, der uns die ersten Stunden nicht von der Seite gewichen ist. Wir haben ihn Mohammed genannt ;)

Einmal im Tal angekommen, führt der Weg einen durch das Tal hindurch. Es gibt keine Beschilderung, aber der Weg ist auch wirklich schwer zu verfehlen. Zudem ist der Trail auf maps.me eingezeichnet und kann dort gut nachvollzogen werden. Wir wanderten in der aufgehenden Sonne durch die Landschaft und sogen die Naturschönheit in uns auf.

Picknick im Wadi Dana

Nach gut zwei Stunden Wanderung entschieden wir, dass es nun Zeit für unser Frühstück ist. Wir fanden ein schattiges Plätzchen und kramten das eingepackte Frühstück unserer Unterkunft hervor. Gekochte Eier, Fladenbrot und Humus schmeckten viel besser als sonst, weil wir sie in der freien Natur essen konnten.

Danach ging es stetig auf und ab durchs Tal, unter Palmen und der sengenden Hitze. Schatten gibt es kaum auf dem Weg, sodass sich ein früher Start am Morgen definitiv lohnt. Zwischendurch begegnete uns ein Hirte mit seiner Ziegenherde und wir kamen an einer Beduinenfamilie vorbei. Fotografiert haben wir sie nicht, weil wir uns unsicher waren, ob das für die Beduinen in Ordnung ist.

Ankunft in der Feynan Ecolodge

Am späten Vormittag erreichten wir schließlich die Feynan Ecolodge, das Ende des Dana Trails. Diese Lodge befindet sich mitten im Naturschutzgebiet und ist die einzige Unterkunft darin. Wir hatten uns entschieden, hier eine Übernachtung zu buchen, weil die Lodge extrem gut bewertet war und wir gern noch mehr Zeit in der Dana Biosphere verbringen wollten. Alternativ kann man aber auch einen Jeep Transport zurück nach Dana organisieren.

Wir konnten direkt in unser Zimmer einchecken und uns den Sand vom Körper duschen. Tagsüber gibt es in der Lodge keinen Strom, abends werden dann überall Kerzen angezündet. Das sorgt für eine ganz besondere und romantische Atmosphäre. Buchst du hier ein Zimmer, ist das Essen automatisch inklusive. Die Preise liegen mit 190 JD (224€) für 2 Personen deutlich über dem, was wir sonst bezahlt haben. Dafür gibt es neben der Vollverpflegung viele kostenlose Aktivitäten, die angeboten werden. Es gibt geführte Wanderungen, Kochkurse, Besuche bei den lokalen Beduinenfamilien und Sternegucken in der Nacht. Weil wir während Ramadan gereist sind, haben einige Aktivitäten nicht stattgefunden.

Wir haben am Abend noch eine kleine Wanderung mit einem Mitarbeiter der Lodge gemacht, der uns einiges über das Naturschutzgebiet und die darin lebenden Beduinenfamilien erzählt hat. Wir kamen an der Schule vorbei und lernten, dass die Beduinen gen Sommer in höhere Lagen ziehen, weil es dann im Tal zu heiß wird.

Sonnenuntergang im Dana Biosphere Reserve

Unser Guide zeigte uns den besten Platz, um den Sonnenuntergang zu beobachten und bereitete in der Zwischenzeit Tee für uns zu. Wir genossen das Farbschauspiel in dieser einzigartigen Landschaft und waren in dem Moment unendlich dankbar, dass wir solche besonderen Orte entdecken dürfen.

Im Dunkeln ging es dann zurück zur Ecolodge, wo schon das Essen auf uns wartete. Im Kerzenschein fanden wir ein  Buffet mit großer Auswahl an vegetarischem Essen vor. Alles wird frisch vor Ort zubereitet und schmeckt hervorragend.

Wanderung zu den hängenden Garten

Für unseren zweiten Tag im Dana Biosphere Reserve hatten wir einen Rücktransport für den späten Vormittag organisiert, wollten aber vorher noch mehr von der Natur sehen. Die Mitarbeiter hatten uns eine Wanderung zu den hängenden Gärten empfohlen, die sich im Wadi Ghuwayr befinden.

Nachdem wir eine lange Zeit durch ein Flussbett gelaufen waren, gelangten wir nach ca. 2 Stunden zum Anfang des Siq, einer riesigen Schlucht. Hier hängen Bäume herunter und es sieht aus wie in einer Fantasiewelt. Die Wanderung durch den Siq soll traumhaft aber super anstrengend sein. Aber Vorsicht: bei Regen kommt es in den engen Wadis schnell mal zu Springfluten und wird dann sehr gefährlich! Wir haben deswegen nur den Eingang erkundet und sind zurück in die Ecolodge gelaufen.

Dana Biosphere Reserve: Naturhighlight in Jordanien

Wenn du auch nur ein kleines bisschen auf Abenteuer, Natur oder Wandern stehst, dann solltest du diese Wanderung auf jeden Fall machen. Wir sind aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen und haben es total genossen. Wie schon so oft auf unserem Roadtrip durch Jordanien waren wir fast komplett allein unterwegs, Touristenströme triffst du hier also eher nicht an. Eine wunderschöne Oase inmitten der wüsteligen Felsenlandschaft.

Dana Biosphere Reserve im Video

Bist du neugierig, wie das Ganze in bewegten Bildern aussieht? Dann haben wir hier unser Video für dich. Viel Spaß beim Schauen!

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Reisen während Ramadan: Unsere Erfahrungen in Jordanien

Bei Reisen in muslimische Länder, kann es dir passieren, dass du während des Ramadan reist. Wir verraten dir, was du beachten solltest und was anders ist.
Wadi Mujib Selfie
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Wadi Mujib: Canyoning Abenteuer in Jordanien

Wir stürzen uns in die Fluten des Wadi Mujib Canyons und chillen am Toten Meer in einem Chalet. Alle wichtigen Informationen für dein Jordanien Abenteuer!

Dass Jordanien nicht nur Wüste kann, hatten wir spätestens am Toten Meer entdeckt. Und am südlichen Teil des Toten Meeres warteten dann auch noch Action und Abenteuer auf uns! Im Wadi Mujib haben wir uns im Canyoning versucht und uns gegen Strömungen inmitten meterhoher Felsenmauern durchgekämpft.

Wadi Mujib: Safety first

Eigentlich kannst du im Wadi Mujib mehrere Canyoning Routen machen und nur den Siq Trail ohne Guide gehen. Da es aber Anfang des Jahres durch heftige Regenfälle zu Steinverschiebungen kam, ist in der Saison 2018 nur der Siq Trail geöffnet. Die anderen können nicht begangen werden, weil es einfach zu gefährlich wäre. Auf der Seite von Wild Jordan kannst du aktuelle Informationen zu allen Trails finden.

Egal ob du dein Abenteuer mit oder ohne Guide angehst, Eintritt musst du immer zahlen und der ist nicht günstig. Wir haben 21 JD (25€) pro Person bezahlt und wurden dafür mit einer Schwimmweste ausgestattet, die man tragen muss. Du kannst übrigens im Eingangsbereich deine Wertsachen (Autoschlüssel, Rucksack und was du sonst so dabei hast) in Schließfächer deponieren. Du wirst bei diesem Abenteuer von Kopf bis Fuß nass werden, nimm also Technik nur wasserdicht verpackt mit.



Der Siq Trail

Hinter dem Eingangsbereich führt eine Brücke hinunter ins Wadi. Anfangs kreuzt der Weg das Wasser noch mehrmals und wir haben versucht, trockene Füße zu behalten. Das Spiel ist nach ein paar Minuten ausgespielt, da du komplett durch das Wasser waten musst. Wir waren schnell bis zur Hüfte im Wasser und mussten gegen kleinere Strömungen ankämpfen.



Irgendwann wird das Wasser tiefer, die Strömungen stärker und die Hindernisse im Wasser größer. Wir sind an kleinen Wasserfällen hochgeklettert und haben uns an gespannten Seilen mit voller Kraft gegen die Strömung gestemmt. Mehr als einmal standen wir etwas ratlos da, weil wir uns einfach nicht sicher waren, ob wir hier wirklich weitergehen bzw. -schwimmen sollten.



Es war ein grandioses Abenteuer mit Nervenkitzel, Abkühlung und Anstrengung. Die letzte Strömung hat dann nur noch Matthias überwunden, Franzis Muskeln haben nicht ausgereicht, um sich dagegen vorzukämpfen. Da muss wohl jemand noch ein bisschen trainieren ;)

Unsere Unterkunft beim Wadi Mujib: Die Mujib Chalets

Die Häuser direkt am Toten Meer* kannst du am einfachsten über Booking.com* buchen. Wenn sie da nicht mehr verfügbar sind, solltest du es aber auch über die Seite von Wild Jordan probieren. Mit 76JD (90€) sind sie nicht günstig, dafür ist die Lage aber auch unschlagbar! Wir haben es uns in der Hängematte auf der Terrasse gemütlich gemacht und den Blick auf das Tote Meer genossen. Gegenüber den Hotelburgen weiter im Norden versperrt dir hier nichts die Sicht. Wir hatten selbst in unserer Dusche einen Blick auf das Tote Meer.



Im Übernachtungspreis ist ein Frühstück enthalten. Wir haben zusätzlich für 14JD (16,50€) pro Person ein Abendessen dazugebucht, weil es hier weit und breit keine anderen Essensmöglichkeiten gibt. Das Abendessen bestand aus einem reichhaltigen Buffet und ist definitiv empfehlenswert.

Wadi Mujib: Ein Muss!

Auch wenn dieses Abenteuer nicht günstig ist, fanden wir es total lohnenswert und würden es dir für deine Reise durch Jordanien unbedingt empfehlen. Möchtest du den Siq Trail für dich alleine haben, solltest du morgens gleich 8 Uhr in den Canyon gehen. Uns sind auf dem Rückweg einige Gruppen entgegen gekommen, die an Hindernissen immer warten mussten, bis die vordere Gruppe durch war. Bist du etwas ängstlich, solltest du eher später gehen. Wir haben an kniffligen Stellen dann nämlich auch Guides getroffen, die weiterhelfen können.

Du kannst den Canyon natürlich auch auf der Durchreise oder als Tagestour erkunden und musst nicht in den Hütten des Bioreservats übernachten. Wir fanden die Kombination perfekt und hatten einen wunderschönen Tag am südlichen Ende des Toten Meeres.

Wadi Mujib: Unser Video

Das Ganze kommt im Video natürlich viel besser rüber. Also lass dich mitreißen und lass uns gerne einen Daumen oder Kommentar bei YouTube da.




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Wadi Mujib: Canyoning Abenteuer in Jordanien

Wir stürzen uns in die Fluten des Wadi Mujib Canyons und chillen am Toten Meer in einem Chalet. Alle wichtigen Informationen für dein Jordanien Abenteuer!

Wir waren am tiefsten Punkt der Welt! Aber was macht man am Toten Meer? Schwimmen geht nicht bei einem Salzgehalt von über 30%. Also haben wir uns ein tolles Hotel* gesucht, unsere Haut mit Schlamm vom Toten Meer verjüngt und ein bisschen Luxus genossen.

Totes Meer: Unser Schlammbad

Das Tote Meer liegt 400 Meter unterhalb des Meeresspiegels und ist damit der tiefste Punkt der Erde. Das Wasser hat einen Salzgehalt von 31% und ist voller Mineralien. Deswegen ist der Schlamm so gut für die Haut. Wir wollten uns dieses natürliche Peeling nicht entgehen lassen und haben – streng nach Anweisung – ein Peeling im Toten Meer durchgeführt.

Zuerst schwebt man ca. 10 Minuten im Toten Meer umher. Und das ist schon ein echt verrücktes Erlebnis! Durch den hohen Salzgehalt bleibst du automatisch immer an der Wasseroberfläche. Wegen des Salzes solltest du auch auf keinen Fall Wasser in die Augen bekommen, das brennt wie Hölle! Matthias hat es unfreiwillig ausprobiert…



Nach dem Bad haben wir unseren Körper mit dem Schlamm eingerieben und ihn dann ungefähr 10 Minuten trocknen lassen. Das war natürlich das Highlight, weil wir Blassschnäbel auf einmal eine sehr dunkle Hautfarbe hatten.



Danach haben wir uns den ganzen Schlamm im Toten Meer wieder abgewaschen und sind zum letzten Abspülen unter die Dusche gehüpft. Und ja, es macht tatsächlich eine Babypopo-Haut. Neben dem abgefahrenen Erlebnis des Schwebens im Toten Meer hatte die ganze Aktion einen tollen Effekt für unsere Haut.

Totes Meer: Unser Hotel

Von den ganzen SPAs und Hotelburgen am Toten Meer haben wir uns verleiten lassen und uns mal so richtig was gegönnt. Für eine Nacht sind wir ins Hilton Dead Sea Resort & Spa* gezogen und haben für 119€ am nächsten Morgen auch noch das sensationelle Frühstück mitgenommen.



Das Hotel wurde vor einem Jahr erbaut, hat mehrere Pools und mit zwei Fahrstühlen kannst du direkt an den Strand des Toten Meeres fahren. Uns wurde beim Check-in ein kostenloses Upgrade auf ein Zimmer mit Blick auf das Tote Meer angeboten und wir konnten am Abreisetag noch bis 14 Uhr im Zimmer bleiben. Wir waren extrem begeistert von so viel Service und können das Hilton* für einen Aufenthalt am Toten Meer absolut weiterempfehlen!



Unser Tipp: Die älteren Hotels sind inzwischen ein ganzes Stück vom Toten Meer entfernt. Das liegt daran, dass der Wasserspiegel des Toten Meeres wegen der Verdunstung jedes Jahr einen Meter sinkt und das Ufer sich damit immer weiter von den Hotelburgen entfernt. Wir hatten direkten Zugang zum Meer, weil das Hilton eben erst 2017 gebaut wurde.

Luxus am Pool

Nach inzwischen sechs heißen Tagen in Jordanien, fromm in langen Klamotten und ohne Abkühlungsmöglichkeit, genossen wir es total, in Badesachen in den Pool hüpfen zu können. Die 40°C im Schatten hätten wir anders auch gar nicht ausgehalten. Am Toten Meer ist es immer noch ein paar Grad wärmer als im Rest Jordaniens und wir waren dankbar für die Sonnenschirme, die unserer gerade so schön gepeelten Haut Schatten spendeten.



Dass es mitten im Pool nun auch noch eine Bar gab, die sehr leckere und natürlich sehr teure Cocktails servierte, wollen wir hier auch nicht verschweigen. Da wir unseren Rechercheauftrag sehr ernst nehmen, haben wir die Cocktails natürlich probiert und für sehr gut befunden!

Opulentes Frühstücksbuffet

Nach einem ausgiebigen Workout am Morgen belohnten wir uns danach mit dem grandiosen Frühstück. Hier gab es alles, was das Herz begehrt und dann noch mal mehr. Wir hatten die Tage zuvor viel Pitabrot mit Joghurtdip und Marmelade zum Frühstück bekommen und fühlten uns wie im Himmel. Da musste alles mal probiert werden, auch der Pancake mit Nutella und Sahne!



Auch wenn solche Luxusresorts sonst ja nicht unsere typischen Unterkünfte sind, hat es für uns am Toten Meer einfach gepasst. Hier geht es um das Schlammpeeling und den Anblick, zum Baden fährt hier keiner her. Wir haben uns rundum wohl gefühlt und lassen uns jetzt gerne auch wieder auf einfachere Unterkünfte ein. Wobei wir noch ein paar besondere Übernachtungen für Jordanien geplant haben!

Totes Meer: Unser Video

Wie immer gibts auch von diesem Erlebnis ein schönes Video. Wenn dir das Video gefällt abonniere unseren Kanal für noch mehr Reisevideos!




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Wadi Mujib: Canyoning Abenteuer in Jordanien

Wir stürzen uns in die Fluten des Wadi Mujib Canyons und chillen am Toten Meer in einem Chalet. Alle wichtigen Informationen für dein Jordanien Abenteuer!

Nach Jerash führte uns unser Roadtrip weiter in den Norden nach Ajloun. Ajloun ist bekannt für seine Burg und liegt unweit eines Waldgebietes, in dem du Spaziergänge und Wanderungen unternehmen kannst. Wir haben die Stille im Norden genossen und hatten die Sehenswürdigkeiten für uns allein.

Die Burg von Ajloun

Mit dem Auto von Jerash kommend haben wir die Burg von Ajloun schon aus der Ferne auf einem Berg thronen sehen. Die Stadt liegt eher im Tal, zur Burg führt eine steile Straße hinauf. Hast du ein Mietauto, dann fahr die Straße hoch denn kurz vor der Burg kannst du parken und dir die anstrengenden Kilometer bergauf sparen.

Besitzt du den Jordan Pass, so ist der Eintritt für dich enthalten. Sonst zahlst du 3 JD (4€) pro Person. Bis auf zwei weitere Besucher haben wir in der Burg niemanden angetroffen und konnten sie ganz in Ruhe erkunden. Und da kamen immer mehr Räume, versteckte Kerker und Aussichtsplattformen mit tollen Blicken in die Umgebung.



Die Geschichte der Burg von Ajloun

Die Burg, deren offizieller Name eigentlich Qala’at Ar-Rabad lautet, ist eine der wenigen muslimischen Burgen, die gebaut wurde, um die Gegend vor den Kreuzfahrern zu schützen. Im 12. Jahrhundert wurde sie auf das Gelände eines alten Klosters gebaut. Die Lage ist besonders günstig, weil die Burg auf der Handelsroute zwischen Jordanien und Syrien liegt. Wir haben gelesen, dass damals auch Brieftauben eingesetzt wurden, um lange Kommunikationswege abzudecken. Irgendwie eine romantische Vorstellung oder?



Unsere Unterkunft in Ajloun

Da die Auswahl in Ajloun ist sehr begrenzt ist, haben wir uns für das Ajloun Hotel* entschieden. Hier haben wir 31€ für ein Doppelzimmer mit Frühstück bezahlt. Das Zimmer war schon sehr in die Jahre gekommen und bei dem Badezimmer haben wir kurz überlegt, ob wir es ohne Schuhe überhaupt betreten wollen. Das Hotel liegt auf halbem Weg zwischen Stadt und Burg und hat somit eine ganz gute Lage. Bestes Feature ist der tolle Blick auf die Burg.



Das Ajloun Forest Reserve

In diesem geschützten Park im Norden Jordaniens gibt es viele Bäume und Sträucher. Ja, das ist erwähnenswert, weil der Rest des Landes hauptsächlich aus karger Wüstenlandschaft besteht und so etwas nicht zu bieten hat. Deswegen wollten wir uns auch von dieser Landschaft einen Eindruck machen und haben einen Tag im Ajloun Forest Reserve verbracht.

Roe Deer Trail – ein Spaziergang im Ajloun Forest Reserve

Der zwei Kilometer lange Roe Deer Trail ist der einzige Wanderweg, den man ohne Guide gehen kann. Der Rundweg führte uns vorbei an Olivenbäumen, Feldern und Sträuchern und ließ immer mal wieder weite Blicke in die Ferne zu.



Wir wären auch gerne einen der längeren Trails gewandert, hätten dafür aber einen Guide und noch mind. zwei weitere Personen gebraucht. Die angebotenen Wanderungen variieren zwischen 3 und 7 Stunden und preislich zwischen 17 und 32 JD. Der eher kürzer Soap House Trail führt beispielsweise zu einem Haus, in dem die tolle Seife vor Ort hergestellt wird. Wir wollten gern den Rockrose Trail gehen, der Blicke bis nach Syrien und eine alte Weinpresse auf dem Weg durch die Dörfer der Gegend verspricht. Stattdessen haben wir uns einen gemütlichen Nachmittag inmitten der Felder gemacht.



Unsere Unterkunft im Ajloun Forest Reserve

Über Wild Jordan haben wir eine Hütte inmitten des Naturreservats gebucht. Spontan kannst du hier nicht so gut aufschlagen, daher solltest du einige Tage vorher entweder im Büro in Amman eine Reservierung vornehmen oder das so wie wir online machen. Die Hütte ist mit 94 JD (110€) ziemlich teuer, dafür schläfst du aber auch in wunderschöner Umgebung. Wir hatten hier genügend Platz mit zwei Betten, zwei Sofas und ein großes Badezimmer. Kostenlose Pflegeprodukte, die aus der Gegend stammen, bekamen wir auch.



Auf unserer kleinen Terrasse haben wir tagsüber ein bisschen Sonne getankt, den Grillplatz haben wir nicht genutzt. Wir hatten schon vorher online ein Abendessen in Buffetform dazugebucht (14JD pro Person). Da wir aber auch hier die einzigen Gäste waren, bekamen wir eine nicht enden wollende Flut an Tellern vor uns aufgetischt mit den tollsten Leckereien. Das war natürlich viel zu viel, hat aber super geschmeckt.



Nachdem die ersten Stopps unserer Rundreise durch Jordanien Städte waren und wir uns viele Ruinen angesehen hatten, passte eine ordentliche Portion Natur zur Abwechslung gut in unsere Route hinein. Du kannst Ajloun auch bequem als Tagesausflug von Amman ansteuern oder es mit dem Besuch der Ruinen von Jerash verbinden. Solltest du wie wir weiter in Richtung Totes Meer fahren, können wir dir den Abstecher nach Salt nur empfehlen. Wir haben uns die Stadt gar nicht angesehen, aber die Straße dorthin führt dich durch wirklich tolle Landschaften. Der Umweg lohnt sich sehr!



Ajloun: unser Video

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Wir waren ja schon in Amman völlig vom Hocker als wir dort die Ruinen besucht hatten. Du hast keine Vorstellung, wie weit unsere Münder offen standen als wir in Jerash ankamen und uns diese vielen Bauten und Plätze förmlich zuriefen: Ja, es ist verdammt groß hier! Die Tempel, Bäder, Stadien und Säulen sind teilweise so gut erhalten oder restauriert worden, dass das Leben vor so vielen hunderten von Jahren zum Greifen nah wirkt. Ganz zurecht zählt Jerash zu den Top Sehenswürdigkeiten Jordaniens!



Von Amman nach Jerash

Jerash liegt nur 50 Kilometer nördlich von Amman und ist mit dem Auto gut erreichbar. Wir sind eine Stunde gefahren und konnten dann direkt beim Besucherparkplatz parken. Es fahren auch regelmäßig Busse von Amman nach Jerash und zurück. Alternativ kannst du die Fahrt mit einem Taxi machen und den Fahrer für den ganzen Tag bezahlen.

Jerash Sehenswürdigkeiten: von Ruine zu Ruine

Schon im 6. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung soll Jerash bewohnt worden sein. So richtig an Bedeutung gewann es aber erst im 1. Jahrhundert als die Römer immer weiter expandierten. Jerash etablierte sich als Handelsstadt und kam so zu einigem Reichtum. Das erklärt auch, weshalb hier so viele pompöse Gebäude errichtet wurden. Ein Großteil der Bevölkerung ist 747 bei einem Erdbeben ums Leben gekommen und damit nahm die Besiedlung von Jerash wieder ab. Bis ins 18. Jahrhundert soll die Stadt nicht mehr bewohnt gewesen sein.



Hadriansbogen

Der Zugang vom Besucherparkplatz führt dich zunächst durch eine Art Basar, auf dem du alle möglichen Souvenirs kaufen kannst. Wir sind hier schnurstracks dran vorbeigelaufen, denn wir hatten schon aus dem Auto das riesige Eingangstor gesehen. Der sogenannte Hadriansbogen gibt dir schon mal einen guten Vorgeschmack davon, was dich bei den Ruinen von Jerash erwartet.



Der Bogen ist 21 Meter hoch und wurde damals zu Ehren von Kaiser Hadrian gebaut. Das Ziel, Besucher zu beeindrucken, wurde bei uns auf jeden Fall erreicht.

Hippodrom

Diese Sportstätte fasste einmal 15.000 Zuschauer! Von den Rängen aus konnten sie Rennen von Karrenwagen und andere Sportwettkämpfe beobachten. Eigentlich soll hier zwei Mal täglich eine Show stattfinden, bei der die damaligen Kämpfe nachgespielt werden. Wir haben die entweder verpasst oder sie sind wegen Ramadan ausgefallen.



Forum

Folgst du dem Weg durch das Südtor und entlang der Überreste von Marktgebäuden, erreichst du das Forum. Dieser riesige, von Säulen eingerahmte Platz ist in seiner Form total unüblich. Eigentlich haben die Römer nämlich ihr Forum immer symmetrisch gebaut, das in Jerash ist aber oval. Angeblich hat man die Form so gewählt, um den Zeus Tempel über das Forum mit der Hauptstraße (Cardo Maximus) zu verbinden. Spektakulär sieht es allemal aus mit den 56 Säulen drumherum. Wir fanden die Sicht vom Zeustempel und dem Theater am besten.



Zeus Tempel

Die Kellergewölbe vom Zeus Tempel sind heute zu einem kleinen Museum umfunktioniert worden. In dem Museum bekommst du neben einer ordentlichen Abkühlung auch einen Blick auf ein Modell des Zeus Tempel. Wir konnten uns dadurch gut vorstellen, wie es früher ausgesehen hatte.



Der obere Teil des Tempels wurde aufwändig restauriert. Davor liegen sehr fotogen abgebrochene Säulenteile, die wir für eine kleine Fotopause genutzt haben. Wir sind zwischen den Überresten herumgeklettert und haben die Sicht vom Tempel auf das Forum und die Kolonnadenstraße bewundert.

Theater

Der höchste Punkt in Jerash sind die Zuschauerränge des Theaters. Früher wurden hier die Menschen durch Sänger und Schausteller bespaßt, heute diente es uns als Ausguck über das gesamte Gelände. Wir sind die Ränge hochgeklettert um bis zum Nordtor schauen zu können.



Artemis Tempel

Läufst du vom Theater aus in Richtung des Nordtores, wirst du am Artemis Tempel vorbeikommen. Zwischen 150 und 170 erbaut zu Ehren von Artemis, Zeus‘ Tochter, wurde er leider im vierten Jahrhundert auseinandergenommen wegen seiner hochwertigen Materialien. Der Tempel war einmal überzogen mit Marmor und Statuen von Artemis füllten die Nischen. Heute stehen immerhin noch 11 der ursprünglich 12 korinthischen Säulen und der Tempel wirkt auch ohne Marmor pompös.



Besonders beeindruckend wirkt der Tempel wenn du von der Kolonnadenstraße die Treppen zu ihm hochsteigst. So läufst du nämlich durch das sogenannte Propylaeum durch, ein riesiges Tor, das den Eingang zum Artemis Tempel markiert.



Cardo Maxismus: die Kolonnadenstraße

Die Kolonnadenstraße verbindet das Nordtor mit dem Forum über eine Länge von 800 Metern. Sie wurde von 500 Säulen eingerahmt, die allerdings heute nicht mehr alle stehen. Die meisten der Säulen wurden in den 60er Jahren restauriert. Die unebenen Pflastersteine sind wohl noch im Originalzustand und bieten jede Menge Stolperfallen wenn du den Blick auf die beeindruckenden Säulen neben dir oder die Tempelruinen in der Nähe richtest.



Auf dem Gelände findest du noch viel mehr Tempel, Kirchen, Bäder und Theater. Wir haben nach 3 Stunden bei über 30°C irgendwann aufgegeben, weil wir platt waren.

Tipps für deinen Ausflug nach Jerash

Wir haben uns viel Zeit zum Erkunden des großen Geländes gelassen und waren insgesamt drei Stunden vor Ort. Auch wenn du das Ganze schneller machst, bist du bestimmt 1,5 bis 2 Stunden in Jerash.

  • Pack dir genügend Wasser ein. Wir hatten schon nach kurzer Zeit nichts mehr zu trinken und das bei 35°C im Schatten! Es gibt nur einen Verkäufer, der auf dem Gelände (am Nordtor) Wasser verkauft.
  • Wenn du das Gelände möglichst ohne Touristengruppen erkunden möchtest, solltest du entweder früh hier sein (vor 10 Uhr) oder am späten Nachmittag kommen. Wir waren zwischen 11 und 15 Uhr hier und haben einige Gruppen getroffen. Allerdings verläuft es sich auf dem Gelände auch gut.
  • Du kannst deinen Tagesausflug nach Jerash gut mit einem Abstecher zum Ajloun Castle und dem Ajloun Forest Reserve verbinden. Beides liegt nur 20 Fahrminuten von Jerash entfernt.
  • Die Übernachtungsmöglichkeiten in Jerash sind eher begrenzt. Im nahe gelegenen Ajloun hast du etwas Auswahl, wobei der Standard hier auch nicht allzu hoch ist. Wir haben im Ajloun Hotel* übernachtet.
  • Das Lebanese House soll eines der besten Restaurants Jordaniens sein und befindet sich in Jerash. Wir haben es dort tagsüber wegen Ramadan gar nicht probiert. Vielleicht schaffst du es ja, ein Essen im Lebanese House mit der Besichtigung der Ruinen von Jerash zu verbinden.

Unser Jerash Vlog

An besten guckst du dir das Ganze nochmal in bewegten Bildern an. Viel Spaß!




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Von Madaba aus führte uns unsere Jordanien Rundreise in die Hauptstadt. Amman empfing uns mit kuscheligen 35°C und einigen der am besten erhaltenen römischen Gebäuden der Welt. Welche Sehenswürdigkeiten du dir unbedingt ansehen solltest, wenn du in Amman bist? Hier erfährst du es.

Sehenswürdigkeiten in Amman

Die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich in Downtown Amman, sodass man diese gut zu Fuß erlaufen kann. Erschwerend kommt hier die Hügeligkeit der Stadt hinzu, denn fast keine Straße verläuft einfach mal ohne Steigung.



Das Römische Theater

Ziemlich zentral steht in Amman ein fast 2000 Jahre altes römisches Theater. Wir waren erst mal einfach sprachlos als wir es gesehen haben. Es ist riesig! In Zahlen ausgedrückt: hier passen 6000 Zuschauer hinein, es wurde im zweiten Jahrhundert errichtet und wird im Sommer auch heute noch regelmäßig für Veranstaltungen genutzt. Besucher können das Theater tagsüber erkunden (Eintritt 3JD) und von ganz oben einen super Blick auf die Stadt und die Zitadelle genießen.



Wir fanden den Blick auf das Römische Theater vom Forum aus fast noch besser, weil du es erst dann in seiner ganzen Größe erfassen kannst. Wir haben lange auf den Stufen gesessen, posiert und einen epischen Einlauf für unser Video aufgenommen.




Forum und Odeon

Vor dem Römischen Theater befindet sich das sogenannte Forum. Das war einmal einer der größten öffentlichen Plätze im Römischen Reich und wurde von imposanten Säulen eingerahmt. Bis heute sind nur einige wenige Säulen übrig geblieben, die an Ammans Blütezeit als Handelszentrum  erinnern. Der große Platz erwacht aber am Abend zum Leben! Wir haben hier gespannt junge Jordanier beim Shisha rauchen, Familien beim gemütlichen Tee und Kleinkünstler beobachtet.

Das Odeon ist wie eine kleine Ausführung des großen Theaters und wurde früher zur Darstellung von Kunst genutzt. Wir hatten es ganz für uns und waren überrascht, wie gut erhalten es noch ist. Von den oberen Rängen des Odeon kannst du auf das Römische Theater gucken und die Baukunst von damals bestaunen.



Die Zitadelle von Amman

Auf dem höchsten Hügel in Amman befindet sich die Zitadelle, eine seit der Bronzezeit bewohnte Festung. Die Ruinen und Gebäude aus der Römischen, Byzantinischen, und Umayyad-Zeit sind auch heute noch umschlossen von einer fast zwei Kilometer langen Steinmauer. Wir haben uns viel Zeit gelassen zum Erkunden und dabei immer wieder den Blick auf Amman genossen. Von hier oben hast du eine Panoramasicht vom Feinsten!



Der Herkulestempel

Unser Highlight in der Zitadelle waren die Überreste vom Herkulestempel. Die riesigen Säulen vor dem Panorama von Amman haben es uns einfach angetan. Vom Tempel selbst ist nicht mehr allzu viel übrig und das liegt daran, dass die Steine später dafür genutzt wurden, eine Kirche ganz in der Nähe zu bauen. Schade um den schönen Tempel!



Der Umayyad Palast

Nach den Römern hinterließen auch die Araber ihre Spuren auf der Zitadelle. Sie bauten den Umayyad Palast, der aus einer Vielzahl an Gebäuden besteht. Das größte Gebäude ist die Eingangshalle mit ihrer beeindruckenden Kuppel. Wir hielten die Halle anfangs selbst für den Palast. Später haben wir auf den Schildern gelesen, dass die vielen Ruinen drumherum ebenfalls Palastgebäude waren.



Eine alte Kolonnadenstraße ist noch relativ gut erhalten. Die übrigen Gebäude sind schon kurz nach ihrer Errichtung um 750 von einem Erdbeben zerstört worden. Wir haben uns die große Zisterne angesehen und sind durch die Ruinen der vielen kleinen Wohngebäude geschlendert. Hier haben wir auch ein schattiges Plätzchen für eine entspannte Pause gefunden.



Auf dem Gelände der Zitadelle kannst du auch noch die Überreste einer Byzantinischen Kirche sehen, die zum Teil aus den Steinen des Herkulestempels erbaut wurde. Ziemlich zentral liegt das Archäologische Museum, in dem Funde vom Gelände der Zitadelle aber auch aus anderen Orten Jordaniens ausgestellt werden.



Gutes Essen in Amman

Da wir inmitten des Ramadan durch Jordanien reisten, war das mit dem Essen eine heikle Angelegenheit. Frühstück haben wir morgens im Hotel* gegessen und tagsüber sollte man auch als Tourist aus Respekt vor den Muslimen nicht in der Öffentlichkeit essen oder trinken. Damit blieben uns noch zwei Abende, um die Restaurants in Amman zu testen.

Hashem Restaurant

Nicht nur der Lonely Planet empfiehlt das Hashem Restaurant, auch über Facebook hatten wir den Tipp bekommen, dort essen zu gehen. Die Tische füllten sich hier schnell und wir gaben unsere Bestellung auf. Bekannt ist das Hashem Restaurant für seine Falafel, frittierte Bällchen aus Kichererbsen, Kräutern und Gewürzen. Dazu haben wir Datteln, Salat, Hummus, Babaganoush und eine Art Fladenbrot gegessen.



Habiba

Für die süße Nachspeise geht man in Amman zum Habiba, das in einer kleinen Seitenstraße im Stadtzentrum liegt. Du wirst es trotzdem ziemlich leicht finden, denn hier bildet sich abends eine ordentliche Schlange. Alle stehen an, um Kenafe zu essen. Auf großen Platten wird diese Süßspeise in verschiedenen Varianten gebacken. Wir haben uns ein Stück geteilt und waren sehr angenehm überrascht. Von der Konsistenz war es ein bisschen wir Grillkäse, überbacken mit einer knusprigen Zuckerschicht und Pistazien. Das solltest du auf jeden Fall mal probieren!



Die Souqs ⦿ Ammans Märkte

Wir sind ein Fan von Märkten. Wer schon länger bei uns mitliest, hat schon Berichte von Märkten in Bolivien, Japan oder New York bekommen. Und so waren wir natürlich ganz heiß darauf, auch die Märkte in Amman zu testen. Auf den sogenannten Souqs werden Waren immer thematisch passend angeboten. Es gibt also einen Haushaltswaren-Souq, einen Obst- und Gemüse-Souq, einen Gewürz-Souq usw. Wir haben unsere Nasen in die Gewürzsäcke gesteckt und fasziniert die riesigen Wassermelonen bestaunt. Die vielen frischen Früchte stammen größtenteils aus dem Jordan Valley, einem fruchtbaren Tal am Jordan an der israelischen Grenze.



Unsere Unterkunft in Amman

Mitten in Downtown hatten wir ein Doppelzimmer im The Boutique Hotel Amman* gebucht und wurden bei Ankunft mit einem kostenlosen Upgrade auf ein Zimmer mit Balkon überrascht. Am meisten haben wir uns aber über die Klimaanlage gefreut, die unser Zimmer herrlich runtergekühlt hat bei den hochsommerlichen Temperaturen. Im Preis von 26€ pro Nacht* ist ein sehr einfaches Frühstück enthalten. Auf die Kakerlake im Badezimmer hätten wir verzichten können, ansonsten war das Zimmer für den Preis in Ordnung.




Unser Video über Amman

Mit dramatischem Intro und tollen Bildern präsentieren wir dir auch in unserem Video die Highlights aus Amman. Schau doch mal rein!




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Wadi Mujib: Canyoning Abenteuer in Jordanien

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Unsere erste gemeinsame Reise in den Nahen Osten startete für uns in Madaba. Die Stadt liegt nur 20 Kilometer vom internationalen Flughafen Queen Alia entfernt, ist nicht so groß wie Amman und bekannt für seine Mosaike. Für uns war Madaba ein entspannter Einstieg in unsere Reise durch Jordanien.

Madaba Franzi fotografiert Mosaik

Vom Flughafen Queen Alia nach Madaba

Da Madaba näher am internationalen Flughafen von Jordanien liegt als Amman, sind wir nach unserer Einreise erst einmal nach Madaba gefahren. Wir hatten uns schon vorher einen Mietwagen gemietet und diesen dann am Flughafen abgeholt. Wir sind ungefähr eine halbe Stunde in die Stadt gefahren und es war mitten in der Nacht fast gar nichts los auf den Straßen.

Alternativ kannst du auch mit dem Bus fahren oder ein Taxi nehmen. Da wir beides nicht gemacht haben, können wir zu den Kosten nichts sagen. Einige Hotels bieten Transfers zum Flughafen an falls du keine Lust auf das Verhandeln mit den Taxifahrern hast.

Ausflug von Madaba zum Mount Nebo

Auf Rat unseres Gastgebers fuhren wir am Vormittag als erstes zum Mount Nebo. Der liegt nur 10 Kilometer von Madaba entfernt, sodass du in 15 Minuten mit Auto da bist. Alternativ fahren aber auch mehrfach am Tag Busse und jeden zweiten Tag gibt es vom Madaba Visitor Center morgens um 10 Uhr einen kostenlosen Shuttle zum Mount Nebo.

Mount Nebo Valley Dunst

Jabel Nebo heißt übersetzt hoher Berg, wobei er eigentlich nur 800 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Dennoch hast du hier an Tagen ohne Dunst wohl eine sensationelle Sicht bis nach Israel. Wir hatten leider nicht einen solchen Tag erwischt, konnten aber gut ins Tal schauen, in dem irgendwo Moses begraben worden sein soll. Moses ist laut Bibel in Ägypten losmarschiert um sein Volk in das gelobte Land zu führen. Bis zum Mount Nebo hat er es geschafft, auf das gelobte Land habe er noch schauen können, sei dann aber im Alter von 120 Jahren verstorben.

Mount Nebo Valley

Diese ganzen Fakten haben wir von unserem Guide Mohammed erfahren. Für 10 JD (12€) hat er uns 45 Minuten lang über das Gelände geführt und mit allerlei biblischer Hintergrundgeschichte und arabischen Vokabeln ausgestattet. Da wir vorher keine Ahnung hatten, war es für uns sehr angenehm, den Hintergrund erzählt zu bekommen. Du kannst dir das Ganze natürlich auch ohne Guide ansehen und zahlst dann nur die 2 JD (2,40€) Eintritt.

Moses Memorial Church

Mt Nebo Moses Memorial Church

Neben dem Ausblick ist die Moses Memorial Church ein weiteres Highlight. Der Boden der Kirche besteht größtenteils aus Mosaiken, die aus dem sechsten Jahrhundert stammen. Bis vor einem Jahr ist die Kirche aufwändig über mehrere Jahre saniert worden, sodass wir Glück hatten, sie nun im fertigen Zustand betrachten zu können. Insgesamt hat sich der Ausflug zum Mount Nebo für uns absolut gelohnt, da wir nicht nur einen schönen Blick in die Landschaft sondern auch tiefere Einblicke in die Geschichte Jordaniens bekommen haben.

Mosaik Memorial Church

Die Mosaike von Madaba

Der Touristenmagnet schlechthin in Madaba sind die vielen Mosaike, die in Kirchen und archäologischen Ausgrabungsstätten besichtigt werden können.

St. George’s Church

Das vermutlich bekannteste Mosaik befindet sich in der St. George’s Church inmitten des Zentrums von Madaba. Die Kirche ist auch von außen wirklich schön anzusehen und bietet innen eine Mosaikkarte, auf der alle wichtigen biblischen Orte des mittleren Osten verzeichnet sind. Die Karte stammt aus dem Jahr 1560 und enthielt in ihrem Originalzustand über zwei Millionen Steine. Heute kannst du nur noch Teile der Karte in der Kirche bestaunen. Wir bekamen aber einen ganz guten Eindruck, wie riesig sie mal gewesen sein muss.

Madaba Mosaik Karte

Die St. George’s Church ist ein beliebter Stopp für große Touristengruppen, sodass es in der kleinen Kirche ziemlich voll war. Es lohnt sich daher, den Besuch gleich morgens einzuplanen oder am späten Nachmittag. Für den Eintritt in die Kirche haben wir 1 JD (1,20€) bezahlt.

Archaelogical Park I und II

Diese beiden Ausgrabungsstätten liegen dicht beieinander, sind aber von einer Straße getrennt. Wir haben uns als ersten den Park Nummer II angesehen, der ein bisschen einer Baustelle gleicht. Eine Führung vom Ticketverkäufer lohnt sich nicht wirklich, zumindest wenn du den gleichen erwischst wie wir. Unser Typ nuschelte vor sich hin und wir haben wirklich gar nichts verstanden.

Madaba Mosaik Archäol Park I

Besser hat uns der Archaelogical Park I gefallen. Hier findest du das älteste in Jordanien gefundene Mosaik. Außerdem kannst du die Überreste einer Kirche bestaunen. Auf dem Boden der ehemaligen Virgin St. Mary Church findest du riesige, wunderschöne Mosaike, die Tiere und alltägliche Szenen des 7. Jahrhunderts abbilden. Besonders fasziniert hat uns das runde Mosaik in der Mitte der Kirche.

Madaba Virgin Mary Church Mosaik

Auf dem Gelände des archäologischen Parks gibt es einige schattige Plätze und eine romantische kleine Straße mit Laternen und Rosen. Wir haben uns hier zu zahlreichen Fotos hinreißen lassen, weil es aussah wie die Filmkulisse in einem Hollywood-Film.

Madaba schöne Straße

Riesiges Mosaik beim Visitor Center

Ins Visitor Center selbst sind wir gar nicht hinein gegangen, aber wir haben das riesige Mosaik davor bestaunt, welches Jordanien mit all seinen Sehenswürdigkeiten zeigt. In liebevoller Kleinarbeit sind hier Mosaiksteine über drei Jahre zusammengesetzt worden. Wir haben einen Großteil der Orte wiedergefunden, die wir in den nächsten zwei Wochen besuchen werden.

Madaba Riesenmosaik

Bester Blick auf Madaba

Für den besten Blick auf die Stadt sind wir zur Kirche Shrine of the Beheading of John the Baptist gelaufen und wurden vom netten Ticketverkäufer überrascht. Er erzählte uns etwas über die Fotos von 1905 und schaffte es, dass wir eine Vorstellung bekamen wie Madaba damals ausgesehen hat. Die Kirche selbst kann kostenlos besichtigt werden. Für einen Gang in die Kellergewölbe (das Acropolis Museum) und auf den Glockenturm zahlten wir 1JD (1,20€) pro Person. Und das war gut angelegtes Geld.

Madaba Acropolis Museum

In den Kellergewölben befindet sich ein 3000 Jahre alter Brunnen, verschiedene Mosaike und ein Modell der Stadt Madaba. Ein Raum ist wie ein riesiges Beduinenzelt gestaltet mit bequemen Sitzkissen und kühler Luft. Hier haben wir eine entspannte Pause eingelegt.

Madaba Keller Beduinenzelt Franzi

Danach sind wir den Glockenturm hochgeklettert, immer vorbei an den Seilen, mit denen die Glocken geläutet werden. Von oben bietet sich ein wirklich sensationelles Panorama auf Madaba. Wir konnten die große Moschee von oben sehen, die Wüste in der Ferne und haben neue Freunde gewonnen. Zwei Jordanier und ein Däne haben wir auf dem Turm kennengelernt und viel von ihnen gelernt. Wir haben versucht, arabische Laute nachzusprechen und später einen traditionellen Tanz mit ihnen getanzt. Es war eine tolle Erfahrung.

Madaba Blick vom Kirchturm

Bummeln durch die Straßen Madabas

Später haben uns die beiden den weniger touristischen Teil Madabas gezeigt mit den Obst- und Gemüsehändlern, einem Bäcker, der das traditionelle Brot backt und kleinen Restaurants mit vielen leckeren Spezialitäten. Nur wenige Straßen von den touristischen Attraktionen entfernt, spielt sich der Alltag der Bewohner ab. Wir durften überall zusehen und wurden immer sehr freundlich angelacht. Unsere Kommunikation mit den meisten Einheimischen war auf Mimik und Gestik beschränkt.

Madaba Streets

Mit einem Teppichknüpfer haben wir dann aber sogar Deutsch gesprochen. Er hat uns erzählt, dass er 1975 in Deutschland gelebt hat und lud uns zu einem Tee in sein Geschäft ein. Wir konnten ihm beim Knüpfen des Teppichs zuschauen und haben natürlich einige Exemplare vorgeführt bekommen. Zu einem Kauf konnten wir uns dann aber doch nicht entschließen.

Madaba Teppichknüpfer

Unsere Unterkunft in Madaba

Wir haben zwei Nächte im Black Iris Hotel Madaba* verbracht und dort für unser Doppelzimmer 31€ pro Nacht bezahlt. Unser Zimmer hatte einen Ventilator, ein bequemes Bett und ein sehr sauberes Bad. Dazu war auch noch ein gutes Frühstück im Preis inbegriffen sowie Getränke. Wir konnten uns jederzeit Wasser abfüllen und selbst gekühlte Softdrinks aus dem Kühlschrank mussten wir nicht bezahlen. Bei 37°C draußen ein toller Service! Die Leute im Hotel waren sehr freundlich und haben uns sogar dabei geholfen, unseren platten Reifen zu wechseln. Nur 5 Gehminuten vom Zentrum entfernt eine super Unterkunft für Madaba.

Vielversprechender Start in Jordanien

Madaba war für uns ein grandioser Start in unsere Rundreise durch Jordanien. Wir haben einiges über die Geschichte gelernt und von Einheimischen viel über ihre Kultur erzählt bekommen. Die Jordanier haben uns mit offenen Armen empfangen und die ersten Tage schon besonders gemacht.

Und wenn du vom platten Reifen bis zum Tanz mit den Jordaniern unseren Tag in Madaba noch einmal anschauen möchtest, dann haben wir hier unser Video zu Madaba für dich!



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