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Beinah hätten wir uns den Machu Picchu gar nicht angesehen. So groß der Hype um die Sehenswürdigkeit Perus, wenn nicht sogar Südamerikas ist, so groß war schon fast unsere Abneigung, sich diesem Touristenspektakel anzuschließen. Im Nachhinein müssen wir sagen: Gut, dass wir da waren. Es war unglaublich beeindruckend!

Von Aguas Calientes zum Machu Picchu

Nach viertägiger Wanderung über den Salkantay Pass erreichten wir am späten Nachmittag Auguas Calientes und bezogen dort unser Hotel. Sehr früh gingen wir in unsere Betten. Nicht nur, weil wir erschöpft von den Wandertagen waren (waren wir natürlich), sondern auch, weil der nächste Morgen bereits vor 4 Uhr für uns startete.

Wir hatten uns dafür entschieden, den Berg zum Eingang vom Machu Picchu zu erklimmen und das Geld für die Busfahrt (immerhin 12US$ pro Strecke) zu sparen. So ging es für uns kurz nach 4 Uhr im Dunklen zum unteren Eingangstor des Machu Picchu. Vorbei an den bestimmt 150 Leuten, die um diese Uhrzeit schon für die Busse anstanden. Auch am ersten Eingangstor bildete sich bereits eine längere Schlange von Menschen, die darauf warteten, dass um 5 Uhr die Tore geöffnet würden.

Nachdem wir unser Ticket vorgezeigt hatten, stand uns nun ein Wettlauf mit der Zeit bevor. Bis 6 Uhr sollten wir am richtigen, oberen Eingang vom Machu Picchu sein, um dort unseren Guide zu treffen und eine Tour zu beginnen. Blieben uns also 50 Minuten, um die 400 Höhenmeter bis dahin zu überwinden. Gerade so kamen wir pünktlich oben an, völlig durchgeschwitzt und aus der Puste, um unseren Guide noch abzupassen.

Einstündige Tour am Machu Picchu

Der von unserer Wanderorganisation gestellte Guide führte uns zunächst zu den beliebtesten Fotostopps. Dort konnten wir einen Blick auf die große Inkaanlage erhaschen, ohne dass darin bereits hunderte Touristen herumstromerten. Die Wolken hatten sich pünktlich zum Foto kurz verzogen und gaben somit einen sensationellen Blick frei.

Machu Picchu am Morgen mit Nebel

Während die Wolkendecke sich daraufhin immer weiter um unser herum schloss, erfuhren wir, dass Machu Picchu vermutlich 1533 nach Ankunft der Spanier in Cusco verlassen wurde und danach über 400 Jahre zuwucherte. Erst 1911 wurden die vielen Gebäude vom Amerikaner Bingham wiederentdeckt. In der Version unseres Guides kamen die Amis nicht sehr gut bei weg, da sie wohl in den darauf folgenden Jahren alle Schätze (viel Gold und Silber) ausgruben und in die USA brachten.

Machu Picchu Steinmauern

Wir waren wirklich beeindruckt wie gut erhalten die über 600 Terrassen, Tempel und Gebäude noch sind. Das ist nicht selbstverständlich wenn man bedenkt, dass sie über 400 Jahre vom Dschungel begraben waren, auf einem steilen Berg liegen und in einem Gebiet, das regelmäßig von Erdbeben heimgesucht wird. Ein Grund dafür sind die vielen Terrassen. Diese sind aus unterschiedlichen Schichten aufgebaut und dienen als Entwässerungssystem für den vielen Regen, der hier jährlich fällt. Deshalb wurde die Stadt im Laufe der Jahrhunderte nicht einfach weggeschwemmt.

Machu Picchu Terrassen

In der Anlage selbst befinden sich Tempel, Wohnhäuser, ein Steinbruch und viele weitere Gebäude, deren Sinn nicht komplett geklärt wurde. Forscher sind sich noch immer nicht sicher, von wem und wofür die Stadt genutzt wurde. Es gibt Hinweise, dass die Adligen sie zur Meditation und Erholung zwischen den Kriegen nutzten. Aber bewiesen ist nichts. Umso mehr liefen unsere Hirne auf Hochtouren, als wir uns vorstellten wer hier gewohnt und wie das alltägliche Leben der Menschen wohl ausgesehen hatte.

Aufstieg zum Machu Picchu Mountain

Wir hatten uns vorher darum bemüht, ein sog. Kombiticket zu bekommen, mit dem wir auch auf den Machu Picchu Mountain aufsteigen könnten. Diese Tickets sind begrenzt und wir erhielten in der zweiten Gruppe (Aufstieg zwischen 9 und 10 Uhr) noch welche. Pünktlich um 9 Uhr begannen wir mit dem Besteigen der unzähligen, völlig unterschiedlich hohen Treppenstufen. Nach den 400 Höhenmetern am frühen Morgen, erklommen wir nun weitere 600. Das war ziemlich anstrengend und verlangte unseren müden Wanderbeinen noch einmal alles ab.

Weg zum Machu Picchu Mountain

Als wir nach 75 Minuten endlich auf dem Gipfel des Machu Picchu Berges ankamen, hatten wir überhaupt keine Aussicht auf nichts. So aßen wir unsere letzten Snacks und erholten uns erst einmal von der anstrengenden Gipfelbesteigung. Zu unserem Glück klarten die Wolken schließlich auf. Die Meute stürmte an den Rand und es wurden tausende Fotos von Machu Picchu und dem gegenüberliegenden Berg Waynapicchu geschossen.

Blick vom Machu Picchu Mountain

Wir waren sehr glücklich, dass wir uns die zusätzlichen Meter noch angetan hatten, denn der Blick war einmalig! Auch auf dem Weg nach unten konnten wir nun immer wieder Blicke auf die riesige Inkastadt werfen und haben nun vermutlich Fotos von jedem nur erdenklichen Blickwinkel.

Zweite Runde Machu Picchu mit weniger Besuchern

Nachdem wir uns vom Auf- und Abstieg des Machu Picchu Mountain auf einer Wiese im schönsten Sonnenschein erholt hatten, begaben wir uns auf eine zweite Besichtigungstour des Geländes. Ganz entspannt schlenderten wir zwischen den Ruinen umher, schossen unsere Fotos und bestaunten die Arbeit der Inka.

Machu Picchu Ruinen im Nebel

Viele Touristen verlassen am frühen Nachmittag das Gelände, da sie ihren Zug zurück nach Cusco bekommen müssen. Es waren deutlich weniger Menschen vor Ort als noch am Vormittag und wir genossen die ruhigere Stimmung. Tatsächlich waren wir am letzten möglichen Tag im Machu Picchu, an dem man das Gelände noch selbstständig (ohne Guide) und den ganzen Tag erkunden kann. Ab dem 01.07.2017 gelten neue Bestimmungen, die wir in einem extra Beitrag mit allen Informationen rund um den Besuch beim Machu Picchu erläutert haben.

Schmerzhafter Abstieg und Platzregen

Auch den Rückweg nach Aguas Calientes wollten wir zu Fuß bestreiten und so machten wir uns gegen 15.30 Uhr auf zu den vielen Treppen nach unten. Hatten wir hier morgens wegen der Dunkelheit nichts sehen können, so nahmen wir dieses Mal den Weg und die Umgebung wahr. Allerdings schmerzten Knie und Füße nach dem vielen Auf- und Abgesteige (immerhin 1000 Höhenmeter hoch und wieder runter) doch sehr.

Als wir dann das eher flache letzte Stück nach Aguas Calientes angingen, öffnete der Himmel seine Schleusen. Wir waren bis auf die Unterwäsche durchnässt und hinterließen ordentliche Pfützen auf dem Weg zur Dusche in unserem Hotel. Was für ein Glück, dass es erst nach unserem Besuch des Machu Picchu so geregnet hatte! Da tat die heiße Dusche so richtig gut und die Wäscherei gegenüber sorgte innerhalb von 3 Stunden für saubere und trockene Klamotten.

Fazit zum Machu Picchu

Viele erzählten uns vorher, dass sie ein wenig enttäuscht vom Besuch waren, andere schwärmten davon. Wir können uns nun zur zweiten Kategorie der Schwärmer einordnen: wir fanden diese Ruinenstadt inmitten der Berge bezaubernd. Sich vorzustellen, wie die Inka hier damals gelebt haben, die Schönheit der Gebäude zu bewundern und anzuerkennen, welch großartige Architektur dahintersteckt. Toll, dass wir das alles mit eigenen Augen sehen konnten! Den Touristenströmen sind wir dadurch entkommen, dass wir zwischen 9 und 13 Uhr auf dem Machu Picchu Mountain waren und danach war es deutlich leerer.

Wie es ab Juli sein wird, wenn man das Gelände nur noch mit Guide und entweder vor- oder nachmittags besuchen darf, können wir nicht einschätzen. Alle wichtigen Informationen rund um den Machu Picchu, die du für deinen Besuch benötigst, haben wir in einem extra Beitrag zusammenfasst.

Machu Picchu Ruinen und Lama

Wir sind im Juni 2017 den Salkantay Trek gelaufen und haben hier für dich die wichtigsten Informationen zur Strecke, Preisen, Unterkünften und Dingen, die du mitnehmen solltest, zusammengefasst. Unseren Erfahrungsbericht zur Wanderung haben wir in einen extra Bericht gepackt.

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Wann ist die beste Zeit für den Salkantay Trek?

Generell gilt die Trockenzeit zwischen April und Oktober als beste Zeit für Wanderungen in den Anden. In dieser Zeit ist es unwahrscheinlich (aber natürlich nicht unmöglich!), dass viel Regen fällt und du solltest eine tolle Sicht haben. Dennoch würden wir dir empfehlen, vor dem Trek die Wetteraussichten zu überprüfen. Wir sind den Trek Ende Juni gegangen und hatten bestes Wetter. Abends wird es in der Höhe aber sehr kühl.

Wo kann ich den Salkantay Trek buchen?

Generell gibt es zwei Möglichkeiten, den Salkantay Trek zu buchen. Du kannst ihn bereits vor deiner Reise nach Peru im Internet buchen. Es gibt einige Agenturen, bei denen die Buchung über deren Website möglich ist. Eine gute Agentur ist zum Beispiel Intisun Trek. Häufig bezahlt man bei einer Buchung im Internet jedoch etwas mehr als vor Ort.

Genauso gut kannst du die Wanderung auch in Cusco buchen. Hier gibt es unzählige Anbieter, die dir alle diese Wanderung verkaufen. In der Regel kannst du auch sehr kurzfristig noch einen Platz bekommen. Wir haben an einem Sonntagnachmittag gebucht und sind am nächsten Morgen um 4 Uhr gestartet. Wir haben über die Agentur Salkantay Trail Adventure gebucht. Erkundigt hatten wir uns vor Ort auch bei Salkantay Trekking, die eine teurere Variante der Tour anbieten. Hier übernachtest du die erste Nacht in einem Iglu mit Glaskuppel und freiem Blick auf die Sterne!

Worauf sollte ich bei der Buchung des Salkantay Treks achten?

Du solltest immer genau hinterfragen, was deine Tour beinhaltet. Es gibt unzählige Anbieter, die alle möglichen Varianten anbieten. Deswegen solltest du ganz genau wissen, welche Leistungen enthalten sind. Wir zählen für dich hier einige Punkte auf, die du nachfragen kannst:

  • Welche Wanderstrecke wird gegangen?
  • Wird ein Teil deines Gepäcks getragen? (5-7kg in extra Rucksack) Bekommst du für das extra Gepäck eine Tasche gestellt?
  • Ist ein Leih-Schlafsack im Preis enthalten?
  • Ist Ziplining im Preis enthalten? (Kostet weniger wenn du es vor dem Trek buchst als später dazu)
  • Ist das Ticket für Machu Picchu enthalten? Ist das Ticket für den Berg Machu Picchu (Kombiticket) enthalten?
  • Wie wirst du zurück nach Cusco kommen (Zug / Bahnschienen laufen/ Bus)?
  • Wie groß ist die Gruppe maximal?
  • Fallen während des Treks zusätzliche Kosten an? (siehe unten)
  • Wie viele Guides, Köche, Pferdemänner werden die Gruppe begleiten?
  • Wie sieht ein typisches Essen aus?
  • Hat der Guide ein Erste-Hilfe-Set, Sauerstoff… dabei?

Alle wichtigen Informationen rund um deine Perureise haben wir hier für dich zusammengefasst!

Wie viel kostet der Salkantay Trek?

Die Kosten für den Trek können sehr unterschiedlich ausfallen und hängen von mehreren Faktoren ab. Du kannst diese Wanderung bereits für 180 US$ machen aber auch 400US$ oder mehr zahlen.

Wir haben für den Trek insgesamt 310 US$ pro Person bezahlt und es war Folgendes enthalten:

  • Gruppe mit 10 Wanderern, dazu 1 Guide, 1 Pferdemann und zwei Köche
  • Mahlzeiten während der Wanderung (Frühstück, Mittag, Nachmittagssnack und Abendessen)
  • dicke Leihschlafsäcke
  • je eine wasserdichte Tasche, in die wir 5kg unseres Gepäcks geben konnten (wurde vom Pferd getragen)
  • Ziplining
  • Eintritt für Machu Picchu und den Machu Picchu Mountain (Kombiticket)
  • einstündige geführte Tour im Machu Picchu
  • 3 Nächte im Zelt
  • zwei Übernachtungen im Doppelzimmer mit eigenem Bad in Aguas Calientes (hatten eine extra dazu gebucht)
  • Rückfahrt nach Cusco im Zug (Aguas Calientes bis Ollantaytambo) und im Bus

Wir fanden den Preis für insgesamt sechs Tage angemessen und waren mit unserem Anbieter sehr zufrieden. Immerhin waren wir von morgens 5 Uhr bis abends 20 Uhr ständig betreut, haben unser Essen gekocht bekommen, unser Zelt und einen Teil unserer Sachen getragen bekommen und es war auch der Eintritt und das Zugticket zurück vom Machu Picchu enthalten (das sind alleine schon gute 100 US$ pro Person).

Welche Kosten fallen während des Treks zusätzlich an?

Je nachdem bei welcher Agentur du buchst und welche Leistungen enthalten sind, können die Zusatzkosten unterschiedlich hoch ausfallen. Wir listen dir hier die Kosten auf, die wir zusätzlich zur Tour pro Person noch hatten.

  • Frühstück in Mollepampa 20 Soles (5,50€)
  • Eintritt Salkantay Trail 10 Soles (2,70€)
  • heiße Quellen Santa Teresa + Fahrt dorthin 25 Soles (7€)
  • Trinkgeld für Koch, Pferdemann und Guide 40 Soles (8€)
  • warme Dusche im 2. Camp (Chaullay) 10 Soles (2,70€)
  • Wasser oder Snacks unterwegs (je nach Bedarf)

Salkantay Trek: die Wanderstrecke

TagStreckeKilometerHöhenmeterWanderdauer
1 Vormittag
Nachmittag
Callacancha - Soraypampa
Soraypampa - Humantay Lake - Soraypampa
8
4
3600m - 3912m
3912m - 4200m - 3912m
ca. 2,5 Stunden
ca. 2,5 Stunden
GESAMT: 5-6 Stunden
2Soraypampa - Salkantay Pass - Chaullay213912m - 4630m - 2900mca. 3 Stunden zum Pass,
ca. 5 Stunden bergab
GESAMT: 8-10 Stunden
3Chaullay - Playa Sahuayacco132900m - 2060mca. 5 Stunden
4 (vormittags)A) Santa Teresa - Hidroelectrica (Straße)
B) Lucmabamba - Llactapata - Hidroelectrica
C) Ziplining
14

20

0
1550m - 1890m

2000m - 2700m - 1890m
1550m - 1890m
ca. 2,5 Stunden

ca. 6-7 Stunden

0
4 (nachmittags)Hidroelectrica - Aguas Calientes111890m - 2050mca. 2-3 Stunden
5Macchu Picchu
(inkl. Mountain)
2050m - 2430m
2430m - 3000m - 2430m
ca. 1 Stunde
ca. 3 Stunden

Nachdem du im Überblick eine kurze Beschreibung der Wanderstrecke siehst, wollen wir dir noch einmal einen kurzen Überblick über die einzelnen Tage geben. Ausführlich kannst du es in unserem Erfahrungsbericht zur Wanderung nachlesen.

Tag 1: Von Cusco nach Soraypampa

In der Regel wirst du am ersten Tag sehr früh in Cusco eingesammelt (zwischen 3 und 4 Uhr) und dann in einem Transporter nach Mollepampa gebracht. Hier gibt es ein Frühstück für alle und danach geht es weiter hinauf zum Ausgangspunkt des Treks in Challacancha. Der erste Teil des Treks geht ordentlich bergauf, dafür kannst du die folgenden zwei Stunden entlang des Inka Kanals eher flach wandern bis du mittags Soraypampa erreichst.

Gestärkt geht es nach dem Mittagessen noch einmal 300 Meter hinauf zur Laguna Humantay, einem wirklich wunderschönen Bergsee. Der Aufstieg in der Höhe fällt nicht leicht, ist aber super für die Akklimatisierung. Du wirst danach umso besser schlafen können!

Tag 2: Von Soraypampa über den Salkantay Pass nach Chaullay

Der zweite Tag ist der längste und anstrengendste Wandertag der Tour. Früh wirst du die 700 Höhenmeter bis zum Pass in Angriff nehmen. Zwischen drei ziemlich steilen Anstiegen gibt es auch mal etwas flachere Passagen. Lass dir Zeit zum Atmen, die wirst du brauchen! Nach 2,5 – 3 Stunden kommst du an den höchsten Punkt der Wanderung und hast (bei gutem Wetter) einen fantastischen Blick. Ist genug Zeit da, macht die Gruppe einen Abstecher zur Laguna Salkantay.

Bis zum Mittagessen müssen nun 700 Meter wieder abgestiegen werden, was ungefähr zwei Stunden dauert. Dabei gibt es spektakuläre Blicke in die Natur. Am Nachmittag geht es weitere 1000 Höhenmeter tiefer, immer weiter in den Dschungel hinein. Dachtest du morgens noch, das Hochlaufen wäre das Anstrengendste, wirst du am Nachmittag das Gleiche über das Bergablaufen denken. Nach 8 Stunden Wanderzeit kommst du gegen 17 Uhr im Camp an.

Tag 3: Von Chaullay nach Playa Sahuayacco

Am dritten Tag geht es weitere 900 Höhenmeter bergab, wobei du im Dschungel auch immer wieder Streckenabschnitte hast, die bergauf führen. Wir hatten nach ca. 30 Minuten Laufzeit die Wahl, die Straße entlang zu laufen (flacher, einfacher) oder auf die andere Flussseite zu wechseln und dort mehr Auf und Ab zu laufen. Wir entschieden uns für die zweite Option und liefen einen tollen Trail entlang. Nach ungefähr 5 Stunden erreichst du den Fluss. Wir wurden dort von einem Minivan abgeholt und nach Santa Teresa gefahren, weil der Weg hier nur aus der Straße besteht. Am Nachmittag kannst du deine müden Wanderbeine in den heißen Quellen erholen.

Tag 4: Santa Teresa bis Aguas Calientes

Am Vormittag des vierten Tages gibt es verschiedene Optionen:

A) Die günstigste Variante ist die Wanderung entlang der Straße bis nach Hidroelectrica. Die Straße ist staubig und wird von vielen Minivans befahren. Die Strecke ist relativ eben und einfach zu gehen.

B) Du kannst auch über den Llactapata nach Hidroelectrica wandern. Dafür musst du heute erneut früh aufstehen (5 Uhr) und wirst zum Ausgangspunkt der Wanderung in Lucmabamba gefahren. Dann geht es 700 Höhenmeter hinauf um von dort schon den ersten Blick auf den Machu Picchu werfen zu können. Nach ungefähr 6-stündiger Wanderung erreichst du ebenfalls Hidroelectrica.

C) Wir haben uns für die Zipline-Variante entschieden, bei der man mit dem Minivan zur Zipline und danach bis Hidroelectrica gefahren wird. Es war die genialste Zipline bisher mit Flügen über 350 Metern auf einer Länge bis zu einem Kilometer. Teilweise kopfüber.

Am Nachmittag laufen dann alle entlang der Schienen von Hidroelectrica bis Aguas Calientes. Die zwei- bis dreistündige Wanderung ist ziemlich flach und bietet zwischendrin schöne Blick auf die Berge. Wir konnten sogar schon einige Ruinen vom Machu Picchu erkennen (von Weitem!). Am späten Nachmittag erreichst du Aguas Calientes.

Tag 5: Machu Picchu

Heute steht der Besuch dieser berühmten Inkastätte auf dem Programm. Von Aguas Calientes bis zum Eingang warten noch einmal 400 Höhenmeter, die überwunden werden wollen. Alternativ kannst du auch den Bus nehmen (pro Fahrt 12 US$) falls deine Beine zu müde sind. Hast du den Machu Picchu Mountain im Ticket drin, so wollen auch hier weitere 600 Höhenmeter erklommen und wieder runtergeklettert werden.

Wenn du die günstigste Variante gewählt hast und von Hidroelectrica mit dem Bus nach Cusco zurück fährst (dauert 6-7 Stunden), musst du entlang der Bahnschienen wieder zurück nach Hidroelectrica gehen.

Was muss ich für den Salkantay Trek mitnehmen?

Eigentlich bieten fast alle Agenturen inzwischen an, fünf bis sieben Kilogramm deines Gepäcks für dich zu tragen (bzw. ein Pferd). Daher benötigst du tagsüber nur einen Tagesrucksack, in den du die Sachen packst, die du während der Wanderung brauchst. Wir wollen dir hier die Dinge auflisten, die wir als sinnvoll und notwendig für den Trek erachtet haben.

  • Sonnenbrille und Sonnencreme
    In der Höhe brennt die Sonne besonders stark und einige haben sich einen ordentlichen Sonnenbrand geholt. Daher regelmäßig und großzügig eincremen.
  • Insektenschutzmittel*
    Im tiefer liegenden Teil des Treks geht es viel durch den Dschungel, in dem Mücken und Sandfliegen darauf warten, sich auf Touristenarme und -beine zu stürzen. Wir wurden auch so einige Male gestochen.
  • Gute Lauf-/Wanderschuhe
    Wir sind mit unseren Trailschuhen* gut klar gekommen, viele hatten auch richtige Wanderschuhe dabei. Deine Schuhe sollten gut eingelaufen sein und ein ordentliches Profil haben, da es viel über Geröll und Steine geht.
  • genügend Bargeld
    Unterwegs gibt es keine Geldautomaten, den ersten wirst du erst wieder in Aguas Calientes finden.
  • Taschenlampe*
    In den Camps gibt es oft gar kein oder nur begrenzt Licht, sodass du abends und am frühen Morgen eine Taschenlampe benötigst.
  • Regenjacke* oder Poncho
    Da es unterwegs immer mal regnen kann, solltest du etwas zum Schutz dabei haben.
  • warme Klamotten
    Besonders die erste Nacht auf 3900 Metern wird sehr kalt, sodass du genügend warme Sachen dabei haben solltest. Wir haben hier unsere Alpaka-Leggins aus Bolivien ein letztes Mal getragen und auch unseren Alpaka-Pulli angezogen. Zusätzlich hatten wir Daunen-*
    und Fleecejacken* sowie Mütze und Handschuhe dabei.
  • T-Shirts* und kurze Hose
    Ab dem Nachmittag des zweiten Tages läuft man auf 2500 Metern oder tiefer und dementsprechend ist es hier wieder wärmer. Dafür reichen T-Shirt und kurze Hose völlig aus.
  • Toilettenpapier
    Auf den Toiletten auf dem Trek gibt es in der Regel keins, nimm also auf jeden Fall welches mit.
  • Handtuch* und Badesachen
    Für die heißen Quellen lohnt es sich, Badesachen einzupacken. Das Handtuch brauchst du nach der Dusche, da du während der Wanderung keines gestellt bekommst.
  • kleine Notfallapotheke
    Hier gehören Schmerztabletten wir Paracetamol, Ibuprofen, Pflaster und Blasenpflaster, Immodium akut und desinfizierende Salbe wie z.B. Betaisodona hinein. Wir haben einem Mitreisenden ausgeholfen, der gar nichts dabei hatte. Eine kleine Grundausstattung finden wir aber sehr wichtig.
  • Snacks und Wasser
    Manchmal wird die Zeit zwischen den Mahlzeiten sehr lang, dazu bist du viele Stunden unterwegs und brauchst Energie für die anstrengende Wanderung. Wir hatten pro Tag pro Person einen Müsliriegel, eine Minipackung Kekse und ein Snickers dabei. Wir haben alles aufgegessen und waren froh, zwischendurch kleine Snacks zu haben. Das Snickers gab es täglich zur Belohnung nach der größten Anstrengung ;) Wasser und kleine Snacks kannst du aber auch unterwegs kaufen, wir haben zum Beispiel Bananen und Avocados unterwegs von den Einheimischen gekauft.

Du willst es genauer wissen? Dann wirf einen Blick in unsere Packliste!

Kann ich den Salkantay Trek auch ohne Tour gehen?

Absolut! Der Weg ist ziemlich eindeutig zu finden und braucht keine großen Kenntnisse im Karten- oder Kompasslesen. Allerdings gibt es unterwegs nicht immer Zimmer für die Übernachtung, sodass du dein Campingequipment mitnehmen und auch tragen musst. Dazu benötigst du Essen und Wasser. Das alles wiegt natürlich so einiges und sollte nicht unterschätzt werden, besonders wenn bei über 4000 Metern die Luft knapp wird. Hast du so viel Campingequipment nicht in deinem Reisegepäck, kannst du das auch vor Ort zum Beispiel in Cusco leihen. Das soll allerdings gar nicht so günstig sein, hat uns ein anderer Reisender erzählt.

Nach Mollepampa kann man noch ganz gut mit Bussen kommen, die Strecke danach wird nicht unbedingt befahren. Daher solltest du dafür mehr Zeit einplanen. Da wir den Trek nicht auf eigene Faust gelaufen sind, können wir dir hier nicht mehr Informationen dazu geben. Aber bei La Grande Viaje und 2 Tramps One World findest du Erfahrungsberichte, da diese Paare den Trek auf eigene Faust organisiert haben und gelaufen sind.

Wie fit muss ich für den Salkantay Trek sein?

Du musst kein Marathonläufer sein und auch nicht viele Berge bestiegen haben. Am wichtigsten ist, dass du gut akklimatisiert bist, um bei einer Höhe von über 4000 Metern keine Höhenkrankheit (Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Herzrasen, Atemnot) zu bekommen. Es ist sicherlich wertvoll wenn du schon einmal eine längere Wanderung absolviert hast. Du solltest mehrere Stunden am Stück wandern können und genügend Ausdauer für mehrere Tage haben. Wir waren zum Zeitpunkt der Wanderung nicht besonders fit und haben alles in den angegebenen Zeiten oder sogar in weniger Zeit geschafft. Allerdings war das Tempo auch durchgehend flott. Im Notfall kann man für den Aufstieg zum Pass auch auf ein Pferd steigen, das einen dann auf die 4600 Meter hochträgt.

Wander mit uns den Salkantay Trek: Unser Video bis nach Machu Picchu

Ziemlich spontan entschieden wir uns an unserem ersten Tag in Peru dazu, am nächsten Morgen auf den Salkantay Trek aufzubrechen. Wir wollten endlich die Anden mal von ganz Nahem sehen, wieder einige Tage in der Natur verbringen und uns mehr bewegen. So buchten wir von einem Tag auf den anderen den Salkantay Trek und sollten in den kommenden Tagen gigantische Natur um uns herum erleben!

Tag 1: Von Cusco bis Soraypampa

Salkantay Trek Wanderung erster Tag

Unser erster Tag begann bereits vor 4 Uhr, als wir total verpennt aus den Betten fielen und die gepackten Rucksäcke aufschnallten um zum vereinbarten Treffpunkt zu stolpern. Dort warteten schon diverse andere Reisende auf die verschiedensten Touranbieter. Nach einiger Verwirrung wurden wir schließlich zu einem Minivan geführt, der mit nur einer Stunde Verspätung Cusco verließ.

Nach zwei weiteren Stunden im Van erreichten wir Mollepampa, wo wir in einem Restaurant ein Frühstück bekamen. Hier lernten wir unsere Mitwanderer kennen denn im Minibus hatten alle versucht, noch etwas Schlaf zu bekommen. Nach dem Frühstück fuhren wir eine weitere Stunde bis zum Ausgangspunkt unserer Wanderung auf 3600 Metern. Nachdem wir in zwei Wandergruppen unseren Guides zugeteilt wurden, konnte es nun also so richtig losgehen! Unsere Wandertruppe war international durchgemischt und ein super Haufen! Dazu hatten wir mit Elvis einen sehr humorvollen Guide erwischt, der für jeden Quatsch zu haben war.

Salkantay Trek Weg ab Mollepampa

Im ersten Teil der heutigen Wanderung mussten wir 200 Höhenmeter hoch gehen und kamen direkt ordentlich ins Schwitzen. Dafür waren die kommenden 2,5 Stunden eher flach, führten an einem kleinen Kanal entlang und wir hatten zwischendurch schon fantastische Aussichten auf den Humantay und später den Salkantay.

Salkantay Trek Blick auf Humantay

Laguna Humantay

Gegen 12 Uhr erreichten wir unser Camp in Soraypampa und konnten uns dort bis zum Mittagessen ausruhen. Danach ging es noch einmal 350 Meter höher bis zur Laguna Humantay. Keuchend kämpften wir uns Meter um Meter hoch bis wir schließlich auf 4200 Metern die Lagune erreichten. Hier gönnten wir uns ein Snickers und genossen den Anblick dieses Bergsees.

Salkantay Trek Laguna Humanity

Nach dem Abstieg zurück ins Camp erwarteten uns warmes Popcorn und Coca-Tee. Vor dem Abendessen gab es noch eine wirklich lustige Runde Jenga und gegen 20 Uhr verkrümelten wir uns schließlich in unser Zelt. Uns stand die kälteste Nacht bevor, da wir auf 3900 Metern schliefen. Da wir inmitten der Berge schliefen, konnten wir einen genialen Sternenhimmel sehen.

Salkantay Trek Sternenhimmel

Tag 2: Von Soraypampa über den Salkantay Pass bis Chaullay

Pünktlich um 5 Uhr wurden wir an unserem zweiten Tag mit einem heißen Coca-Tee geweckt, der uns das Aufstehen in der morgendlichen Kälte etwas erleichterte. Eingepackt in all unsere dicken Sachen aßen wir das Frühstück und machten uns schließlich gegen 6.30 Uhr mit noch verquollenen Augen an den langen Anstieg bis zum Salkantay Pass.

Salkantay Trek Aufstieg zum Pass

Schon nach kurzer Zeit konnten wir die ersten Schichten wieder ausziehen, da es ordentlich bergauf ging und uns schnell warm wurde. Unterwegs hielten wir nur für kurze Verschnaufpausen an, um nicht zu sehr auszukühlen. Nach einem zweiten, sehr steilen und langen Abschnitt erreichten wir schließlich den sogenannten Gringo Killer. Wir empfanden den letzten steilen Abschnitt vorm Pass allerdings nicht so anstrengend wie den vorherigen und erreichten daher lebendig und glücklich nach 2,5 Stunden Anstieg den Salkantay Pass.

Salkantay Trek Gringo Killer

Der Salkantay Pass

Das erste Mal waren wir auf über 4600 Meter gelaufen! Wir waren unendlich stolz auf uns denn in Nepal hatten wir damals bei 4200 Metern wegen Krankheit und Höhensymptomen umdrehen müssen. Dieses Mal waren wir sehr gut akklimatisiert und konnten die Wanderung genießen. Uns bot sich ein toller Blick auf die umliegende Bergkette, mehrere Gletscher und dazu sahen wir sogar eine kleine Lawine am Salkantay!

Salkantay Trek Salkantay Pass

Unser Guide führte mit uns schließlich noch eine Coca-Zeremonie durch, bei der wir den umliegenden Bergen Coca-Blätter opferten und dafür drei Wünsche abgeben durften. Wir sind gespannt ob sie in Erfüllung gehen werden ;)

Salkantay Trek Pass mit Steinen

Laguna Salkantay

Danach gingen wir über viele Felsbrocken weiter zur Salkantay Lagune, die im schönsten Blauton erstrahlte. Dazu die schneebedeckten Berge im Hintergrund… wir waren einfach nur begeistert!

Salkantay Trek Laguna Salkantay

Bis zur Mittagspause lagen nun noch zwei Stunden Abstieg vor uns. Und wenn du jetzt glaubst, dass das entspannt war: falsch gedacht! Im sandigen Geröll mussten wir genau hinschauen, wo wir hintreten und waren erleichtert, als wir nach insgesamt 5 Stunden Wanderung auf 3900 Metern unser Mittagessen serviert bekamen. Anschließend mussten wir weitere 1000 Meter absteigen und gelangten nun zusehends mehr in den Dschungel. Der Wald um uns herum wurde dichter, die Lufttemperatur höher und die Anzahl an Moskitos nahm drastisch zu.

Salkantay Trek Abstieg zweiter Tag

Als wir gegen 17 Uhr endlich das Camp erreichten, waren wir ziemlich platt! Wir freuten uns auf unser Abendessen und ließen den Abend mit einer Runde Schnipselchen ausklingen. Uns war gar nicht bewusst, dass es dieses Spiel auch in anderen Ländern gibt. Das erste Mal spielten wir es nun auf Englisch und lachten uns immer wieder schlapp. Ein toller Abschluss unseres zweiten Wandertages.

Tag 3: Von Chaullay nach Santa Teresa

Salkantay Trek Dschungel

Auch an unserem dritten Wandertag war an Ausschlafen nicht zu denken, als wir kurz nach 5 Uhr erneut mit einem Coca-Tee geweckt wurden. Nach einem wenig sättigenden Frühstück brachen wir früh auf denn bis zum Mittag sollten wir wieder viele Höhenmeter auf- und vor allem abgestiegen sein. Elvis erklärte uns schon wie an den Vortagen die heimische Pflanzenwelt und zeigte uns eine Pflanze, die rote Farbe abgibt. Kurzerhand wurde jeder mit einer individuellen Kriegsbemalung verziert.

Salkantay Trek Kriegsbemalung

Wir überquerten den Fluss und folgten für mehrere Stunden einem Pfad, der sich immer am Fluss entlang schlängelte. Durch dichten Wald, vorbei an Kürbisfeldern, Grenadillas und Wasserfällen stiegen wir etliche Meter ab aber auch immer wieder auf. Unsere müden Beine wurden noch einmal ordentlich gefordert bevor wir schließlich den Playa Sahuayacco erreichten.

Salkantay Trek Fluss

Hier konnten wir unsere Füße im eiskalten Flusswasser abkühlen und entspannen. Die letzten Kilometer bis Santa Teresa wurden wir im Minivan befördert. Hier erreichten wir unseren Campground pünktlich zum Mittagessen und bekamen superviel Essen aufgetischt.

Salkantay Trek Camp Hängematte

Heiße Quellen und Happy Hour

Nach einer entspannten Stunde in den Hängematten auf der Wiese gab es noch einen weiteren Programmpunkt für den Tag: die heißen Quellen von Santa Teresa. Ganze drei Stunden konnten wir in den vier unterschiedlich warmen, natürlichen Pools verbringen und unsere müden Muskeln entspannen. Umgeben von den Anden hätte es nicht schöner sein können.

Am Abend machten wir dann ausgiebig Gebrauch von der Pisco Sour Happy Hour, spielten Trinkspiele, veranstalteten einen Gruppentanz und unterhielten uns mit den Inhabern des Campingplatzes über die Quechua-Kultur (auf spanisch natürlich!). Ausgelassen tanzten wir bis in die Nacht hinein und hatten eine tolle Zeit mit unserer Gruppe.

Tag 4: Ziplining und Laufen von Hidroelectrica nach Aguas Calientes

Nach der gestrigen Partynacht kämpften wir uns müde und verkatert aus den Betten um das Frühstück um 7 nicht zu verpassen. Ein Teil unserer Gruppe war bereits eine Stunde zuvor auf eine weitere Wanderetappe aufgebrochen, ein anderer würde später entlang der Straße zum nächsten Ort laufen. Wir hatten uns schon vorher dazu entschieden, an diesem Vormittag Ziplining zu machen, da wir das in Indien und Nicaragua beide Male genial fanden.

Bei Vertical Ziplines erwarteten uns 5 Ziplines, die bis zu einem Kilometer lang waren und zusätzlich eine Hängebrücke. Es ging über ein Tal drüber hinweg, in einer Höhe von 300 Metern! Das Gefühl, darüber zu schweben, war unbeschreiblich toll. Schnell war unser Kater vergessen, denn Adrenalin pumpte durch unsere Adern. Wir flogen über Kopf, drehend, zu zweit und zum krönenden Abschluss in Superman-Pose über die Natur hinweg. Es machte irre viel Spaß und war das tollste Zipline-Erlebnis bisher!

Der Weg entlang der Schienen

Salkantay Trek Schienenweg

Danach mussten wir einige Stunden in Hidroelectrica überbrücken bis die anderen Wanderer eintrafen. Hier konnten wir uns kaum noch auf den Beinen halten, waren müde, verkatert und kaputt. Als wir schließlich nach dem Mittagessen die Wanderung entlang der Schienen antraten, tat uns die frische Luft und Bewegung sehr gut. Wir konnten von den Schienen aus bereits erste Inkaruinen sehen und die weitesgehend flache Wanderung entlang der Zugstrecke relativ entspannt zurücklegen.

Salkantay Trek Blick von Schienen auf Berge

Am späten Nachmittag erreichten wir schließlich Aguas Calientes, wo wir unser Hotelzimmer bezogen und die erste warme Dusche nach vier Tagen Wanderung hatten. Was für eine Offenbarung! Auch das Bett war nach drei Nächten im Zelt eine echte Wohltat. Wir gingen sehr früh schlafen, denn am nächsten Tag sollte ein weiteres Highlight auf uns warten: der Besuch von Machu Picchu.

Fazit zum Salkantay Trek

Wir fanden die Wanderung einfach grandios! Die Landschaft war wunderschön und wir haben es bei all der Anstrengung total genießen können, so viel Zeit in der Natur zu verbringen. Um die Wanderung zu bewältigen, muss man kein Ausdauersportler sein! Allerdings ist es auch kein gemütlicher Spaziergang, den man mal so eben wegläuft. Wir würden diese Wanderung jedem empfehlen, der gerne in der Natur ist und mehr von den Anden sehen möchte!

Alle Informationen und Fakten rund um die Wanderung haben wir für dich in einem extra Beitrag zusammengefasst.

Salkantay Trek Laguna Salkantay Paar