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Ljubljana ist mit seinen 280.000 Einwohnern eine vergleichsweise kleine europäische Hauptstadt. Sie bietet aber so viel an Grünfläche, gemütlichen Cafés, wunderschönen Häusern und Flair, dass sie sich nicht vor den Großstädten verstecken muss. Wir haben auf der Durchreise einen halben Tag in Ljubljana verbracht und zeigen dir hier unsere Highlights.

Die Burg von Ljubljana

Über der Stadt begrüßt einen schon von Weitem die Burg von Ljubljana. Die Burg wurde erstmals im 15. Jahrhundert errichtet, viele Teile wurden aber in den späteren Jahrhunderten erst gebaut. Im 19. Jahrhundert diente die Burg als Gefängnis, heute ist sie eine der Hauptattraktionen von Ljubljana.

Zur Burg führt ein steiler Weg, auf dem du in ca. 15 Minuten den Höhenunterschied zur Stadt überwindest. Ist dir das zu anstrengend, kannst du alternativ mit einer Seilbahn zur Burg rauffahren (4€ für Hin- und Rückfahrt).

Von der Burg hast du einen super Blick auf die Stadt und musst dafür erst mal nichts zahlen. Die Besichtigung der Burg kostet dich 10€ Eintritt. Dabei soll man besonders vom Wachturm einen grandiosen Blick haben. Wir haben uns die Besichtigung aus Zeitgründen geschenkt, aber gehört, dass insbesondere die Time Machine Tour (13€) eine super Sache sein soll. Wenn du also mehr Zeit mitbringst, probier sie doch mal aus und lass uns hier Feedback da, wie es war!

Flanieren entlang der Ljubljanica

Mitten durch die Altstadt fließt die Ljubljanica, deren Ufer Cafés, Restaurants und Bars säumen. Hier lässt es sich aushalten! Du hast die Qual der Wahl, wo du etwas Einheimisches oder Asiatisches essen gehst und in welcher Bar die verlockendsten Cocktails und Drinks angeboten werden.

Eine weitere Besonderheit am Fluss sind die verschiedenen Brücken. Es gibt die sogenannte Drachenbrücke mit drachenartigen Skulpturen oder auch die 3 Brücken, die alle parallel über den Fluss führen. Ein bisschen Venedig in Slowenien!

Möchtest du die Stadt vom Wasser aus betrachten, kannst du eine Bootstour über den Fluss machen. Mehrfach täglich bieten verschiedene Anbieter hier Fahrten für 10€ an, die ungefähr eine Stunde andauern.

Der Markt in Ljubljana

Wir sind große Marktfans! Wenn du uns schon auf unserer Weltreise begleitet hast, dann liest du hier heute nicht zum ersten Mal von einem Besuch auf dem Markt. Wir lieben es einfach, wie die Bewohner der jeweiligen Städte über die Märkte zu schlendern und zu schauen, was hier alles so angeboten wird.

Ljubljanas Markt hatte viel im Angebot, was wir auch von deutschen Märkten kennen und dennoch war es besonders mit der schönen Kulisse im Hintergrund. Wir haben uns eine Schale Erdbeeren (aus Slowenien!) gekauft, die wir auf den Mauern der Burg mit bestem Blick gegessen haben. Lecker!

Grün, grün, grün sind alle meine Straßen

Ljubljana hat sich auf die Fahnen geschrieben, Europas grüne Hauptstadt zu sein. Also im Ernst: am Rathaus hängen Fahnen, auf denen das geschrieben steht! Und das ist sogar offiziell, denn 2014 wurde die Stadt von der EU zur Grünen Hauptstadt gewählt. Damit wurden unter anderem die hohen Umweltstandards ausgezeichnet. Und das haben wir auch 5 Jahre später noch erlebt!

Ein Großteil der Altstadt ist für den Verkehr gesperrt. Das ermöglicht ein entspanntes Spazieren durch die Straßen ohne Autolärm oder Abgase. Über die Stadt verteilt gibt es mehrere Parkhäuser, in denen du dein Auto problemlos stehen lassen kannst, wenn du im Auto angereist bist. Wir haben im Parkhaus an der Philharmonie geparkt und zentraler hätte es gar nicht sein können. Dafür haben wir 1,50€ pro Stunde gezahlt. Außerdem haben wir mehrmals kostenlose Trinkwasserspender gefunden und auch kostenlose öffentliche Toiletten nutzen können. Super Service, Ljubljana!

Eine besonders schöne Sache, auf die wir zufällig gestoßen sind, war der Büchermarkt. Hier wurden auf einer Art Flohmarkt Bücher verkauft und getauscht und auf den Wiesen rundherum haben die Leute auf Bänken, mitgebrachten Stühlen und Decken gelesen. Das sah so entspannt aus, dass wir uns gerne dazugesetzt hätten. Wir hatten aber leider kein Buch dabei ;)

Ljubljana: so schön kann Stadt sein

Da wir vorher schon viel darüber gelesen hatten, wie schön Ljubljana sein soll, war es eigentlich kaum noch möglich unsere Erwartungen zu erfüllen. Das hat die Stadt aber! Wir fanden die Häuserfassaden, das Ufer mit den Cafés und das viele Grün wunderschön. Die Stadt bietet eine tolle Lebensqualität und unser kurzer Besuch wurde ihr eigentlich nicht gerecht. Hier kannst du gut ein bis zwei Tage verbringen.


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Ein Großteil der Altstadt ist für den Verkehr gesperrt. Das ermöglicht ein entspanntes Spazieren durch die Straßen ohne Autolärm oder Abgase. Über die Stadt verteilt gibt es mehrere Parkhäuser, in denen du dein Auto problemlos stehen lassen kannst, wenn du im Auto angereist bist. Wir haben im Parkhaus an der Philharmonie geparkt und zentraler hätte es gar nicht sein können. Dafür haben wir 1,50€ pro Stunde gezahlt. Außerdem haben wir mehrmals kostenlose Trinkwasserspender gefunden und auch kostenlose öffentliche Toiletten nutzen können. Super Service, Ljubljana!

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Am Bleder See trafen wir plötzlich auf etwas, was wir sonst in Slowenien nirgendwo gesehen haben: riesige Touristenmassen! Asiaten, bewaffnet mit Selfiesticks und große Tourgruppen, die von A nach B geschleust wurden. Hier war schnell klar: wir befinden uns bei einer der Top-Sehenswürdigkeiten Sloweniens!

Bled: Der See

Highlight in Bled ist eindeutig der nach der Stadt benannte See. Der liegt nämlich so fotogen eingebettet in das Bergpanorama der Julischen Alpen, dass er Einheimische wie Touristen anzieht. Wenn dann dazu noch eine Burg oberhalb des Sees und eine Insel im See mit Kirche dazukommen, dann ist kein Halten mehr!

Spaziergang um den See

Wir sind (wie viele andere auch) um den See herumspaziert. Mit 6 Kilometern ist die Distanz überschaubar, es geht eigentlich kaum Auf oder Ab und der Weg ist sehr schön zu begehen. Von unterwegs ergeben sich alle 10 Meter neue Blickwinkel auf den See, sodass wir zunächst ständig stehen geblieben sind, um Fotos zu schießen.

Die Aufregung hat sich glücklicherweise nach dem ersten Kilometer gelegt, sonst hätten wir die Umrundung an dem Nachmittag nicht mehr geschafft. Wir sind vom Ort Bled aus links um den See herumgegangen, was bei uns wegen der Sonne günstiger war.

Lokale Spezialität: Bleder Cremeschnitten

Am westlichen Ufer des Sees verkauft ein kleines Café direkt am Ufer Getränke und die Spezialität der Region: eine Cremeschnitte. Franzi hat sich erbarmt und den Kuchen probiert, damit wir hier auch eine realistische Rückmeldung dazugeben können. Ihr professionelles Feedback: sehr lecker!

Aussichtspunkt Mala Osojnica

Die typischen Bilder, die in Werbeprospekten oder im Internet zu Bled gefunden werden können, wurden meistens alle von einem Spot aus gemacht: dem Aussichtspunkt Mala Osojnica. Auch wir wollten den Blick von dort oben auf den See erhaschen und kletterten die halbe Stunde bergauf.

Geht der erste Teil des Weges einfach steil in Serpentinen bergauf, wartet kurz vor dem Aussichtspunkt noch mal eine besondere Herausforderung. Eine echt steile und ziemlich lange Leiter will erklommen werden. Hier musst du entweder schwindelfrei sein oder jemanden dabei haben, der dir die Hand hält.

Oben angekommen wirst du aber sicher auch zu der Erkenntnis kommen: Der Aufstieg hat sich gelohnt! Der Blick auf den See, die Insel und die dahinter liegenden Berge ist einmalig! Hier haben wir uns auch total gefreut, dass wir seit neustem ein Weitwinkelobjektiv besitzen, um diese Szene fotografisch festhalten zu können.

Die Insel und Marienkirche

Im westlichen Teil des Bleder Sees liegt eine kleine Insel, auf der die Marienkirche und ein Museum zu finden sind. Du kannst dich zu der Insel entweder in den typischen Booten (Pletna) hinrudern lassen oder selbst das Paddel schwingen. Die Boote fahren immer dann los wenn genügend Touristen drin sitzen. Hier solltest du nicht lange warten müssen, es sei denn du bist bei superschlechtem Wetter da. Wir haben uns wegen der Touristenmassen gegen den Besuch der Insel entschieden.

Die Burg von Bled

Oberhalb des Sees auf einem 139 Meter hohen Felsen liegt die Mittelalterburg von Bled. Sie ist die älteste Burg Sloweniens und gehört zu den meist besuchten Touristenattraktionen im Land. Du kannst die Burg ein in dazugehöriges Museum für einen Eintrittspreis von 11€ besuchen. Im Museum wird die Geschichte der Burg und des Ortes Bled dargestellt.

Ob du nun den Weg zur Burg hoch gehst, oder sie lieber von Weitem über den See betrachtest, ist eigentlich egal. Einen imposanten Eindruck macht sie auf jeden Fall!

Die Vintgar Schlucht

Nur 5 Kilometer außerhalb von Bled liegt die Vintgar Schlucht, durch die der Fluss Radovna mit teilweise brachialer Gewalt  hindurchströmt. Über einen 1,6 Kilometer langen Holzweg kannst du dieses Naturphänomen aus nächster Nähe betrachten.

Allerdings wirst du auch hier auf viele andere Touristen stoßen. Von den 5€ Parkgebühren und 9€ Eintritt lässt sich hier keiner abschrecken! Wir waren gegen 9 Uhr morgens da und wunderten uns erst noch, dass es mehrere Einweiser für den Parkplatz gibt. Später verstanden wir dann, dass das notwendig ist.

Alternativ kannst du aber auch mit dem Rad von Bled zur Schlucht fahren oder hierher wandern. Die 6 Kilometer sind zu Fuß gut zu bewältigen. Wären wir nicht auf dem Rückweg nach Deutschland gewesen, hätten wir die Variante auf jeden Fall bevorzugt.

Die Schlucht war sehr beeindruckend und die Wassermassen, die sich da zum Teil durchkämpfen haben für ordentlich Geräuschkulisse gesorgt. Der Holzweg entlang der Schlucht ist wirklich toll gemacht und ein super Erlebnis.

Alternative: Pokljuka Schlucht

Eine weniger besuchte Alternative zur Vintgar Schlucht soll die Pokljuka Schlucht sein. Wir haben nur die Hauptattraktion besucht, weil sie für uns auf dem Weg lag und wir leider nicht mehr Zeit hatten. Wenn du aber etwas mehr Zeit hast, lohnt es sich für dich vielleicht, die Pokljuka Schlucht zu besuchen. Hier kannst du 2 Kilometer durch eine Schlucht laufen, die vor vielen Jahren Wasser geführt hat, jetzt aber durchwandert werden kann.

Bled: Unsere Unterkunft

Hier haben wir einen Volltreffer gelandet! In der Penzion Kaps* haben wir ein Doppelzimmer mit Frühstück für 86€ bekommen. Klar, das ist nicht günstig. Aber das Preis-Leistungs-Verhältnis war hier das beste in ganz Slowenien. Das Zimmer war groß, sehr sauber, die Betten superbequem und das Bad auch riesig. Das Frühstück am Morgen war genial! Die Auswahl war groß und alles hat super geschmeckt. Dazu haben wir vom Inhaber tolle Tipps für die Umgebung und für Restaurants bekommen. Uneingeschränkte Empfehlung dafür!

Bled: Schönheit zieht an

Zurecht zählt Bled zu den meist besuchten Orten in Slowenien mit seinem malerischen See. Wir hätten uns gern auch den Bohinj See angesehen, der ca. 20 Kilometer entfernt liegt, etwas größer und deutlich weniger besucht sein soll. Wenn du also ein bisschen Zeit übrig hast, dann schau doch auch mal dort vorbei.

Nach Jerash führte uns unser Roadtrip weiter in den Norden nach Ajloun. Ajloun ist bekannt für seine Burg und liegt unweit eines Waldgebietes, in dem du Spaziergänge und Wanderungen unternehmen kannst. Wir haben die Stille im Norden genossen und hatten die Sehenswürdigkeiten für uns allein.

Die Burg von Ajloun

Mit dem Auto von Jerash kommend haben wir die Burg von Ajloun schon aus der Ferne auf einem Berg thronen sehen. Die Stadt liegt eher im Tal, zur Burg führt eine steile Straße hinauf. Hast du ein Mietauto, dann fahr die Straße hoch denn kurz vor der Burg kannst du parken und dir die anstrengenden Kilometer bergauf sparen.

Besitzt du den Jordan Pass, so ist der Eintritt für dich enthalten. Sonst zahlst du 3 JD (4€) pro Person. Bis auf zwei weitere Besucher haben wir in der Burg niemanden angetroffen und konnten sie ganz in Ruhe erkunden. Und da kamen immer mehr Räume, versteckte Kerker und Aussichtsplattformen mit tollen Blicken in die Umgebung.

Die Geschichte der Burg von Ajloun

Die Burg, deren offizieller Name eigentlich Qala’at Ar-Rabad lautet, ist eine der wenigen muslimischen Burgen, die gebaut wurde, um die Gegend vor den Kreuzfahrern zu schützen. Im 12. Jahrhundert wurde sie auf das Gelände eines alten Klosters gebaut. Die Lage ist besonders günstig, weil die Burg auf der Handelsroute zwischen Jordanien und Syrien liegt. Wir haben gelesen, dass damals auch Brieftauben eingesetzt wurden, um lange Kommunikationswege abzudecken. Irgendwie eine romantische Vorstellung oder?

Unsere Unterkunft in Ajloun

Da die Auswahl in Ajloun ist sehr begrenzt ist, haben wir uns für das Ajloun Hotel* entschieden. Hier haben wir 31€ für ein Doppelzimmer mit Frühstück bezahlt. Das Zimmer war schon sehr in die Jahre gekommen und bei dem Badezimmer haben wir kurz überlegt, ob wir es ohne Schuhe überhaupt betreten wollen. Das Hotel liegt auf halbem Weg zwischen Stadt und Burg und hat somit eine ganz gute Lage. Bestes Feature ist der tolle Blick auf die Burg.

Das Ajloun Forest Reserve

In diesem geschützten Park im Norden Jordaniens gibt es viele Bäume und Sträucher. Ja, das ist erwähnenswert, weil der Rest des Landes hauptsächlich aus karger Wüstenlandschaft besteht und so etwas nicht zu bieten hat. Deswegen wollten wir uns auch von dieser Landschaft einen Eindruck machen und haben einen Tag im Ajloun Forest Reserve verbracht.

Roe Deer Trail – ein Spaziergang im Ajloun Forest Reserve

Der zwei Kilometer lange Roe Deer Trail ist der einzige Wanderweg, den man ohne Guide gehen kann. Der Rundweg führte uns vorbei an Olivenbäumen, Feldern und Sträuchern und ließ immer mal wieder weite Blicke in die Ferne zu.

Wir wären auch gerne einen der längeren Trails gewandert, hätten dafür aber einen Guide und noch mind. zwei weitere Personen gebraucht. Die angebotenen Wanderungen variieren zwischen 3 und 7 Stunden und preislich zwischen 17 und 32 JD. Der eher kürzer Soap House Trail führt beispielsweise zu einem Haus, in dem die tolle Seife vor Ort hergestellt wird. Wir wollten gern den Rockrose Trail gehen, der Blicke bis nach Syrien und eine alte Weinpresse auf dem Weg durch die Dörfer der Gegend verspricht. Stattdessen haben wir uns einen gemütlichen Nachmittag inmitten der Felder gemacht.

Unsere Unterkunft im Ajloun Forest Reserve

Über Wild Jordan haben wir eine Hütte inmitten des Naturreservats gebucht. Spontan kannst du hier nicht so gut aufschlagen, daher solltest du einige Tage vorher entweder im Büro in Amman eine Reservierung vornehmen oder das so wie wir online machen. Die Hütte ist mit 94 JD (110€) ziemlich teuer, dafür schläfst du aber auch in wunderschöner Umgebung. Wir hatten hier genügend Platz mit zwei Betten, zwei Sofas und ein großes Badezimmer. Kostenlose Pflegeprodukte, die aus der Gegend stammen, bekamen wir auch.

Auf unserer kleinen Terrasse haben wir tagsüber ein bisschen Sonne getankt, den Grillplatz haben wir nicht genutzt. Wir hatten schon vorher online ein Abendessen in Buffetform dazugebucht (14JD pro Person). Da wir aber auch hier die einzigen Gäste waren, bekamen wir eine nicht enden wollende Flut an Tellern vor uns aufgetischt mit den tollsten Leckereien. Das war natürlich viel zu viel, hat aber super geschmeckt.

Nachdem die ersten Stopps unserer Rundreise durch Jordanien Städte waren und wir uns viele Ruinen angesehen hatten, passte eine ordentliche Portion Natur zur Abwechslung gut in unsere Route hinein. Du kannst Ajloun auch bequem als Tagesausflug von Amman ansteuern oder es mit dem Besuch der Ruinen von Jerash verbinden. Solltest du wie wir weiter in Richtung Totes Meer fahren, können wir dir den Abstecher nach Salt nur empfehlen. Wir haben uns die Stadt gar nicht angesehen, aber die Straße dorthin führt dich durch wirklich tolle Landschaften. Der Umweg lohnt sich sehr!

Ajloun: unser Video

Wie immer gibts auch von diesem Erlebnis ein schönes Video. Wenn dir das Video gefällt abonniere unseren Kanal für noch mehr Reisevideos!


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Die wohl schönste Burg Japans wartete in Himeji auf uns. Nach den vielen Tempeln in Kyoto war das noch mal ein architektonisches Highlight. Bei schönstem Sommerwetter konnten wir die Burg und den Garten erkunden.

Anfahrt von Kobe nach Himeji

Die kurze Fahrt dauert nur 33 Minuten und erfordert kein Umsteigen. In Kobe musst du nur in die Himeji Line steigen und bist im Nu angekommen. Die Fahrt kostet 970¥ und ist für Reisende mit dem Japan Rail Pass kostenlos.

Unsere Unterkunft in Himeji

Nach neun Nächten in Schlafsälen freuten wir uns riesig über unser Doppelzimmer im Comfort Hotel Himeji*. Für 55€ die Nacht bekamen wir am Morgen ein ordentliches Frühstück und hatten ein kleines Zimmer mit allem, was man so braucht. Die Lage zwischen Bahnhof und Burg ist wirklich hervorragend und um die Ecke gibt es unzählige kleine japanische Restaurants. Ein echt guter Deal.

Himeji Castle

Bei schönstem Sommerwetter im Oktober brachen wir morgens auf, um die Burg zu stürmen. Ab 9 Uhr kannst du mit deiner Besichtigung beginnen und wir würden dir auch raten, das möglichst früh zu tun. Es sind deutlich weniger Leute unterwegs und du kannst alles in Ruhe bestaunen.

Himeji Castle Matthias

Im Inneren der Burg

Wir zahlten den Eintritt von 1040¥ (8€, Kombiticket mit Koko-en Garten) und machten uns als Erstes zum sogenannten Main Keep auf. Hier kann man nämlich das Innere der Burg komplett erkunden. Durch alle sieben Etagen geht es und überall gibt es kleine Details zu entdecken. Das freundliche Personal spricht zwar fast gar kein Englisch, schaffte es aber trotzdem, uns auf die wichtigen Details hinzuweisen.

Am meisten sind uns die zwei Holzpfeiler in Erinnerung geblieben, die bis in die sechste Etage reichen. Diese Balken sind knapp 25 Meter lang! Insgesamt ragt die Burg übrigens 90 Meter in die Höhe und ist damit schon von Weitem gut sichtbar.

Himeji Castle Blick auf Stadt

Und so beeindruckend die Holzkonstruktionen im Inneren sind, der Blick von den oberen Etagen auf die Stadt und die Gärten um die Burg herum ist auch nicht zu verachten! Immer wieder steckten wir unsere Köpfe aus den vergitterten Fenstern um die gute Sicht zu genießen. Und aus jedem Winkel ließ sich auch jedes Mal etwas Neues entdecken.

Himeji Castle Franzi Fenster

Im Burggarten

Nach unserem Rundgang durch die Burg ließen wir uns auf einer der vielen Bänke nieder. Am schönsten ist der Anblick der Burg einfach von außen. Bis 2015 wurde das Himeji Castle fünf Jahre lang aufwendig restauriert und so strahlt es jetzt im schönsten Weiß. Seit seiner Errichtung im 16. Jahrhundert wurde die Burg zwar mehrfach erweitert und restauriert, abgebrannt ist sie jedoch nie. Das ist in Japan tatsächlich eine Seltenheit.

Himeji Castle Franzi auf Bank

Zum Schluss liefen wir noch durch einen nicht enden wollenden Korridor, der mehrere Türme miteinander verbindet. Die Holzgänge lieferten uns ein schönes Fotomotiv und in den Nebenräumen lernten wir noch mehr Details zur Burg.

Himeji Castle Gang

Nach zwei bis drei Stunden hatten wir die Burggründe komplett erkundet und besuchten nach einem kleinen Mittagessen den neben der Burg liegenden Garten.

Koko-en Garten

Da wir für den Garten im Kombiticket nur 40¥ mehr zahlen mussten, besuchten wir diesen am Nachmittag. Und wieder stellten wir fest: Gärten können die Japaner! Der Eintritt kostet sonst 300¥, sodass sich ein Kombiticket mit der Burg echt lohnt. Der Koko-en Garten besteht aus vielen kleinen Gärten, die man alle nacheinander durchlaufen kann.

Himeji Koko-en Garten

Am schönsten fanden wir den Garten mit dem riesigen Fischteich und einer romantischen Brücke in der Mitte. In vielen der Gärten stehen kleine Hütten, in die man sich setzen kann. Dort haben wir einige Leute entspannt lesen sehen. Wir pflanzten uns irgendwann auf einen Stein und genossen die Schönheit um uns herum.

Wir können dir nur zu einem Abstecher nach Himeji raten! Die Burg ist einen Besuch allemal wert. Von Osaka oder auch Kyoto aus kannst du Himeji sogar bequem im Rahmen eines Tagesausflugs besuchen.