Durch den Blog Planet Backpack von Conni sind wir in unserer Reiseplanung für Mexiko auf den winzigen Ort Bacalar gestoßen. Sie beschrieb ihn als ihren absoluten Lieblingsort und die Bilder davon sahen fantastisch aus. Also nahmen wir das mit auf unsere Wunschliste auf und waren gespannt, was der Ort an der Lagune so zu bieten hat.

Anreise nach Bacalar aus Tulum

Die Anreise war im ADO-Bus wieder super entspannt und die drei Stunden Fahrtzeit vergingen wie im Flug. Die Bustickets hatten wir schon einige Tage vorher in Tulum erstanden und sie kosteten uns 122 Pesos pro Person (5€). Mit Klimaanlage, Strom und bequemen Sitzen ging es den Highway 307 Richtung Chetumal immer südlich herunter. Der Bus hielt an dem Highway, sodass wir noch ein Stückchen zu Fuß zurückgelegt haben bis wir bei unserer Unterkunft ankamen.

Casita Carolina – Schnäppchen direkt an der Lagune

Für sensationelle 350 Pesos (16€) bezogen wir in der Casita Carolina einen kleinen Camper direkt an der Lagune. Die Casita bietet neben den beiden Campern auch zwei kleine Hütten und zwei größere Zimmer, die sich alle am Grundstück mit Palmen, Liegen und Steg direkt an der Lagune befinden. Es war paradiesisch!

Die Toiletten und Dusche sind in einem kleinen Gebäude auf dem Grundstück untergebracht und wurden sehr sauber gehalten. Unser Camper war platztechnisch schon recht eng und auch das Bett eher schmal, aber für die vier Nächte war es völlig ausreichend. Neben dem Camper befindet sich eine Palapa, ein überdachter gefliester Platz, auf dem für uns Stühle standen und Hängematten hingen. Zusätzlich gibt es am Haupthaus eine große Sitzecke mit Stühlen und Sofas, die wir häufig genutzt haben.

Schläft man im Camper, gibt es keine Küche, die man mitnutzen kann. Trotzdem hatten wir ein Fach im Kühlschrank, sodass wir uns mit Sandwiches und Müsli selbst verpflegen konnten. Bucht man eines der anderen Zimmer, kann man eine Gemeinschaftsküche im Haus nutzen. Ein weiterer großer Pluspunkt war übrigens das Internet: das schnellste, das wir bis zu dem Zeitpunkt in Mexiko hatten.

Die Lagune der 7 Farben

Vom Karibischen Meer kommend, waren wir eigentlich sicher, dass diese tolle Landschaft so schnell nichts toppen könnte. Falsch gedacht! Die 60 Kilometer lange Lagune mit ihren verschiedenen Farbtönen, den Anlegestegen und Hütten mit Strohdach und Palmen riss uns echt vom Hocker! Wir haben es total genossen, im Süßwasser zu schwimmen und in der Lagune zu planschen. Matthias etablierte hier eine neue Morgenroutine und schwamm jeden Morgen auf die andere Seite der Lagune, die an der Stelle einen Kilometer breit ist – ein genialer Start in den Tag!

Die Casita Carolina vermietet auch Kajaks, mit denen man durch die Lagune paddeln kann. Eigentlich wollten wir das auch machen, aber irgendwie waren wir dafür dann doch zu sehr im Chill-Modus ;)

Tolle kleine Stadt Bacalar

Bacalar mit seinen 11000 Einwohnern hat – bis auf die Lagune – keine großen Sehenswürdigkeiten zu bieten. Es gibt eine kleine Festung, die wir uns nur von außen angesehen haben. Die größte Attraktion ist das Stadtleben selbst. Die Einwohner sprechen kein Englisch und wir mussten uns mit unseren paar Spanischbrocken, die wir dank der App Duolingo in den letzten zwei Wochen gelernt hatten, sowie Händen und Füßen durchschlagen.

Richtig gut gefallen haben uns auch die authentischen Cafés und Restaurants rund um den Zocalo, den zentralen Platz in der Stadt. Wir haben unser Frühstück im Vida Verde gegessen, einem kleinen Café, in dem man sich seine Smoothies selbst zusammenstellen konnte für ganze 2€. Das haben wir mehrfach probiert und waren jedes Mal sehr angetan vom Ergebnis. Ein leckeres Omelette gab es auch noch ;)

Abends haben wir das mexikanische Essen in einer Tacqueria genossen und uns dort quer durch die Speisekarte gegessen. Von Tacos über Tostadas zu Quesadillas und Enchiladas hat uns alles geschmeckt. Besonders gut war die Variante al Pastor mit Schweinefleisch vom Dönerspieß! Sehr empfehlen können wir auch das französische Restaurant El Barill, in dem es richtig gutes Steak, Hamburger, Guacamole und den besten Pina Colada überhaupt gab. Ja, wir haben es uns hier richtig gut gehen lassen!

Für weitere Tipps zu deinem Aufenthalt in Bacalar können wir dir den Lonely Planet empfehlen.

Entspannte Tage

Wir hatten in Bacalar sehr entspannte Tage und wären auch gerne noch länger geblieben. Leider gab es in der Casita Carolina aber keine freien Zimmer oder Camper mehr, sodass wir nun weiterziehen. Wenn es euch also mal hier her verschlagen sollte, reserviert euch rechtzeitig die Unterkunft in der Casita Carolina! In dem kleinen Ort gab es nicht annähernd so viele Touristen wie in Tulum und wir haben uns rundum wohl gefühlt.

Unser Bacalar Video

Obwohl wir in Bacalar total im Chill-Modus waren, haben wir unsere Kamera laufen lassen. Roomtour im Schröddelcamp inklusive ;)

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